Beiträge in Kategorie: Ratgeber


Wenn man jemandem etwas „in die Schuhe schiebt“, dann gibt man bekanntlich einer anderen Person die Schuld für etwas, das sie gar nicht getan hat.

Diese Redensart wird zurückgeführt auf die fahrenden Gesellen. Wenn sie mal etwas gestohlen hatten und eine Durchsuchung drohte, dann legten sie das Diebesgut im gemeinsamen Quartier einfach einem anderen Gesellen in die Schuhe, um so den Verdacht von sich abzulenken.

Niemand konnte ihnen etwas beweisen und so hatten sie die Tat jemandem anderen in die Schuhe geschoben!

Wenn Studenten ihren Kommilitonen in Deutschland einen Besuch abstatten, müssen sie für die Kneipen – und Biergartenbesuche über die gebräuchlichen Getränkebezeichnungen gut informiert sein. Schließlich will man auf sein Lieblingsgetränk auch im Urlaub nicht verzichten. Infohammer hilft euch bei den Reisevorbereitungen.

Der Bier – Äquator von Norden nach Süden, von Links nach Rechts.

1.    Norddeutschland
•    Alster (Pils + Orangenlimo)

2.    Mecklenburg – Vorpommern
•    Greifswalder (Schwarzbier + Cola)

3.    Emsland
•    Moorwasser (Altbier + Cola)

4.    Ostdeutschland

•    Potsdamer / Potsi / Pots (Pils + rote Fassbrause)
•    Diesel (Pils + Cola)

5.    Berlin
•    Weiße mit Schuss (Weißbier + Himbeer-/Waldmeistersirup)
•    Weiße mit Strippe (Weißbier + Korn oder Kümmelschnaps)

6.    Münsterland
•    Wurstwasser (Pils + Orangenlimo)
•    Alt Schuss (Altbier + Himbeersirup)

7.    Niederrhein
•    Schweinebier (Pils + Cola)
•    Krefelder ( Altbier + Cola oder Altbier + Hefeweizen oder Altbier + Malzbier)

8.    Ostwestfalen

•    Schmutziges (Pils + Cola)

9.    Rheinland

•    Drecksack (Pils + Cola)

10.    Hessen (Landschaft Wetterau)
•    Dreckiges / Gestreiftes (Pils + Cola)

11.    Oberfranken
•    ABC-Maß (Asbach + Bier + Cola)

12.    Mittelfranken
•    Schwarze / Bumber (Pils + Cola + Kirschlikör oder Asbach)

13.    Saarland
•    Panasch / Panache (Pils + Limo)
•    Gespritztes (Pils + Cola)

14.    Bayern
•    Russe (Weißbier + Zitronenlimo)
•    Radler (Pils + Zitronenlimo)
•    Neger / Mohren (Pils + Cola)
•    Goaßnmaß (Dunkelbier + Cola + Kirschlikör)

Meist stammen sie aus Großmutters Trickkiste und halten sich hartnäckig: Mythen rund um Pflege und Make-up. Doch die Wissenschaft hat viele Irrtümer entlarvt.
Alles Lüge!

1.    Parfüm in der Sonne verursacht Hautflecken?

Duftstoffe, die Flecken hervorrufen, dürfen längst nicht mehr ins Flakon. Für empfindliche Hauttypen gibt es seit einiger Zeit sogar spezielle Sunproof-Produkte – Alkoholfreie Parfums, die bei Sonnenschein bedenkenlos getragen werden können.

2.    Sonne hilft gegen Akne?

Tatsächlich reduziert UV-Licht die Talgproduktion und wirkt leicht entzündungshemmend. Lässt die Sonne nach, kommen Pickel stärker als vorher: UV-Licht verdickt die Haut minimal, und je dicker die Haut, desto schneller tauchen Unreinheiten auf.

3.    Schokolade macht Pickel?

Schokolade macht glücklich, deshalb wird sie oft bei Stress gegessen. Weil Stress durchaus Pickel verursachen kann, hat sich hier wahrscheinlich eine falsche Verbindung zwischen beiden Fakten hergestellt.

4.    Durch Pusten trocknet Nagellack schneller?

Im Gegenteil: Die Trockenzeit kann sich durch das Anpusten sogar verlängern, weil die Feuchtigkeit in der Atemluft die Aushärtung verhindert. Wenn Sie es eilig haben, können Sie einen der schnell trocknenden Nagellacke verwenden. Die von vielen Herstellern angeboten werden.

