YouTube [‘ju:.tju:b] ist eine im Februar 2005 von den drei ehemaligen Paypal Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründete Website, auf der die Benutzer Video-Clips ansehen und hochladen können. Am 9. Oktober 2006 gab Google die Übernahme von YouTube bekannt. Zu einem Preis von 1,6 Milliarden US-Dollar!

Die Macher von YouTube.com, ihre Geschichte, die Hintergründe und der in der Geschichte fast einmalige Milliarden- Deal mit Google hier im Infohammer.

Die Geschichte beginnt nicht, wie schon so viele vor ihr, im gelobten Land, dem Silicon- Valley, sondern hat ihren Ursprung in Deutschland.

Hier hatte der 1979 in Merseburg geborene Jawed Karim Anfang 2005 die Idee zu dem weltweit führenden Videoportal. Der junge Deutsche tüftelte mit Firmengründer Steve Chen (27) eine Möglichkeit aus, wie sich Videos schneller und leichter ins Netz stellen lassen.

Als er an Paypal (ein Bezahlsystem im Internet) arbeitete, lernte er auch Chad Hurley (29) über Steve Chen kennen. Die drei gründeten später zusammen die Video-Internetseite YouTube.

Karim verließ YouTube während der Wachstumsphase, soll aber nach wie vor einer der größten Anteilseigner an dem Unternehmen sein.

Der Aufbau des Unternehmens YouTube.com wurde im November 2005 stark vorangetrieben. YouTube erhielt 3,5 Millionen US-Dollar vom Silicon Valley Risikokapitalgeber Sequoia Capital, der auch Google bei der Anfangsfinanzierung geholfen hatte.

Im April 2006 bekam die junge Firma weitere 8 Mio. US-Dollar von Sequoia.

Man bedenke, das YouTube.com zwar 67 Mitarbeiter zu der damaligen Zeit hatte, aber weder große Umsätze schrieb, noch Gewinn abwarf. Trotzdem stieg die Bewertung von YouTube von 600 Mio. US-Dollar im Frühjahr 2006 auf 1,5 Milliarden US-Dollar im Herbst des Jahres.

Im Oktober 2006 trafen sich die Google Herrscher Eric Schmitt und Larry Page in einem unscheinbarem Ketten-Restaurant der Marke „Dennys“ mit den beiden YouTube Gründern Chad Hurley und Steve Chen und machten den beiden das unvorstellbare Angebot in Höhe von 1,65 Milliarden zum Kauf ihrer Firma und um damit Internet Geschichte zu schreiben.

Chad und Steve blieben dabei so cool, dass diese sich sogar zwei Tage Bedenkzeit ausbaten. Erst die Zusage, YouTube. com innerhalb des Google Konzerns mit größtmöglicher Autonomie weiter führen zu dürfen, gab den Ausschlag, und Hurley und Chen schlugen ein.

Laut einem Bericht der Zeitung New York Post waren auch Gesellschaften wie Viacom, Disney, AOL, eBay und Rupert Murdochs News Corp. – die Muttergesellschaft der New York Post – an einem Kauf von YouTube interessiert. Murdochs Medienimperium hat im Jahre 2005 durch den Kauf des Portals MySpace für 580 Mio. US-Dollar einen neuen Internet-Kaufrausch eingeläutet.

Am 9. Oktober 2006 war es dann soweit. YouTube.Com wurde vom Suchmaschinenbetreiber Google für umgerechnet 1,31 Milliarden Euro (in Aktien) gekauft. Die Marke YouTube soll weiterhin bestehen bleiben, der Betrieb mit 67 Mitarbeitern – darunter die Gründer Chad Hurley und Steve Chen – wird die Geschäfte vorerst unabhängig weiterführen. Die Übernahme des noch defizitären Unternehmens ist der teuerste Zukauf in Googles Firmengeschichte und die bislang höchste Bewertung eines Internetdienstes, der auf der Beteiligung von Benutzern basiert.

Der Geldsegen trifft alle, nicht nur das Unternehmen. YouTube.com ist dadurch für alle Zeiten saniert und die beiden aktiven Gründungsmitglieder kassieren jeder bis zu 250 Millionen Dollar. Ihr Freund und Ex-Partner Karim bekommt immerhin noch 100 Millionen. Aber das größte Stück des Google Kuchens bekommt der clevere Kapitalgeber Sequoia. Insgesamt über 550 Millionen Dollar werden dort verbucht.

Und das, obwohl Chen und Hurley gar nicht verkaufen wollten. Noch im September gaben sie frech in der „New York Times“ bekannt: “Wir denken gar nicht daran, uns kaufen zu lassen oder an die Börse zu gehen.“

Was ist YouTube. com?

