Ist euch schon aufgefallen, dass einem zur Zeit bei jeder nur denkbaren Möglichkeit das Geld regelrecht mit Greifarmen aus den Taschen gezogen wird?

Unserem Land geht es schlecht, sehr schlecht. In jedem Fall so schlecht, das man an jeder Straßenecke, hinter jeder unbekannten Telefonnummer und bei jeder fremden (oder auch bekannten) Person ungeheuer aufpassen muss, finanziell nicht benachteiligt zu werden.

Beispiel an einer Service-Hotline einer international bekannten Softwarefirma, nennen wir sie „Soft-X“ in Deutschland.

Recht schaffend wie man halt so ist, besorgte ich mir auf dem legalen Weg (Besuch eines Fachhandels mit anschließendem Kauf und Bezahlung des Produktes) ein Exemplar einer neuen Bürosoftware, welche ich so dringend benötigte.

Voller Stolz, kein schwerverbrechender und raubkopierender Illegaldownloader zu sein, öffnete ich daheim so gegen 16.19 Uhr den (verhältnismäßig teuren) Neuerwerb und begann mit dem Studium der „Kurzinfo“ und der daraus resultierenden Installation der Software.

Schon im zweiten Menüpunkt erschien der Hinweis: „Für Fragen zum Produkt, dessen Registrierung, Aktualisierung und weiterführende Informationen nutzen Sie bitte unsere kostenlose Service Line.“

Gut, dachte ich mir, kostenlos ist weniger als nix und Informationen für lau kann man immer brauchen.

Kaum die Nummer gewählt, erzählt mir eine, nicht unangenehme, weibliche Tonbandstimme, dass alle Leitungen (wegen der ungeheuren Beliebtheit des Produktes) belegt sind und ich gerne a) zu einem späteren Zeitpunkt oder b) die technische Hotline anrufen könnte.

Motiviert wählte ich um 16.31 Uhr die zweite Nummer der Firma „Soft-X“ und befand mich dann in der Hölle der automatischen Spracherkennung.

Schon mal mitgemacht? Man fühlt sich ein bisschen wie bei einem freundlichen Stasiverhör. Und das nicht nur wegen der sächselnden Frauenstimme, sondern vor allen Dingen wegen der Vielzahl und Länge der Fragen und der knappen Möglichkeiten zu antworten.

„JA!“, schrie ich in den Hörer und „DREI, nein nicht zwei, DREI!“. Sorgenvolle Blicke von der restlichen Familie trafen mich und einer meinte nur knapp: „Redet man so mit seiner Mutter?“.

„FACHHANDEL“ wollte die Fistelstimme am anderen Ende der Leitung wissen und teilte mir danach mit, das meine Auswahl nicht verstanden werden konnte und ich wieder auf das Anfangsmenü geschaltet werde.

„EINS“, ich begann mit dem Martyrium von vorne. Das nächste „NEIN“ konnte die Maschine wieder nicht verstehen und ich begann aus Protest zu schweigen. Endlose drei Minuten meines Lebens verstrichen, bis mir die (selbstverständlich immer noch freundliche) Stimme mitteilte: „Ihre Auswahl konnte ich nicht verstehen, ich werde sie nun zu einem Mitarbeiter unserer Hotline durchstellen.“

Kolumne Ich sollte tatsächlich in den Genuss kommen mit einem richtigen Menschen zu sprechen (und das nach nur 5 Minuten Quälerei mit einer Maschine) und teilte meine Freude (vollkommen überflüssig) dem Sprachautomaten mit.

So, erstmal die obligatorische Musik, es ist in der Zwischenzeit 16.40 Uhr. Dann, nach ca. 2 Minuten noch mehr Musik. Weitere 60 Sekunden verstrichen und ich dachte mir, der Song muss doch auch mal ein Ende haben und spekulierte welcher Hit von 1974 wohl als nächstes eingespielt wird.

Nach nur insgesamt 5 weiteren Minuten teilte mir eine andere, auch nicht unfreundliche Stimme mit, das leider alle Plätze belegt sind (muss echt beliebt sein das Programm) und ich SOFORT in NUR WENIGEN AUGENBLICKEN mit dem NÄCHSTEN FREIEN MITARBEITER verbunden werde. Im Hintergrund der Bandansage hörte ich Menschen telefonieren und andere Tätigkeiten ausführen, sodass ich ein ruhiges Gefühl breitmachte: DA WIRD GEARBEITET!