5.    Lippenbalsam macht abhängig?

Das könnte nur funktionieren, wenn die Talgdrüsen der Lippen ihre Arbeit einstellen würden, nachdem man einen Lippenbalsam benutzt hat. Lippenbalsam hilft zur Vorbeugung rauer Lippen. Sind sie bereits aufgesprungen, sollte man vor dem Zubettgehen eine Fettcreme oder Melkfett dick auftragen.

6.    Bleaching - Zahncremes greifen die Zähne an?

Eine normale aufhellende Zahnpasta schadet den Zähnen nicht. Mit speziellen Raucher – Zahncremes sollten Sie allerdings vorsichtig sein: Sie enthalten Schleifpulver, das den Zahnschmelz angreifen kann. Am besten nur abwechselnd mit normaler Zahnpasta verwenden.

7.    Mascara lässt die Wimpern brechen?

Im Gegenteil: Moderne Wimperntusche enthält pflegende Proteine, welche die empfindlichen Härchen sogar schützen. Brüchige Wimpern können Sie trotzdem bekommen – wenn Sie abends das abschminken zu oft vergessen.

8.    Make-up verstopft die Haut?

Die neue Generation der Kosmetikprodukte enthält extrem feine Inhaltsstoffe, mit denen keine Pore verstopfen kann. Außerdem sind Make-ups ein prima UV-Schutz und tragen dazu bei, dass die Haut länger jung bleibt.

9.    100 Bürstenstriche lassen Haare glänzen?

Beim Bürsten wird das Kopfhautfett im Harr verteilt, das es geschmeidig und glänzend macht. Allerdings regen die Bürstenstriche die Durchblutung der Kopfhaut an, die dadurch noch mehr Fett produziert. Außerdem können qualitativ minderwertige Bürsten die Schuppenschicht der Haare aufrauen, wodurch Spliss und Haarbruch entstehen. Besser als zu viele Bürstenstriche: Glanzprodukte der Haarpflegelinien nutzen.

10.    Schneiden macht die Haare dicker?

Für das Wachstum der Haare ist allein die Haarwurzel verantwortlich, die durchs Schneiden nicht angeregt wird. Mit einem Friseurbesuch alle vier bis sechs Wochen kann man allerdings gespaltenen Spitzen vorbeugen – gesunde Haare sehen einfach fülliger aus.

11.    Häufiges Waschen hilft gegen fettige Haut?

Durch häufiges Reinigen erzielt man sogar den gegenteiligen Effekt: Wird die Haut zu stark ausgetrocknet, produzieren die Talgdrüsen umso fleißiger. Waschen Sie fettige Haut zweimal täglich mit einer milden Lotion und verwenden Sie eine Tagescreme, die auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist. Viele Produkte enthalten Kräuter oder andere Stoffe, die beruhigend auf die Talgdrüsen wirken.

12.    Cellulite entsteht durch Fett?

Für Orangenhaut ist nicht das Gewicht, sondern schwaches Bindegewebe verantwortlich. Gegen Cellulite hilft deshalb keine Diät – nur regelmäßige Bewegung eine gezielte Gymnastik können das Gewebe straffen.

13.    Baden trocknet die Haus aus?

Wer bei 38 Grad und nicht länger als 20 Minute badet, muss nichts befürchten. Spätestens nach 20 Minuten sollten Sie allerdings aus der Wanne steigen. Vor dem Austrocknen schützen außerdem ölhaltige Badelotionen. Nach dem Baden die Haut nicht abrubbeln und auf jeden Fall eincremen.

  • Früher, ohne Strom, war das Leben nicht einfach. Denn vor vielen Tausend Jahren wärmten sich die Menschen an Holzfeuern. Auf dem Feuer grillten sie auch Fleisch und Fisch.
  • Noch vor 130 Jahren zündete man Kerzen oder Petroleumleuchten an, wenn es dunkel wurde. Außerdem verwendete man zum Kochen und Heizen Herde, die mit Holz oder Kohle befeuert wurden.
  • Heute ist alles einfacher. Man schaltet das Licht an und dreht die Heizung auf. Warmes Wasser läuft aus dem Wasserhahn. Die Herdplatten werden schnell heiß, und man kann sofort kochen. Waschmaschine, Spülmaschine und der Wäschetrockner erleichtern die Hausarbeit. Der Computer hilft Dir als Schüler bei den Hausaufgaben, Musikhören und Fernsehen sind etwas ganz Alltägliches.