YouTube.com ist ein Internetportal für Down- und Upload von Videoclips, egal welchen Ursprungs.

Auf der Website findet man Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. Sogenannte „Video-Feeds“ können in Blogs gepostet, aber auch einfach auf Webseiten über eine Programmierschnittstelle (API) eingebunden werden. Mit einem geschätzten Anteil von 45 Prozent ist YouTube der populärste Dienst dieser Art.

Welche Technik wird bei YouTube.Com verwendet?

YouTube verwendet das Flash-Video-Format (*.flv). Die Videos können online als Stream im Webbrowser betrachtet oder lokal gespeichert und mit FLV-fähigen Softwareplayern abgespielt werden. Zum Betrachten der Videos im Webbrowser ist die Installation des Adobe-Flash-Plugins erforderlich.

Zum lokalen Speichern der Videos können clientbasierte Lösungen oder Server basierte Dienste verwendet werden. Auch einfaches Sichern der Videos durch das Kopieren temporärer Dateien ist möglich.

Beispiele für FLV-kompatible Softwareplayer unter Windows sind der Media Player Classic (mit FFDShow Filter), der VLC Media Player, der mplayer und der für ausschließlich .flv-Dateien ausgelegte FLV Player.

Videos können in verschiedenen Formaten (AVI, MPEG, WMV oder Quicktime) zu YouTube hochgeladen werden. Die Clips dürfen eine Größe von 100 MB oder 10 Minuten nicht überschreiten und werden vor der Weiterverbreitung von YouTube in das Flash-Video-Format konvertiert. Empfohlen wird eine Videoauflösung von 320×240 Pixeln. Videos höherer Auflösung werden bei der Konvertierung in das Flash-Video-Format herunterskaliert.

Wer nutzt YouTube.com?

Eigentlich jeder, der mit Videos zu tun hat.

Täglich werden etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen (Stand: Oktober 2006). Von Nutzern beanstandete oder als anstößig gemeldete Videos werden von You-Tube-Mitarbeitern überprüft und gegebenenfalls gelöscht.

Die Popularität von YouTube lässt sich aus der großen Community erklären, die Video-Dateien hochladen, bewerten und kommentieren kann.

YouTube ist seit seiner Gründung rasant zum führenden Videoportal im Internet aufgestiegen. Derzeit geht man von einem Marktanteil von etwa 47 Prozent aus.

Welche negativen Seiten gibt es bei YouTube. com?

Video-Qualität
Wie auch beim vergleichbaren Portal „Google Video“ wird die meist geringe Qualität der Filme von Kritikern bemängelt, die u. a. durch die maximale Dateigröße (100 MB) hervorgerufen wird; bei einigen Videos stimmen auch Film- und Tonspur nicht überein.

Videos mit fragwürdigem Inhalt
Obwohl es laut den Nutzungsbedingungen von YouTube nicht erlaubt ist, Videos mit rassistischem und/oder ethnisch diskriminierendem Inhalt hochzuladen, werden diese Videos, nachdem sie von Zuschauern als unangebracht deklariert wurden, bisweilen nicht gelöscht, sondern lediglich nur noch für registrierte Nutzer zugänglich gemacht. Da bei einer Registrierung jedoch keine Altersverifizierung durchgeführt wird, stößt YouTube vor allem bei Jugendschützern und deutschen Medien auf Kritik.

Urheberrechtsverletzungen
Ein weiterer Kritikpunkt liegt darin, dass es beim Hochladen von Videos durch die Nutzer vielfach zu Urheberrechtsverletzungen kommt. Einige Experten gehen davon aus, dass dies bis zu 90% des hochgeladenen Materials betrifft. Nach der geltenden amerikanischen Rechtsprechung muss YouTube solche Inhalte allerdings erst nach einer Abmahnung durch die Rechteinhaber löschen (Opt-Out-Verfahren). Am 14. Juli 2006 wurde YouTube von US-Journalist Robert Tur auf 150.000 US-Dollar verklagt, weil ein von ihm aufgezeichnetes Video ohne seine Zustimmung veröffentlicht wurde. Viele Benutzer schätzen YouTube jedoch genau aus diesem Grund, da sie so an urheberrechtlich geschütztes Material kommen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Auch Universal Music bereitet eine Klage gegen YouTube vor.

Authentizität der Inhalte
Ebenso wie andere Online-Dienste mit Social- Networking-Charakter wird YouTube zunehmend als Plattform für Guerilla-Marketing genutzt. Die Authentizität von Inhalten ist häufig nur schwierig zu beurteilen.

Wenn auch stark durchwachsen und launigen Temperaturschwankungen ausgesetzt, waren die Vergangenen doch auch besonders tolle Monate.