Leider wiederholte sich dieses Szenario insgesamt drei Mal und leicht gereizt brüllte ich nach nun mittlerweile fast 20 Minuten vollkommen überflüssigen und vor allen Dingen einseitigen Telefonmonologen „GEHT DA JETZT MAL EINER RANN ODER ICH WERD EUCH vollidioten MEIN TELEFON IN DEN arschscheissen RAMMEN UND DANACH AUF EUREN SCHREIBTISCH scheissen“ in den Hörer und siehe da, eine männliche Stimme meldete sich zu Wort und fragte tatsächlich nach meinem Begehr.

Schnell hatte ich mich gefasst und erklärte in einem kurzen und knappen Satz was ich so alles wollte. „Also Meister, einmal Software registrieren, automatische Aktualisierung anmelden und wenn sie weitere Infos haben dann her damit.“

Der ebenfalls sehr freundliche Mitarbeiter des Call-Centers meinte, zuerst meine persönlichen Daten abgleichen zu müssen und fragte mich geduldig nach meinem Namen, nach der genauen Produktbezeichnung , der 28-stelligen Seriennummer und dem 19-stelligen Aktivierungscode.

Erst als all diese Informationen sorgsam in irgendein fremdes System getippt worden waren, es war nun späte 17.08 Uhr, teilte mir dieser „MENSCH“ mit, das ich dazu doch bitte die Service- Line anrufen soll, hier wäre die technische Hotline.

„Können Sie mich eventuell verbinden“, hauchte ich mit letzter Kraft. „Leider nein, die Kollegen sind nur bis 17.00 Uhr da“, war die (schon fast zu erwartende) Antwort. Er schob noch ein „Probieren Sie es doch morgen ab neun wieder“ hinter her, aber da hatte ich das Gespräch schon geistig beendet und legte anschließend den Hörer auf.

Ich habe das Produkt wieder in den Laden zurückgebracht und umgetauscht.

Das war auch erforderlich, denn irgendwer hat in der Familie am gleichen Tag eine knappe Stunde mit jemandem auf den Fidschi-Inseln telefoniert. Und das Gespräch war fast teurer als die Software…

Sogar acht Stunden pro Tag. Doch dadurch dass sie Säugetiere sind und Luft atmen müssen, verwenden sie eine sehr eigenständige Schlaftechnik. Die Hirnhälften wechseln sich beim Schlafen alle zwei Stunden ab, damit der Delphin nicht vergisst zu atmen. Die aktive Hirnhälfte achtet in einer Art Dämmerzustand auf mögliche Feinde, Hindernisse, rechtzeitiges Atmen und sichert der schlafenden Hirnhälfte somit ihren Schlaf.

Gerade war noch Sommer und jetzt schon an Winterreifen denken? Doch leider schwächelt der Altweibersommer in diesem Jahr, sodass schon jetzt nachts und vor allem am Morgen auf dem Weg zur Arbeit teilweise Temperaturen um den Gefrierpunkt erreicht werden. In solchen Fällen gilt ganz klar für jeden sicherheits- und verantwortungsbewussten Autofahrer: Winterreifen drauf!

Denn Winterreifen verbessern nicht erst bei Eis und Schnee das Fahrverhalten des Autos. Bereits bei Temperaturen ab sieben Grad plus bewirken sie einen deutlichen Sicherheitsgewinn gegenüber Sommerreifen, zu Beispiel was kürzere Bremswege anbelangt, da schon bei trockener oder nasser Fahrbahn ohne Eis und Schnee mit einem längeren Bremsweg gerechnet werden muss. Hinzu kommt, das bereits ab sieben Grad die Gummimischung von Sommerreifen härter wird und sich der Fahrbahnkontakt dadurch verschlechtert. Zusätzliches Risiko entsteht schließlich durch rutschiges Laub oder nasse Fahrbahnen, die den sicheren Halt auf der Straße besonders in Kurven und Waldstücken beeinträchtigen.

Außerdem sorgt der rechtzeitige Reifenwechsel dafür, dass die Sommerreifen auch im nächsten Jahr noch fit sind, da das Fahren mit ihnen bei unter sieben Grad plus für einen erhöhten Abrieb von 10-20 Prozent sorgt und sie damit weniger Laufleistung erbringen können. Winterreifen hingegen bleiben auch bei Minusgraden flexibel und haben so nicht nur bei Eis und Schnee mehr „Grip“. Entkräftet werden kann übrigens dabei die Befürchtung vieler Autofahrer, Winterreifens seien auf trockener Fahrbahn ihm Nachteil dank der heutigen Hightech Reifen.