Hier hilft uns Strom
Strom ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.

Zu Hause, in der Schule, bei der Arbeit und im Straßenverkehr wird Strom gebraucht. Strom hilft uns, unser Leben angenehm und bequem zu gestalten.

Mit Hilfe von Strom können wir zum Beispiel:

  • Essen kochen
  • Mit warmen Wasser duschen
  • Wohnungen heizen
  • Lebensmittel kühlen
  • Zimmer beleuchten
  • Staub saugen
  • Filme anschauen
  • Radio hören
  • Rolltreppe fahren
  • Mit Ampel den Verkehr regeln
  • Straßenbahn fahren
  • Nicht nur Entspannung, sondern auch Spannung vermissen viele Menschen in ihrem Alltag. Pflichten und Routinen machen ihr Leben fade. Denkst auch Du angenervt „immer dasselbe“?

    Für alle die sich im Alltag neue Perspektiven wünschen

    • Sehe dein Zuhause in anderem Licht. Stell eine Stehlampe an einen anderen Platz. Verstell die Höhe von Pendelleuchten, die Richtung von Strahlern, schraube zur Abwechslung eine farbige Glühbirne (Energiesparlampe, LED,) ein.
    • Gönne Dir einen kleinen Luxus. Mach einmal in der Woche in einem Cafe, Coffeeshop oder einer Kneipe Zwischenstopp – jede Woche woanders. Probiere jedes mal etwas anderes, beobachte die Menschen um sich herum.

    Für alle, die eine kleine Herausforderung brauchen

    • Trete mit deinen Freizeitkickern gegen eine andere Freizeitmannschaft aus der Umgebung an. Spiele mit beim Theaterstück am Gemeindefest, oder schlage in deinem Chor vor an einem Wettbewerb teilzunehmen.
    • Nehme Dir ein Wochenende Zeit, und ziehe innerhalb deiner Wohnung um. Stell die Möbel um, belege Regalfelder und Schubläden nach einem neuen System. Genügend verändert hast Du, wenn Du beim nächsten Heimkommen das Gefühl hast: Ich betrete mein neues Zuhause. Neuer Schwung ist damit vorprogrammiert.
    • Lese zielgerichtet. Beispielsweise ein Sachbuch mit dem Ziel, den Inhalt beim nächsten Abteilungsmeeting oder beim nächsten Treffen in deinem Bekanntenkreis vorzustellen. Worüber wolltest Du schon immer mehr wissen? Nehme Dir ein völlig neues Wissensgebiet vor, und eigne Dir systematisch Grundkenntnisse an.
    • Hilfreich für den Erwerb von Wissen aus Büchern: Führe ein Lektüretagebuch, in dem Du neben Autor, Titel und Lesedatum auch wichtige Aussagen festhälst.

    Für alle, die sich auf größere Veränderungen vorbereiten möchten

    • Setzte Dir neue zeitliche Prioritäten. Schaffe Raum für Anliegen, die derzeit zu kurz kommen, obwohl sie Dir am Herzen liegen: die Pflege einer Freundschaft, die Sanierung deiner Zähne, besseres Management deiner Finanzen. Reserviere in deinem Kalender im nächsten halben Jahr genügend Zeit dafür. Damit das klappt, lege fest, was Du künftig nicht mehr tust.
    • Werde stark. Trainiere deinen Körper. Etwas Gewagteres: der derzeitige Trendsport Klettern. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern fördert auch Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen.

    Jochen ist 11 Jahre alt und ein wirklich hübscher dunkelhaariger Junge. Er geht in die sechste Klasse. Seine Familie hat gerade soviel Geld um die hungrigen Münder zu füllen und die Miete plus Nebenkosten zu bezahlen. Dafür geht die Mutter putzen und der Vater, als gelernter Ingenieur für 415 Euro im Monat, Zeitungen austragen. Klassenfahrten, neues Schulmaterial, Spiele oder Urlaub - das alles ist schon seit langem Geschichte und würde jeglichen Budgetrahmen sprengen

    Jochens größter Wunsch ist eine Markenjeans, die mit dem roten Etikett „Levis“, doch der absolute Höhepunkt wären Turnschuhe der Marke „Puma“. Doch davon träumt er schon seit zwei Jahren und fünf Monaten vergeblich. Jochen meint, dass er damit vielleicht nicht mehr so ausgeschlossen wäre und er seinen Status als Klassen- Looser ablegen könnte.