Wir haben unseren Blog gestartet, hatten einen Superfrühling,  und was für einen fantastischen Herbstbeginn.

Die Stimmungen waren bestimmt genauso verschieden wie zahlreich, und so geht es uns jeden Monat aufs Neue mit unserem Infohammer.

Heller Sonnenschein wechselt sich mit orkanartigen Stürmen ab. Eisige Winde und kalte Nächte durchleben wir in unserer Redaktion ebenso wie glühende Hitze und warmen Sommerregen.

Aber nur so macht die Arbeit an unserem Blog Spaß und treibt alle gemeinsam an das Ziel, Infohammer noch besser, schöner und vor allen Dingen interessanter zu machen.

Und Pause machen geht nicht, denn nach dem Redaktionsschluss ist vor dem Redaktionsschluss.

Euer Infohammer

Peter besucht Robert, seinen Arbeitskollegen, der letzte Woche vom Dach gefallen war und nun von der Hüfte abwärts im Gips steckt. Nur die Füße schauen unten raus. “Ich frier so”, jammert Robert, “geh doch bitte rauf ins Schlafzimmer und hol mir meine Hausschuhe.” Peter geht hinauf und trifft oben auf Roberts wunderschöne 20-jährige Zwillingstöchter. “Hallo Mädels” sagt er, “Euer Vater hat mich raufgeschickt, damit ich Euch beiden mal so richtig zeige, wie es im Bett abgeht!” “Lüge! Unverschämtheit!”, kreischen
die beiden Mädels. “Na gut”, sagt Peter, “wenn Ihr es nicht glaubt.” Er ruft die Treppe hinunter: “Beide!?” Und Robert schreit zurück: “Natürlich beide!”

Sitzen ein Leutnant und ein Gefreiter nebeneinander beim Friseur. Der Leutnant wird - nach erledigtem Haarschnitt - gefragt: “Haarwasser, der Herr?” Er antwortet : “Nein, lassen Sie das mal, wenn ich so dufte, denkt meine Frau, ich war im Puff.” Sagt der Gefreite: “Mir können Sie ruhig Haarwasser drauf tun, meine Frau weiß nicht, wie es im Puff riecht!”

Was bekommt man, wenn man eine Blondine mit einem Husky kreuzt?
Entweder einen verdammt blöden Hund oder eine winterfeste Nutte…

Vor dem Hintergrund eines fiktiven totalitären Staates im Großbritannien der Zukunft, erzählt “V wie Vendetta” die Geschichte einer jungen Frau aus der Arbeiterklasse namens Evey (NATALIE PORTMAN), die von einem maskierten Mann (HUGO WEAVING), der unter dem Pseudonym “V” bekannt ist, aus einer lebensbedrohlichen Lage gerettet wird. Der Film stützt sich auf den Comic-Roman „V for Vendetta“ der erstmals 1981 in dem unabhängigen, monatlichen Comic- Magazin „Warrior“ erschien. Wer einen “utopischen Film” mit menschlich wie unmenschlichen Zwischentönen erwartet, der wird durch “V wie Vendetta” einen unterhaltsamen und auch nachdenklich stimmenden Abend verleben. Für alle anderen gilt “V wie Vorsicht (vor falschen Erwartungen)”.

Christina Stürmer aus Linz hat ihren Namen ernst genommen, und mit ihrer frechen Frischheit in den letzten Jahren die Charts im Sturm genommen. Auch auf ihrem neuen Album „Lebe Lauter“ drückt die Österreicherin mit der starken Stimme ungebrochene Lebenslust und Neugierde aus. Auch wenn sie nur an einem der 14 deutsch gesungenen Songs mitgeschrieben hat - dem temporeichen „An Sommertagen“ - sind sie wie für sie maßgeschneidert komponiert.

Eine Frau und ein Klavier. Tori Amos hat die Pop Welt auf den Kopf gestellt, um sie dann über 15 Jahre lang in Atem zu halten. Die umfangreiche 86-Song-Sammlung, die optisch als Tasteninstrument glänzt und von Tori selbst produziert wurde, führt Klassiker, Raritäten, Remixe und bisher unveröffentlichtes Material zusammen.

Sie gilt als das Aushängeschild der Black Eyed Peas. Über 20.000 Millionen Alben verkaufte die Band weltweit. Nein, sie haben sich nicht aufgelöst und Fergie ist auch nicht ausgestiegen. Geplant war ihr Solo Album schon zu Elephunk-Zeiten.

Nun ist es endlich da: „The Dutchess“ Aufgenommen hat sie das Album quasi in ihrer Freizeit, während sie mit den Peas auf Tour war. Ihre erste Singleauskopplung “London Bridge” ist der Dancefloorburner und das Video wird auf allen Kanälen rauf und runter gespielt.