Wer nicht bis zu ersten Frosteinsatz wartet, sondern zeitig einen Termin für den Wintercheck und das Aufziehen der Winterreifen vereinbart, kann nicht nur Rutschpartien oder Schlimmeres vermeiden, sondern erspart sich längere Wartezeiten bei der Werkstatt und kann sicher sein, dass der Reifenhändler noch eine große Auswahl an Reifentypen und –größten auf Lager hat, während beim Wintereinbruch unter Umständen längere Lieferzeiten entstehen. Sollten die Winterreifen des letzten Jahres noch in der Garage stehen, gilt es, vor der Fahrt die Profiltiefe zu kontrollieren: Unter 4 mm ist ein sicheres Anfahren und Bremsen auf Schnee nicht mehr gewährleistet und nach vier Jahren sind nach einheiliger Expertenmeinung neue „Winterschuhe“ fürs Auto angesagt. Derart gut gerüstet steht dann dem Fahrspaß im Winternichts mehr im Wege!

Wyoming, 1963. Die beiden jungen Männer Ennis Del Mar und Jack Twist heuern bei einem Ranch-Besitzer an, um eine Herde Schafe über den Brokeback Mountain zu treiben. Im Laufe der Wochen freunden sich die beiden an, bis sie sich in einer kalten Nacht gemeinsam in einen Schlafsack verkriechen und das Verhältnis plötzlich körperlich wird. Als der Job beendet ist, gehen die beiden getrennte Wege. Ennis heiratet Alma und Jack die forsche Lureen, die wie er selbst an Rodeos teilnimmt. Doch egal, wie weit sie Homosexualität von sich weisen, keiner kann den gemeinsamen Sommer vergessen. So dauert es nicht lange, bis sie einander erneut treffen.

Eine der hinreißendsten und ergreifendsten Liebesgeschichten der Filmgeschichte. Kein Geringerer als Ang Lee (“Tiger & Dragon”) schuf das Meisterwerk, das mit dem “Goldenen Löwen” in Venedig, vier Golden Globes und drei Oscars geehrt wurde.

Nachdem Selene den Vampir-Ältesten Viktor getötet hat, schwebt sie selbst in Lebensgefahr. Auch bei Vampir-König Marcus findet die Blutsaugerin keinen Schutz, und so begibt sie sich gemeinsam mit dem Hybriden Michael, halb Werwolf, halb Vampir, auf die Flucht. Zu zweit versuchen sie schließlich, hinter die Geheimnisse der Fehde und ihrer jeweiligen Blutlinien zu kommen. Zum zweiten Mal nach 2003 schlüpft Kate Beckinsale (‘Aviator’) ins hautenge schwarze Latex-Kostüm, um ihren mit viel Videogame-Ästhetik gestalteten Krieg zwischen Vampiren und Werwölfen fortzusetzen. Wie schon im Original setzt Regisseur Len Wiseman, Beckinsales Ehemann, weniger auf eine stringente Story als auf bombastische Action und aufwändiges Make-up, untermalt von lauten Heavy-Metal-Klängen. Für Horror- Fantasy-Affine Gamer ist dieses stylische Blutsauger-Spektakel garantiert das Größte.

Zeige- und Mittelfinger in die Höhe gestreckt bedeuten: “Ich gebe nicht auf”. Doch woher kommt die Geste? Das Victory-Zeichen entstand im Mittelalter im Hundertjährigen Krieg zwischen Frankreich und England im 14. und 15 Jahrhundert. Wegen ihrer Treffsicherheit waren die britischen Bogenschützen gefürchtet. Bekamen die Franzosen einen Briten zu fassen, sorgten sie dafür, dass der nie mehr einen Bogen spannt. Doch die Briten hatten sehr viele Schützen mit sehr intakten Fingern. Und diese bekamen die armen Franzosen zu spüren und zu sehen. Das Victory Zeichen ist demnach eine Art mittelalterlicher „Stinkefinger“.