    All seine Mitschüler tragen stylische Designerkleidung und kaufen sich in den Pausen regelmäßig etwas am Schulkiosk. Jochen hingegen verzehrt die belegten Brote, die ihm seine Mutter gemacht hat und trinkt aus der alten, aufgefüllten Fanta-Plastikflasche seine Limo. „Wie uncool!“

    Fast jeden Tag bekommt er die Gespräche und das Getuschel seiner Mitschüler zu hören und spüren, die Ihn schmerzlich daran erinnern, wie anders er anscheinend ist.

    Schon schlimm genug, dass Jochen der Einzige ist, der bei keiner Klassenfahrt teilnehmen kann, nein, er muss auch noch jener sein, der in der Schule als „Altkleider- Container -Dieb“ bezeichnet wird.

    Zurückhaltend und ganz leise hört man Jochen die Frage stellen: “Warum können nicht alle die selbe Kleidung in den Schulen tragen, dann würde es vielleicht keiner bemerken, dass wir nicht so viel Geld besitzen.

    So hätte ich vielleicht endlich die Chance ein paar Freundschaften mit Mitschülern zu schließen, die mich meiner selbst Willen mögen und nicht weil ich Polo Ralph Lauren auf meinen Shirt stehen habe!“

    Doch eines ist sicher: Wie Jochen geht es täglich tausenden von Kindern und Jugendlichen.

    Typische Argumente, die heute für die Schuluniform eingebracht werden, sind die Verbundenheit der Kinder und Jugendliche mit ihrer Schule und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls der Schüler untereinander. Weiterhin wird erwähnt, dass der zum Teil recht aggressiv (Schlägereien, Diebstahl, Mobbing) geführte Konkurrenzkampf um besondere Kleidung verschiedener Cliquen und der damit verbundene Gruppendruck unterbunden werden könne. Befürworter der Schuluniform argumentieren weiter, Uniformen förderten den Ausdruck charakterlicher Individualität, die sich eben nicht auf äußerliche Repräsentationsformen wie teure Markenkleidung beschränke. Auch der Unterschied zwischen Arm und Reich sei anhand der Kleidung nicht mehr sofort ablesbar und falle damit als gruppenkommunikative Dimension unter den Tisch. Weiterhin solle eine einheitliche Kleidung die Integration von Immigrantenkindern fördern.

    Das größte Land in Europa, in dem Schuluniformen getragen werden, ist Großbritannien. In vielen seiner ehemaligen Kolonien wie z. B. Indien, Irland, Australien, Singapur, Hong Kong, Neuseeland, Zypern oder Südafrika wurden sie auch nach der Unabhängigkeit nicht abgeschafft. Schuluniformen gibt es ebenfalls in Japan, Vietnam und Korea. Russland beseitigte die Einheitskleidung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

    In Kuba gibt es in allen Schulen und Universitäten Uniformen, die außer in der Grundschule nur zu besonderen Anlässen, wie dem Kursbeginn, getragen werden.

    In den USA und Kanada gibt es keine Einheitskleidung in staatlichen, aber in vielen privaten Schulen. An sehr vielen staatlichen Bildungsstätten in den USA gilt jedoch seit dem Ende der 90er Jahre ein teilweise stark umstrittener Dress-Code. Danach dürfen keine Kleidungsstücke mit Aufschriften, oft nur in bestimmten Farben, z. T. keine Turnschuhe usw. getragen werden. Als Ergänzung gibt es strikte Regeln zu Haartracht und Schmuck.

    In Deutschland wird das Thema immer wieder diskutiert und getestet. Einige wenige staatliche Schulen haben einheitliche Kleidung eingeführt. Schulkleidung ist hier nicht Schuluniform, denn die Schüler dürfen mitbestimmen und aus einer Kollektion aussuchen, was sie tragen wollen.

