Wenn mal wieder doch alles klappt, eine schwierige Situation sich klärt und das Leben sich wieder von der Sonnenseite zeigt, ist “alles in Butter”. Die Redensart kommt nicht etwa, weil dann alles wie mit Butter geschmiert läuft. Der Ursprung für diese Redensart liegt im Mittelalter. Wenn damals die teuren Gläser aus Venetien über die Alpen zu uns transportiert werden sollten, dann gingen die Gläser anfangs oft zu Bruch. Bis die Fuhrleute die entscheidende Idee hatten. Sie legten die Gläser in große Fässer, gossen heiße flüssige Butter dazu – wurde sie fest, hielt sie die Gläser an Ort und Stelle und dämpfte die Stöße der Kutsche. Selbst wenn ein Fass vom Wagen fiel, zerbrachen die Gläser nicht. “Alles war eben in Butter”.

Wenn man die Arschkarte zieht, heißt das, dass man Pech und sozusagen die Niete gezogen hat. Diese Redewendung hat wirklich etwas mit Fußball zu tun. In der Zeit, in der es nur Schwarz-Weiß-Fernseher gab, konnten die Fernsehzuschauer nicht erkennen, welche Karte der Schiedsrichter zog. Deshalb zog er die Gelbe Karte aus der Brusttasche und die Rote aus der Gesäßtasche. Daher der Ausdruck die Arschkarte ziehen.