Inhalt:
01 Warm Up
02 Die Eintagsfliege
03 Das Tattoo
04 Entertainment is my Life
05 Das Schreiben von den Gaswerken Berlin
06 Die Tatort-Dialoge
07 Urlaub
08 Die türkische Traumfrau
09 Das Horrorgeräusch
10 Theater darf nicht lustig sein
11 Ich wohne nicht mehr in Berlin
12 Die Pausenansage
13 Der Schneckenwitz
14 Der rumänische Nuttenpreller
15 Das Haarwuchsmittel
16 Vincent Price
17 Als ich mich von meinem Fernseher getrennt habe
18 Die Waldorfschule
19 Robert, das schaffen wir schon
20 Andere Kulturen
21 Wir Berliner sind ja quasi die Erfinder der Freundlichkeit
22 Cindy Wagner
23 Als ich mal ins Altersheim musste
24 My Way

Kurt Krömer ist DER alte Newcomer des Jahres. Mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet gilt er bei vielen als bester deutscher Comedyan mit ungehörigem Potenzial für die Zukunft. Sein Bühnenprogramm unterliegt keinem Manuskript, keiner Vorgabe. Er macht was gerade so kommt und daraus das Beste. DVD mit Bonus-Szenen, Kommentaren des Verfassers und Outtakes!

Der Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler bekommt den Auftrag, den Theaterregisseur Georg Dreyman zu überwachen. Wiesler gilt als harter Hund und macht seinem Ruf zunächst auch alle Ehre: Die Wohnung von Dreyman und dessen Lebensgefährtin, der Schauspielerin Christa-Maria Sieland, wird mit bürokratischer Akribie verwanzt und rund um die Uhr abgehört. Doch je näher Wiesler dabei der Welt der Literatur und Kunst und der Lebensfülle der “Staatsfeinde” kommt, desto zweifelhafter erscheint ihm sein Auftrag.

Florian Henckel von Donnersmarcks Erzählung aus den letzten Jahren der DDR wurde beim Deutschen Filmpreis mit Auszeichnungen überhäuft. In bewusst blassen, farblosen Bildern macht Donnersmarck die Unmenschlichkeit eines Überwachungsregimes deutlich und profitiert darüber hinaus von famosen Darstellerleistungen, allen voran Ulrich Mühe als Stasi-Mann Wiesler und Sebastian Koch und Martina Gedeck als Opfer von dessen staatlich legitimierter Schnüffelei. Nicht nur für Fans des deutschen Films ein absolutes Muss.

X-Men 3 führt die bekannte Superhelden- Reihe fort – und dies durchaus erfolgreich, mit einigen neuen Charakteren. Als der Wissenschaftler Warren Worthington II. ein „Heilmittel“ gegen Mutantenkräfte ankündigt, wirft er dadurch eine interessante philosophische Frage auf: sind Mutantenkräfte eine Krankheit, die einer „Heilung“ bedürfen, oder sind sie ein Segen, den „homo superior“ gegenüber „normalen“ menschlichen Wesen genießt?

Magneto und seine Bruderschaft böser Mutanten widersprechen dem Gedanken, sie müssten geheilt werden, und so erklären sie der menschlichen Rasse den Krieg. Aber für die X-Men, die von Professor X, Cyclops und Storm angeführt werden, ist die Sache nicht ganz so einfach. Um das Ganze noch zu verschärfen, kehrt jemand zurück, der für tot gehalten wurde, und nun weiß man nicht, ob diese Person Freund oder Feind ist.

Special Edition mit 2 DVD`s und über 4 Stunden unveröffentlichem Material. Bild und Sound sind auf beiden DVD`s beste Qualität. Ein Muss für Sammler und Liebhaber der Serie.

Inhaltliche Fortsetzung des legendären PSRollenspieles Final Fantasy VII! Der Spieler übernimmt die Rolle des mysteriösen Charakters Vincent Valentine und steht einer zwielichtigen Militärorganisation namens “Deepground” gegenüber.

Einst gehörten diese Soldaten zu einem von Shinras geheimsten Projekten, doch nach der Zerstörung der Hauptstadt Midgar wurden sie unter den Ruinen und Trümmerfeldern vergessen. Jetzt muss sich Vincent Valentine mit seiner bewährten Cerberus-Pistole dieser neuen Bedrohung stellen.

Als Teil des “FINAL FANTASY VII”- Universums, zu dem auch der vollständig computeranimierte Film FINAL FANTASY VII: ADVENT CHILDREN gehört, bietet DIRGE of CERBERUS einen aufregenden Action-Shooter, der zeitlich drei Jahre nach dem berühmten Rollenspiel angesiedelt ist. Dank zahlreicher Verbesserungen gegenüber der japanischen Originalversion hat das Spiel sowohl an Rasanz als auch an Umfang zugelegt, und die aufwändigen Rendersequenzen der “Advent Children”-Macher können mit jedem CGI-Kinofilm mithalten.

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