    Eine neue Generation von Uniformierungen ist in Basel (Schweiz) an der Sekundarstufe (WBS Leonhard) anzutreffen. Diese Kleidung entspricht formell dem Gedanken der Uniformierung, sind jedoch optisch sehr stark an die Bedürfnisse von jungen Menschen angepasst. Bei der Kreation von Tanja Klein waren die beiden Versuchsklassen stark einbezogen und das Projekt wird auf Anstoß von einer Budgetberatungsstelle angegangen.

    Der Vorschlag von Justizministerin Brigitte Zypries Schuluniformen einzuführen, ist bei prominenten Unionspolitikern auf Zustimmung gestoßen. “Ich halte das für eine gute Idee”, sagte der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber in München. Auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan äußerte sich zustimmend. Stoiber und Schavan wollen die Schüler jedoch nicht zwingen Einheitskleidung zu tragen. “Die Schulen müssen die Möglichkeit haben, selbst über Einführung von Schuluniformen zu entscheiden”, betonte der CSUVorsitzende

    Auch die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Katherina Reiche, unterstützt den Vorschlag von Zypries: “Eine einheitliche Schulkleidung nimmt den sozialen Druck raus. Sie dämpft den Marken-Fetischismus, der schon in der ersten Klasse beginnt“.

    Während es in vielen Ländern ohne Beanstandungen funktioniert, scheint die Bundesrepublik in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland zu sein!

    Heroin (Diacetylmorphin) gehört zur Gruppe der Opiate und wird aus Rohopium hergestellt. Opium ist der eingetrocknete Milchsaft des Schlafmohns. Im Körper wird es zu Morphin umgewandelt. Der Name Heroin kommt von “heroisch” im Sinne von heroischer Wirkung.

    Kaum jemand weiß, dass die Pharma Firma Bayer den Suchtstoff entwickelte. Entdeckt hatte ihn der englische Chemiker C. R. Wright. Am 21. August 1897 hatte Felix Hoffmann (Erfinder des Aspirin), ein Chemiker von Bayer, in seinem Labor die Substanz Diacetylmorphin zusammen gemischt.

    Somit war es Bayer als erster Firma gelungen, den Stoff (eine Mischung aus Morphin und Essigsäure) fabrikmäßig herzustellen. Als Fische, Meerschweinchen und Katzen das neue Mittel schluckten und überlebten, mussten Werksangehörige und dessen Kinder ran.

    Tote gab es nicht, Süchtige auch nicht, und kaum ein Jahr später brachte der Konzern das Mittel, unter Verzicht auf gründliche klinische Tests, auf den Markt. Bayer bewarb Heroin als Hustenmedizin für Kinder, der Stoff sei ungefährlich, erzeuge keinerlei Abhängigkeit und wäre sogar bei Darmkoliken von Säuglingen wirksam. Heroin wurde schnell zum Kassenschlager. Bayer startete im Jahr 1900 einen bis dahin noch nie dagewesenen Werbefeldzug. Auf dem ganzen Globus lobten Anzeigen in zwölf Sprachen das Mittel in den höchsten Tönen. Bayer verschickte Tausende von Gratisproben an Ärzte, die es schon bald als „Allheilmittel“ einsetzten. Im Jahre 1904 wurde erkannt, das Heroin ebenso wie Morphin zur schnellen Gewöhnung und Abhängigkeit führt.

    Zur Droge entwickelte sich Heroin ab ca. 1910 vor allem in den USA, wo Morphin- und Opiumsucht weit verbreitet waren. Denn dort stiegen viele auf die leicht erhältliche Substanz um, als bekannt wurde, dass Heroin geraucht oder gespritzt eine viel stärkere Wirkung hatte. Die Zahl der Heroinabhängigen explodierte, was bald zu Gegenmaßnahmen des Staates führte. Im Jahre 1931 wurde Heroin aus dem Angebot der Firma Bayer entfernt und die Produktion eingestellt. In Deutschland war es jedoch noch bis 1958 erhältlich und wurde erst 1971 mit dem Betäubungsmittelgesetz endgültig verboten. Danach entwickelte sich eine illegale Drogenszene, es kam zu ersten Opfern des illegalen Heroinkonsums.