Die Texte handeln von den Höhen und Tiefen ihres bewegten Lebens, von gescheiterten Beziehungen, der großen Liebe, aber auch von den schlimmen Erfahrungen ihrer Drogensucht. All diese Erlebnisse wollte Fergie einmal musikalisch verarbeiten, und so lernt man mit jedem Song von “The Dutchess” eine andere Facette von ihr kennen.

Stacy Ann Ferguson wurde am 27. März 1975 in Hacienda Height, Kalifornien geboren. Nach einem Werbespot für Rice Krispies, 1984, war sie bis 1989 Backup-Sängerin in der erfolgreichen Fernsehshow “Kids Incorporated”. Musik war immer ihre größte Leidenschaft und so gründete sie mit Stefanie Ridel und “Kids Incor porated”- Kollegin Renee Sandstrom die Band Wild Orchid. Nach Auflösung der Band tritt sie im Jahre 2002 der Band Black Eyed Peas bei.

Bestimmt hat jeder von euch schon irgendwann einmal Alkohol getrunken. Vielleicht nicht nur, weil er geschmeckt hat, sondern auch aus vielen anderen Gründen. Alkohol kann, in geringen Mengen konsumiert, sicherlich positive Wirkungen haben, jedoch überwiegen die negativen Begleiterscheinungen und diese werden oft nicht gesehen.
Einige statistische Fakten:

42.000 Todesfälle sind in Deutschland jährlich im Zusammenhang mit Alkohol zu beklagen. Geschätzte 4,3 Millionen Bürger sind alkoholabhängig. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher und berücksichtigt nicht die trockenen Alkoholiker. Rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Rund sieben Prozent aller Straftaten in Deutschland werden unter Alkoholeinfluss begangen. Jede sechste Kündigung in Deutschland erfolgt auf Grund von Alkoholmissbrauch.

Danach beginnt für viele der freie Fall mit sozialem Abstieg, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Verwahrlosung und extremer Alkoholabhängigkeit bis hin zum körperlichen Verfall. Ein Teufelskreis!

Auch wenn die Problematik in der breiten Öffentlichkeit nicht als solche wahrgenommen wird: Alkohol ist die „Volksdroge Nr. 1“.

Beispiel “Binge-Drinking” (Quelle: Uni Stuttgart)

Mit “Binge-Drinking” bezeichnet man ein Risikomuster des Alkoholkonsums, das nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit in den vergangenen Jahren gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen besorgniserregend zunimmt: “Binge-Drinking”, am besten zu übersetzen mit „Rausch-Trinken“, liegt dann vor, wenn mehr als z.B. 3 Pils oder 2 Gläser Wein hintereinander getrunken werden.

Alkoholkrank wird man nicht von heute auf morgen, die Krankheit entwickelt sich schleichend. Kritisch kann es werden, wenn Alkohol beim Essen und bei der Freizeitgestaltung einfach dazugehört und nicht mehr wegzudenken ist, oder wenn bei psychischen und sozialen Belastungen getrunken wird.

Ein Anzeichen für die Gefahr ist auch, wenn die alleinige Vorstellung, abstinent sein zu müssen, Sorgen bereitet oder wenn man sich erst nach ein paar Gläsern richtig ausgeglichen und wohl fühlt.

Nicht immer fallen die Betroffenen durch häufige Rauschzustände auf. Eine Alkoholkrankheit ist auch nicht immer sofort feststellbar. Die Krankheit verläuft oft über Jahre hinweg und wird von den Erkrankten meist geleugnet, da ihnen die Schwere nicht bewusst ist. Bei Konfrontation mit ihrer Alkoholproblematik reagieren Betroffene sehr häufig aggressiv, das heißt, sie werten das ihnen Gesagte als Vorwurf oder Angriff. Erst wenn sich die Folgen der Sucht nachhaltig zeigen, besteht gute Aussicht, dass der Betroffene Hilfe annimmt.

Ab diesem Moment hat eine Therapie gute Chancen. Dieser Zeitpunkt ist für einige der Betroffenen auch der so genannte “persönliche Tiefpunkt”, bei dem ein Weg aus der Abhängigkeit noch möglich ist. Hört der Alkoholkranke schließlich mit dem Trinken auf, beginnt ein langwieriger Prozess, der durch Rückfälle häufig unterbrochen sein kann. Trinken Alkoholkranke stunden- oder tagelang keinen Alkohol, stellen sich bei ihnen körperliche Entzugserscheinungen ein. Das reicht je nach Krankheitsstadium von Schlafstörungen, Zittern, starkem Schwitzen und Kreislaufproblemen bis hin zu Halluzinationen und epileptischen Anfällen. Eine der schlimmsten Folgen, das „Delirium Tremens“, kann bei einem Kreislaufzusammenbruch sogar zum Tod führen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Trinkgewohnheiten und Abhängigkeitsgraden:

Der Erleichterungstrinker benötigt größere Mengen Alkohol in Konfliktsituationen.
Er ist psychisch abhängig.

