Eines ist diesen Herbst/Winter klar: Die Persönlichkeit der Frau steht im Vordergrund.

Die Designer haben den Trend neu gesetzt und lassen der Trägerin wieder den Vortritt, dies bedeutet: Den Körper gekonnter und selbstbewusster in Szene zu setzen. Die Devise 2006/2007 lautet – Hauptsache hochgeschlossen.

Erdtöne, Grau und Off-White sind einige der Farben, dazu viele Lagen Cashmere und Flanell, sowie Strickmützen, sind das Ergebnis eines durch und durch tragbaren Winterlook.

Pullikleider sind diesen Winter nicht wegzudenken; aber ich spreche hier nicht nur über den Wärmeeffekt, sondern dieser „Wohlfühl- Look“ ist einer der wichtigsten „Must Haves“.

Die neuen, überlangen Pulli-Versionen (z.B. Max Mara und Stella McCartney) wirken besonders lässig zu Leggings und können sowohl mit Mini als auch wadenlangen Röcken getragen werden oder puristisch mit einer blickdichten Strumpfhose.

Uniform-Jacken:

Das was den Frauen einst schwache Knie bereitete, „Helden“ in Uniform, ist ohne Zweifel eine der Inspirationen der großen Designer (z.B. Dolce & Gabbana).

Mit den typischen Elementen Messingknöpfe, Stehkragen und Taillierung lässt sich so gut wie alles kombinieren. Ob zu eng anliegenden Hosen oder Jeans mit Rollkragenpullover und Lederstiefeln, selbst ein braver Rock lässt sich durch die Uniformjacke aufmotzen. Der Kreativität der Trägerin sind keine Grenzen gesetzt.

Napoleon, wir danken dir!

Leggings:

Ja, Sie haben richtig gehört: Verschmäht haben wir sie und in die Altkleidersammlung geworfen. Doch sie kommen mit aller Kraft zurück und sind eines der wichtigsten Kombinationsstücke der Herbst/Winterkollektion. Dazu spitze Pumps mit Pfennigabsätzen, voilà, die 80er sind zurück.

Hier geht es „drunter und drüber“:

Günstiges mit Teurem und etwas aus Oma´s Kleiderschrank und über den Top noch eins. Wer diesen Trend erfunden hat, steht in den Sternen, auf alle Fälle wirkt man bei diesem Outfit irgendwie unschuldig. Sollte man also etwas Bestimmtes haben wollen, setzt man einfach den „kleinen Mädchenblick“ auf und siehe da, das Guccitäschchen ist das Ihre

„Strickereien“:

Ein Klassiker – in allen Varianten und Formen existent. Zwar nicht neu, aber in dieser Saison auf allen Laufstegen zu sehen.

Grobstrick, Feinstrick, Jacken, Mäntel, Mützen und Kleider, meine Güte, wohin das Auge auch blickt, die internationalen Designer (z.B. Malo, Giorgio Armani u.v.m)haben sich wohl in die „Wolle gekriegt“, oder sagen wir besser: verstrickt.

Breite Gürtel:

Nein, wir sind nicht gerade vom Motorrad abgestiegen und haben vergessen, den Nierengurt abzulegen, sondern der Lieblingstrend der 80er-Jahre feiert sein Comeback.

Den XXL-Gürtel trägt man am besten zu Kleidern oder Mänteln und er sollte ohne Verzierungen und bunten Mustern sein. Ein vielseitiges Accessoire; denn je nach Material, kann man seiner Stimmung Ausdruck verleihen. Trägt man den Gürtel aus Satin, wirkt das Outfit romantisch, aber für den extravaganten Look wählt man auf alle Fälle die Lackvariante. Puristisch und immer passend: Der Ledergürtel.

Wollmützen:

Sie zieren die Häupter und sehen dabei unverschämt gut aus. Ob nun im Boy-Look oder Collage-Stil (z.B. Gaetano Navarra oder Sonia Rykiel), die Haare sollten auf jeden Fall offen getragen oder zumindest mit ein paar Haarsträhnen aufgelockert werden.

Booties:

Einer der heißesten Schuhtrends für den Herbst. Sie sehen aus wie abgeschnittene Stiefeletten (z.B.: Paco Gil) und sind zu kurzen Hosen, Röcken und kombiniert mit Männerhemden ein Blickfang. Eine fabelhafte Alternative, um viel Bein zeigen zu können und trotzdem warme Füße zu haben.

XL-Taschen:

Auch wenn es für die Männerwelt immer ein Rätsel bleiben wird: Wir Frauen brauchen unsere Handtaschen, und das Moto lautet: „Je größer, um so besser“. Sie sind die treuesten Begleiter auf Shoppingtouren, Reisen und Geschäftsessen. Mit den neuen XL-Taschen haben Sie genügend Platz, um alle wichtigen Kosmetikaccessoires zu verstauen und sehen dadurch auch XL-perfekt aus.

Special

Peep Toes Shoes:

Sex in the City und Manolo waren einmal. Christian “Es spitzen vorne zwei Zehen heraus” Louboutin, ist der Renner schlechthin. Vollkommen und durchdacht: Denn das Letzte, was der Mann bei einer vorbeigehenden Frau noch sieht, sind die Sohlen und die sind bei Louboutin knallrot. Wie kann Man(n) bei solch einen Signal widerstehen?