    Reines Heroin ist am Schwarzmarkt kaum erhältlich. Meist ist es mit wirkungslosen Streckmitteln, die eine ähnliche Konsistenz haben, versetzt. Um die Wirkung von minderwertigem Heroin zu steigern, werden oft sedierende Medikamente wie Valium, Rohypnol oder Designeropiate wie Fentanylderivate beigemischt. Eine Untersuchung des Gesundheitsministeriums bestätigt, dass 72 % aller Todesfälle durch “unbeabsichtigte Dosierung”, bedingt durch Qualitätsschwankungen auf dem Schwarzmarkt, verursacht werden. Lediglich 11% der untersuchten Todesfälle waren auf den sprichwörtlichen suizidalen “Goldenen Schuss” zurückzuführen.

    Heroin wird heute legal nur noch in einem Land hergestellt – in Großbritannien. Die Briten schätzen es als wirksames Schmerzmittel und verbrauchen rund 300 Kilogramm im Jahr.

    Einnahme und Wirkung:
    Heroin wird meist intravenös injiziert (“fixen”). Dazu wird es auf einem Löffel mit Zitronensäure oder Vitamin C und Wasser erhitzt. Man kann es auch auf einer Folie verdampfen und inhalieren (“Folie rauchen”) oder wie Kokain schnupfen (“ziehen”). Selten wird es auch mit Tabak geraucht. Der Heroinrausch wird meist als glückseliger Zustand erlebt. Er ist von Euphorie, Ruhe und Ausgeglichenheit geprägt. Depressionen und persönliche Probleme treten in den Hintergrund und Schmerzen werden nicht empfunden. Nach dem Spritzen fühlt man einige Sekunden lang einen “Flash” oder “Rush”. Das ist der Moment, in dem die Wirkung einsetzt.

    Beim Rauchen oder Schnupfen kommt die Wirkung langsamer und milder und klingt meist auch sanfter aus. Oft kommt es zu Erbrechen, das allerdings als angenehm und befreiend empfunden wird. Von den heute gebräuchlichen Drogen ist Heroin nach Crack und Crystel Meth die suchterzeugendste. Wenn man beginnt Heroin intravenös zu injizieren, ist eine Abhängigkeit meist schon vorprogrammiert. Die Heroinsucht ist sowohl eine körperliche, als auch eine psychische. Da sich der Körper schnell an die Droge gewöhnt, wird die Wirkung bald schwächer und die erforderliche Dosis erhöht sich. Ein Süchtiger kann täglich mehrere Hundert Euro für Heroin benötigen.

    Dies führt oft zu Beschaffungskriminalität und illegaler Prostitution. Bei Entzug treten unerträgliche Gelenkschmerzen, Zittern und Herz- und Kreislaufprobleme auf. Die Entzugserscheinungen sind ohne Heroinersatz wie Methadon kaum erträglich und können sogar zum Tode führen. Der Einsatz von anderen Opiaten als Ersatz ist jedoch nicht unbedenklich, da es zu einer neuerlichen Abhängigkeit führen kann. Besonders bei Ärzten und Apothekern, die relativ leichten Zugang zu reinen Opiaten haben, ist bis heute der Konsum von Morphium und ähnlichen Substanzen nicht selten. Abgesehen von der Sucht haben diese Leute kaum Probleme mit ihrem Drogenkonsum und sind auch nicht auffällig.

    Luder: Ob Partyluder oder Boxenluder, jeder hat schon einmal von den reizenden, attraktiven Damen gehört. Der Ursprung des Wortes ist allerdings nicht so schillernd, wie man vermuten könnte, denn Luder stammt aus der Jägersprache. So nannte man stinkendes, halbverwestes Fleisch, dass der Jäger früher am Luderplatz ausgelegt hat um Bären und Wölfe anzulocken.

    Einen „Korb”bekommen: Im Mittelalter zogen die feinen Damen üblicherweise ihre Freier nachts heimlich in einem Weidenkorb die Burgmauer hoch. War es aber ein ungebetener Liebhaber, so hatte der Korb einen so schwachen Boden, dass der Genarrte alsbald einbrach. Später sandten die Burgfräulein den lästigen Anbetern gleich einen Korb ohne Boden.

    3,32 Liter Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometern. Ein Traum? 1650 Kilometer ohne Tankstopp. Unmöglich? Nicht für ein Team bestehend aus 22 Fahrern und elf Audi A4 2.0 TDI. Im Rahmen eines Effizienzmarathon absolvierten sie die Strecke Wien – Basel – Wien mit einem Verbrauch von 3,32 Litern und nur einer einzigen Tankfüllung. Bei den Spritpreisen weit jenseits der magischen 1,50 Euro/Liter Marke wird das Autofahren immer mehr zum Luxusgut und treibt den Haltern die Schweißperlen auf die Stirn. Doch wie lässt sich ein so niedriger Verbrauchswert erzielen? Welche Einbussen müssen in Kauf genommen werden? Und was kann ich tun, um aktiv Kraftstoff zu sparen?