Der Gelegenheitstrinker trinkt nur zu „besonderen Anlässen“ wie auf Feiern, im Vereinsheim oder im Urlaub. Er ist nicht abhängig, jedoch hochgradig gefährdet.

Der Gewohnheitstrinker trinkt kontinuierlich und erlebt dabei meist keine Rauschzustände mehr. Er ist körperlich abhängig. Lässt der Alkoholspiegel nach, kommt es sehr schnell zu Entzugserscheinungen.

Der Quartalstrinker trinkt zu „besonderen Gelegenheiten“ oder bei Konfliktsituationen. Im Gegensatz zum Konflikt- und Gelegenheitstrinker verfällt er jedoch in mehrtägige Trinkexzesse mit einem enormen Alkoholverbrauch. Er ist psychisch abhängig, kann aber dennoch über Wochen abstinent bleiben.

Der Spiegeltrinker hat ständig Alkohol im Blut und in seiner Nähe. Ohne geht es nicht, er setzt aber alles daran, nicht auffällig zu werden, was ihm auch sehr oft gelingt. Er legt Alkoholvorräte an und versteckt diese.

Der abhängige Trinker kann seinen Konsum nicht mehr kontrollieren. Er kann zwar kurzzeitig verzichten, gewöhnt sich jedoch an immer größere Mengen. Somit geht die psychische Abhängigkeit zunehmend in die körperliche über. Alkohol soll ein Genussmittel sein. Sicher ist jedoch: Sollten Spirituosen erst jetzt erfunden werden, müsste der flüssige Stoff sofort unter das Betäubungsmittelgesetz allen und wäre somit verboten.

Anmerkung der Redaktion: Die Leistung des menschlichen Gehirns lässt mit steigender Promillezahl deutlich nach. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass schon ab 0,2 Promille die Wahrnehmung für Lichtquellen erheblich verändert ist und die Risikobereitschaft steigt. Also gilt auch bei kleinen Mengen: „Don`t drink & drive“

Allgemein
Schlangen sind faszinierende Tiere, von daher verwundert es nicht, dass sich immer mehr Menschen für die Haltung von Schlangen als Haustier interessieren. Wie bei eigentlich allen Haustieren, versteht es sich von selbst, dass man sich vor der Anschaffung umfassend über die Haltungsbedingungen informiert, um entscheiden zu können ob dieses auch das geeignete Haustier für mich ist.

Weltweit gibt es rund 2700 Schlangenarten. Hauptsächlich werden die ungiftigen Nattern, sowie Riesenschlangen, wie Pythons und Boas in Terrarien gepflegt. Die Haltung von Giftschlangen sollte nur wirklich sehr erfahrenem Schlangenhaltern vorbehalten sein. Für welche Art man sich letztendlich entscheidet hängt aber von jedem selbst ab. Die Größe der Schlangen, welche in Terrarien gehalten werden ist recht unterschiedlich und  beginnt je nach Art bei etwa 20cm. Manche Arten können auch im Terrarium eine Länge von bis zu 6m erreichen. Hierbei ist es wichtig eine angemessene Unterbringung anzubieten, damit sich das Tier wohlfühlt. Zudem muss man bedenken, dass eine Schlange kein Tier, das man zum streicheln oder spielen aus den Terrarium rausnehmen sollte.

Schlangen sind Reptilien, die ihr Leben lang wachsen. Da die Haut nicht mitwächst, wird diese regelmäßig abgestreift. Eine Häutung findet in unterschiedlichen Abständen statt, je älter die Schlange wird umso langsamer wächst sie und dementsprechend seltener häutet sie sich. Schlangen können in Gefangenschaft recht alt werden. Es gibt Berichte wonach einige Riesenschlangenarten ein Alter von 40 Jahren erreicht haben. Auch das sollte jedem Schlangenpfleger in Spe bewusst sein.

Des Weiteren sollte man sich auch Gedanken um den Artenschutz machen. Einige Arten stehen auf der internationalen Artenschutzliste und dürfen nur mit einer CITES Bescheinigung erworben und gehalten werden. Jedes gutgeführte  Zoofachgeschäft oder ein Terraristikfachhandel wird Sie beim Kauf einer Schlange auf die CITES hinweisen. Auch sollten Sie vorm Kauf so genannter „Farmzuchten“ Abstand nehmen, da es sich nicht wie der Name vielleicht Glauben machen möchte um einen Zuchtbetrieb handelt, sondern werden hier meist wildlebende schwangere Weibchen eingefangen.

