IKEA ist ein international operierendes Möbelhaus. Das unmögliche Möbelhaus IKEA verkauft Selbstbau-Möbel, Accessoires, Bäder und Küchen auf der ganzen Welt.

Pionierarbeit bei Selbstbau-Design-Möbel zu erschwinglichen Preisen hat IKEA schon vor Jahrzehnten geleistet. IKEA ist heute der weltweit größte Möbel-Hersteller. Selbstbau beim Möbelverkauf heißt, dass der Kunde von IKEA zu Hause noch einiges zu tun, bevor das Möbel wie z. B. das berühmte Ivar-Regal zum Stehen gekommen ist. Manche Kunden will es auch nicht so recht gelingen, da sie sich nicht mit den speziellen Kleingeräten zum Aufbau anfreunden können. Aber die meisten sind gerne beim IKEA-Konzept dabei, zumal sich das Selbstbauen auch im Preis auszahlt.

IKEA wurde 1943 von Ingvar Kamprad in Schweden gegründet. IKEA ist heute im Besitz einer niederländischen Stiftung wird aber immer noch kontrolliert von der Familie Kamprad. IKEA ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben des Gründers (Ingvar Kamprad) und des Bauernhofs, wo er aufgewachsen ist (Elmtaryd) und seiner Heimat-Region (Agunnaryd in Süd-Schweden).

Ursprünglich verkaufte IKEA Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tisch- Läufer, Uhren, Schmuck und Nylon-Strümpfe. Praktisch alles, was von Kamprad gefunden werden konnte, um es unter den Namen IKEA zu einen niedrigen Preis unter die Leute zu bringen. Mobiliar wurde zum ersten Mal in die IKEA Produktpalette 1948 aufgenommen. 1955 begann IKEA eigene Möbel zu entwerfen.

IKEA wurde dann Stück für Stück erweitert durch Kaufhäuser in der Umgebung, der Region, in Schweden und West-Europa. Schließlich kamen auch Kaufhäuser in Übersee hinzu. Die ersten Geschäfte außerhalb Schwedens wurden in Norwegen 1963 und in Dänemark 1969 eröffnet. 1973 folgte dann die Schweiz, 1974 kam IKEA endlich auch nach Deutschland, wo sich das Image schon vorher breitgemacht hatte. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass hier der Erfolg besonders durchschlagend war.

Schon Ende der 70er-Jahre folgen IKEA-Häuser in Asien. Deutschland hat mit 43 Filialen die meisten Häuser, gefolgt von den Vereinigten Staaten, die 34 IKEA-Finalen haben. IKEA hat heute 278 Filialen in über 35 Ländern. Von Entwicklungs- und Schwellenländern hält sich der IKEA-Konzern aber fern.

Ältere IKEA Geschäfte sind in der Regel sehr große blaue Gebäude mit wenigen Fenstern und gelben Akzenten. Das Layout der Kundenführung ist so konzipiert, das die Kunden durch den ganzen IKEA-Laden laufen müssen, wenn sie ein bestimmtes Teil kaufen und an der Kasse zahlen wollen. Einige neuere IKEA-Finalen verwenden mehr Glas, sowohl aus ästhetischen wie aus funktionalen Gründen. Mehr natürliches Licht reduziert die Energiekosten, verbessert die Arbeitnehmer-Moral und gibt einen besseren Eindruck von den Produkten.