    1.650 Kilometer und das ohne Tankstopp!!!

    Audi hat es geschafft und den CO2 Dreckschleudern den Kampf angesagt! 22 Teams (10 Bild und 2 Audi Teams) sagten den Kampf gegen den Verbrauch an. Der Gewinner fuhr mit nur 56 Litern 1.650 Kilometer weit. Der beste Wert lag bei durchschnittlich 3,32 Litern auf 100 Kilometern. Der CO2 – Ausstoß lag bei 88 Gramm pro Kilometer.

    Die erste Runde führte vom 23. bis 25. Juni von Basel über Wien zurück nach Basel. Bei der zweiten Fahrt Wien – Basel – Wien wurde das hervorragende Ergebnis (3,44 Liter auf 100 Kilometern) sogar noch einmal getoppt: 3,32 Liter standen am Schluss auf dem Bordcomputer.

    Los ging alles mit einer Anzeige in der Fachzeitschrift „Autobild“. Es wurden 20 zweier Teams ausgelost die mit einem Audi A4 2.0 TDI mit 120 PS den Verbrauch Marathon bestreiten sollen.

    Nicht nur Berufstätige sind auf das Auto angewiesen - und müssen die immer weiter steigenden Spritpreise hinnehmen. Nimmt man die Umweltkomponente um den CO2-Ausstoß hinzu, wird es höchste Zeit zum UMDENKEN:

    Zwar sind momentan viele alternative Antriebskonzepte in den Entwicklungsabteilungen der Autohersteller, eine vernünftig erprobte Serienreife erreichten bis jetzt nur wenige. Eine davon ist das Fahren mit Erdgas. Erdgasfahrzeuge, sind Autos, die vorrangig mit komprimierten Erdgas als Kraftstoff betrieben werden und mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsaggregat ausgestattet sind. Dabei entspricht der Motor einem herkömmlichen Ottomotor.

    Der Unterschied:
    Anstatt eines Benzin-Luft-Gemisches wird ein aufbereitetes Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. Ein Erdgasfahrzeug wird meist mit dem Kürzel CNG (Compressed Natural Gas) gekennzeichnet.

    Die größten Vorteile gegenüber dem „normalen“ Sprit sind zum einen die Betankungspreise und zum anderen die enormen Umweltvorteile.

    Normalbenzin kostet momentan weit mehr als das doppelte pro getanktem Liter. In Deutschland gibt es bereits mehr als 700 Erdgastankstellen, so dass eine Versorgung gewährleistet ist. Allein in Bayern sind es fast 100. Ein anderer Aspekt ist „der Grüne Daumen“. Wer mit Erdgas fährt, schont die Umwelt - 80 Prozent weniger Schadstoffe – und bekommt Geld dafür. Bis Ende 2018 wird es Steuerbegünstigungen seitens des Staates für die Mineralölbesteuerung geben. Das Ziel der Europäischen Kommission ist, dass bis 2020 - 10 Prozent aller Pkws mit Erdgasantrieb fahren.

    Um mit Erdgas zu fahren, gibt es zwei Möglichkeiten. Die Umrüstung Ihres aktuellen Fahrzeugs oder die Neuanschaffung eines CNG - Serienautos. Theoretisch können fast alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotoren auf den alternativen Betrieb mit Erdgas umgerüstet werden. Am Motor selbst müssen dabei kaum Veränderungen vorgenommen werden. In Kauf nehmen muss der Interessierte nur einen Platzverlust im Kofferraum für die Installation des Erdgastanks – bei Serienfahrzeugen meist unterflurig.

    Wichtig ist, die Umrüstung in den Fahrzeugbrief und den Kraftfahrzeugschein eintragen zu lassen. Die Nachrüstung kostet zwischen 2000 und 4000 Euro je nach Autotyp. Wer den Kauf eines neuen Autos plant, kann mit einem Erdgasfahrzeug von Anfang an kräftig sparen. Einige Autofirmen haben bereits solche Fahrzeuge in ihrer Produkt Palette.

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