Der Kauf von Wildfängen ist aus Tierschutzgründen abzulehnen.

Haltung
Je nach Größe und Art braucht eine Schlange bestimmte Vorraussetzungen um sich Artgerecht zu entwickeln. In jedem Zoofachgeschäft erhalten Sie entsprechende Terrarien. Die Mindestgröße eines Terrariums für 2 Schlangen kann man mit der Formel  1,0×0,5×0,75(LxHxB) bezogen auf die Länge des Tieres errechnen.  Man sollte bei Jungtieren nie ein zu kleines Terrarium kaufen, da diese sich öfters Häuten und damit auch schnell „aus dem Terrarium herauswachsen“. Wenn sie Handwerklich begabt sind, können sie aus Holz artgerechte Terrarien auch selber  bauen.

Holzterrarien eignen sich besonders gut, da sie die Wärme besser halten als Glasterrarien.

Zu jedem Terrarium gehört noch vieles was man beachten muss, bevor die Schlange ihr neues Heim bezieht:

  • der Bodengrund

Hängt von der Art der Schlange ab. Borkenstreu wird gern genommen, da es pflegeleicht ist und eine gute Wärmeleitfähigkeit hat. Terrarienerde ist bei feuchtigkeitsliebenden Schlangen und Regenwaldbewohnern ein beliebter Bodengrund. Rindenmulch (Steril) ist gut geeignet für Kletternattern und Riesenschlangen. Sand ist nur für Wüstenbewohner gut. Kleintierstreu kann auch verwendet werden, es ist praktisch und kostengünstig für Boa- und Pythonarten, da diese sich gut darin vergraben können.

  • Beleuchtung und Beheizung

Ein Terrarium wird von oben Beleuchtet und unten gewärmt. Je nach Art der Schlange muss man beides kombinieren. Die Bodenwärme wird über ein hochwertiges Thermostat kontrolliert und kann entweder über eine Heizmatte oder ein Heizkabel gewährleistet werden. Für die Beleuchtung reicht eine 40-60 Watt Glühbirne mit Reflektor aus. Die Schlange darf nie im direkten Kontakt zur der Glühbirne kommen, da sie sich verbrennen würde. Die Zimmertemperatur, in welchem das Terrarium steht, darf nicht unter 22°C sinken.

  • Luftfeuchtigkeit

Hierfür gibt es keine pauschale Antwort, da es hier vom Tier zu Tier unterschiede gibt. Erst mit der Zeit entwickelt jeder Schlangenhalter ein Feingefühl für die Aufrechterhaltung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium.

  • Die Inneneinrichtung,

Bleibt jedem selbst überlassen. Aber auch hier muss man einiges beachten. Die Schlange braucht Versteckplatz, Kletteräste, Wasserbecken erhöhte Liegeplätze und ggf. Pflanzen. Hier besonders auf ungiftige Verarbeitung achten, sowie keine scharfkantigen Materialien verwenden. Pflanzen sollten unbehandelt und ungiftig sein und keine scharfen Blätter besitzen.
Liegen die Schlangen ungewohnt oft im oder unterm Wassernapf ist, ist das nicht selten ein Zeichen für Unwohlsein. Hierbei sollten Sie die Schlange beobachten, um die Ursache des Unwohlseins heraus zu finden.

Die Zusammenhaltung  mehrerer Schlangen verschiedener Arten ist nicht unbedingt ratsam und  nur unter Beachtung  verschiedener Faktoren  zu empfehlen.

  • Herkunftsland,
  • Verbreitung (unterschiedliche Temperaturen, feuchtes / trockenes Klima usw.),
  • verschiede Größen
  • ansteckende Krankheiten
  • Parasiten.

Mehrere  Schlangen der gleichen Gattung können in der Regel in einem entsprechenden Terrarium gemeinsam gehalten werden. Man sollte für mehrere Tiere natürlich  ein größeres Terrarium verwenden als nur für ein Tier.

Ernährung
Es gibt natürlich unterschiede der Futterzunahme. Während die Nattern und viele Blindschlangen sich mit Heuschrecken, Grillen und Schaben zufrieden geben, benötigen die Schlangenarten ab etwa 1,5 m feste Nahrung. Dazu zählen Mäuse, Ratten, Kaninchen und andere Nager. In der heutigen Haushaltung von Schlagen wird oft mit Toten Futter gefüttert, dieses nimmt jedoch nicht jede Schlange an. Hierbei sollte jeder prüfen ob er es mit sich vereinbaren kann Meerschweinchen, Hamster oder andere Nager lebendig zu verfüttern .

Dieses muss unter Beobachtung passieren, damit die lebendige Beute die Schlange im seinem Abwehrverhalten nicht verletzt.

Eine Schlange frisst nicht jeden Tag, sie verdaut ihre Beute sehr schnell. Trotz schneller Verdauung können Schlangen längere Zeit ohne erneuter Nahrungsaufnahme überleben. Eine Natter benötigt alle 14 Tage eine Mahlzeit, für eine Boa ist es ausreichend diese alle 3-4 Wochen zu füttern. Hierbei ist es jedoch wichtig auf den Wachstumstatus zu achten. Jungtiere müssen öfters gefüttert werden als erwachsene Tiere!

Wenn die Schlange nicht frisst, kann dies unterschiedliche Ursachen haben:

  • Kurz vor der Häutung wird keine Nahrung mehr aufgenommen
  • Weibchen, die trächtig sind oder sich kurz vor der Eilegung befinden (manche auch während der gesamten Trächtigkeit!)
  • Paarungsbereite Männchen
  • Nicht jedes Tier nimmt tote Nahrung auf, somit ist man gezwungen Lebendfutter anzubieten
  • Winterruhe, ab dem Spätherbst bis zum Frühjahr
  • Temperaturschwankungen im Terrarium
  • Zu helle Beleuchtung, Schlangen sind Nachtaktive Tiere
  • Nicht angemessenes Futter (hierbei verhungert die Schlange lieber als das sie unbekanntes Futter annimmt)

Jede Schlange kann auch von Würmern  befallen sein, dabei wird auch Nahrungsaufnahme reduziert, bzw. trotz Nahrung nimmt die Schlange ab. Eine Untersuchung des Kots durch einen Tierarzt wird Klarheit verschaffen.

Aussehen

Es gibt einfarbige Schlangen, die keinerlei Muster aufweisen (z.B. Blindschlangen, die in Asiatischen Gebiet vorkommen) außerdem gibt es viele verschiedenfarbige mit unterschiedlichen Mustern gezeichnete Schlangen. Viele werden heute zur bestimmten Zeichnung hin gezüchtet, damit sie gut aussehen. Es kommen unter jeder Schlangenart Albinos vor. Diese sind durch ihre Weiße Schuppenfarbe zu erkennen, welche dann mit heller Zeichnung (oft Gelb) zu sehen ist. Es gibt in den USA extreme Farbzüchtungen, für die Liebhaber bis zu mehreren Tausend Euro bezahlen.

Schlangen nehmen ihre Umwelt mit ihren gut ausgeprägten Sinnesorganen wahr. Nur wenige Schlangen können richtig sehen, meist erkennen sie nur ungenaue Umrisse. Der Geruch wird hauptsächlich über die Zunge aufgenommen, welche die außen aufgenommen Duftstoffe an den in Gaumen sitzenden Jakobsonsche Organ weitergeleitet. Dieses Organ verbindet die Zunge mit dem Gehirn und ermöglicht somit die Zuordnung der Duftstoffe. Das Hören ist nicht vergleichbar mit unserem Gehör. Schlangen hören nicht, besitzen trotzdem das Mittelohr. Damit erkennen sie ihre Beute an der Bewegung, die sie durch ausgelöste Vibration auf den Boden (durch Stampfen, Springen, Rascheln) hervorgerufen wird. Das Vibrieren wird von Kieferknochen an das Mittelohr übertragen. Durch ihre Haut nimmt die Schlange jeden Temperaturunterschied wahr. Die Schuppige Haut ist meist glänzend, fließend und warm. Es gibt Arten, welche trockene und stumpfe Schuppen haben. Dies ist von dem Herkunftsland und der Art der Schlange abhängig.

Giftige und ungiftige (Würgeschlangen) Schlangen haben Zähne. Die Zähne sind spitz wie Nadeln und leicht nach innen geneigt. Bei Bissen von ungiftigen Schlangen ergeben sich Hufeisenartige Muster auf der Bissstelle. Bei einem Biss von ungiftigen Schlangen sind außer einer starken Blutung keine Nebenwirkungen zu erwarten. Bei großen Tieren entstehen nach einem Biss jedoch Schnittverletzungsähnliche Wunden. Wenn Sie gebissen werden, sollten  Sie die Wunden sofort desinfizieren! Größere Wunden müssen Fachgerecht von einem Chirurgen behandelt werden.

Eine Giftschlange besitzt in ihren Zähnen ein tödliches Gift für ihre Beute, welches durch das Zubeißen in die Beute gestoßen wird. Die Giftzähne sind größer als alle anderen und befinden sich im vorderen Bereich des Gaumens.

Von den weltweit ca. 400 giftigen Arten können die Bisse von ungefähr 50 einen  Menschen töten.

Wie oben beschrieben, nehmen die Schlangen ihre Beute durch die Vibration auf den Boden auf. Normalerweise sehen wir Menschen eine Giftschlange nicht in ihren freien Lebensraum, weil wir durch die erzeugte Vibration viel zu große Beute für sie darstellen und die Giftschlange sich zurückzieht, bevor ein Mensch ihr zu nahe kommt. Nicht jede Giftschlange flieht.

Hier ein paar Tipps:

  • Niemals eine Schlange in freien Wildbahn anfassen
  • Immer auf ausgewiesenen Wegen bleiben
  • Bei Nacht immer die Strecke beleuchten (Schlangen sind Nachtaktiv)
  • Vorsicht beim aufheben von größeren Gegenständen (Steinen, Holz)
  • Vorsicht beim Klettern, immer erst hinsehen, dann fassen

Giftschlangen sollten wirklich nur von versierten und erfahrenen Schlangenhaltern gepflegt werden.
Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmassnahmen gebissen werden, so werden Vergiftungserscheinungen auftreten. Hier gibt es 2 unterschiedliche Komponenten, Neurotoxine und Hämatoxine. Beide Gifte sehen sehr ähnlich aus, sie sind eine trübe, gelbliche bis klare Substanz.

Die Neurotoxine sind klar bis transparent. Dieses Gift wirkt auf das zentrale Nervensystem. Das Opfer erkennt die Auswirkung des Bisses an der Lähmenden Funktion des Gehirnes, welcher hauptsächlich für die Erhaltung von Leberfunktion benötigt wird. Hierbei erstickt das Opfer aufgrund von Lungenversagen, die Lunge bekommt keine Befehle mehr zu arbeiten und stellt ihre Funktion ein.

Die Hämatoxine sind gelb bis orange farbig und in der Regel klebrig. Anders als bei den Neurotoxinen sind die Bissstellen hierbei gut sichtbar, weil sehr starke Ödeme und Schwellungen auftreten. Dazu leidet das Opfer unter sehr starken Schmerzen. Bei diesem Gift versagen mit der Zeit verschiedene Körperfunktionen. Es treten Blutungen aus Mund, Nase und Harn auf, sowie Erbrechen und starker Durchfall. Durch den Blutdruckabfall wird man bewusstlos.

Bei jedem Biss einer unbekannten Schlangenart muss schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden. Bitte merken Sie sich hierbei genau das Aussehen der Schlange, die Sie gebissen hat, damit Sie diese beim Arzt beschreiben können um das richtige Gegengift schnellstmöglich zu erhalten.

IN
Oktoberfest in München. Das größte Volksfest der Welt begeistert jedes Jahr aufs Neue Millionen von Menschen.

Der grandiose Spät-Sommer mit seinen angenehmen Temperaturen und dem romantischen Frühnebel.

Handyfreizonen, um wenigstens ein paar Minuten am Tag von den aktuellen Chart-Krachern verschont zu bleiben.

Die ständige Berg- und Talfahrt der Spritpreise.

Animierte Zeichentrickfilme, da diese definitv gewaltfreie und kurzweilige Unterhaltung bieten, ohne durch schlechte Schauspieler und miese Handlung zu nerven.

Kurzurlaube in Deutschland

Pokerturniere in Kneipen, da man dort Spass, Spannung und Spiel bekommt.

Aldi, Lidl und alle anderen Discounter, da diese uns ohne Frage beim täglichen Sparen helfen.

All-In-One Telefon-, DSL- und Internettarife incl. Flatrate unter 50 Euro

OUT
Weihnachtsgebäck, Lebkuchen und Christ-Stollen schon ab Mitte September in den Supermärkten.

Partys auf denen die gebuchten und angekündigten DJ`s und Künstler nicht erscheinen.

Realtone-Handytöne. Das Unnötigste was die Menschen jemals gebraucht haben.

B-Promis, die zu jedem und allem eine Meinung haben, ohne dabei richtig Deutsch sprechen zu können.

Das Deutsche Einwegpfandsystem

Trendsportarten, für die man entweder Unsummen von Geld für die Ausrüstung braucht oder eine körperliche Verfassung wie ein Zehn-Kämpfer.

Politische Parteien, die den Sinn und das Ziel unserer Demokratie vergessen haben.

Jan Ulrich und alle gedopten Radrennfahrer, da so der Sport komplett seinen Reiz für das Publikum verliert.

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