Beiträge in Kategorie: Lifestyle


IKEA ist ein international operierendes Möbelhaus. Das unmögliche Möbelhaus IKEA verkauft Selbstbau-Möbel, Accessoires, Bäder und Küchen auf der ganzen Welt.

Pionierarbeit bei Selbstbau-Design-Möbel zu erschwinglichen Preisen hat IKEA schon vor Jahrzehnten geleistet. IKEA ist heute der weltweit größte Möbel-Hersteller. Selbstbau beim Möbelverkauf heißt, dass der Kunde von IKEA zu Hause noch einiges zu tun, bevor das Möbel wie z. B. das berühmte Ivar-Regal zum Stehen gekommen ist. Manche Kunden will es auch nicht so recht gelingen, da sie sich nicht mit den speziellen Kleingeräten zum Aufbau anfreunden können. Aber die meisten sind gerne beim IKEA-Konzept dabei, zumal sich das Selbstbauen auch im Preis auszahlt.

IKEA wurde 1943 von Ingvar Kamprad in Schweden gegründet. IKEA ist heute im Besitz einer niederländischen Stiftung wird aber immer noch kontrolliert von der Familie Kamprad. IKEA ist ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben des Gründers (Ingvar Kamprad) und des Bauernhofs, wo er aufgewachsen ist (Elmtaryd) und seiner Heimat-Region (Agunnaryd in Süd-Schweden).

Ursprünglich verkaufte IKEA Kugelschreiber, Brieftaschen, Bilderrahmen, Tisch- Läufer, Uhren, Schmuck und Nylon-Strümpfe. Praktisch alles, was von Kamprad gefunden werden konnte, um es unter den Namen IKEA zu einen niedrigen Preis unter die Leute zu bringen. Mobiliar wurde zum ersten Mal in die IKEA Produktpalette 1948 aufgenommen. 1955 begann IKEA eigene Möbel zu entwerfen.

IKEA wurde dann Stück für Stück erweitert durch Kaufhäuser in der Umgebung, der Region, in Schweden und West-Europa. Schließlich kamen auch Kaufhäuser in Übersee hinzu. Die ersten Geschäfte außerhalb Schwedens wurden in Norwegen 1963 und in Dänemark 1969 eröffnet. 1973 folgte dann die Schweiz, 1974 kam IKEA endlich auch nach Deutschland, wo sich das Image schon vorher breitgemacht hatte. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass hier der Erfolg besonders durchschlagend war.

Schon Ende der 70er-Jahre folgen IKEA-Häuser in Asien. Deutschland hat mit 43 Filialen die meisten Häuser, gefolgt von den Vereinigten Staaten, die 34 IKEA-Finalen haben. IKEA hat heute 278 Filialen in über 35 Ländern. Von Entwicklungs- und Schwellenländern hält sich der IKEA-Konzern aber fern.

Ältere IKEA Geschäfte sind in der Regel sehr große blaue Gebäude mit wenigen Fenstern und gelben Akzenten. Das Layout der Kundenführung ist so konzipiert, das die Kunden durch den ganzen IKEA-Laden laufen müssen, wenn sie ein bestimmtes Teil kaufen und an der Kasse zahlen wollen. Einige neuere IKEA-Finalen verwenden mehr Glas, sowohl aus ästhetischen wie aus funktionalen Gründen. Mehr natürliches Licht reduziert die Energiekosten, verbessert die Arbeitnehmer-Moral und gibt einen besseren Eindruck von den Produkten.

Müde, kraftlos und erschöpft – das sind typische Anzeichen eines sogenannten Burn-outs (engl. Burn out = ausbrennen, sich verausgaben). Besonders leistungsorientierte Menschen, wie Manager oder Berufssportler, sowie Angehörige sozialer und helfender Berufe, wie Krankenpfleger, Lehrer etc., sind davon betroffen. Zunehmend zeigt sich nun aber auch bei jungen hochbegabten und motivierten Menschen ein erhöhtes Burn-out-Risiko.

Der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger verwendete den Begriff „Burn-out“ im Jahr 1974 erstmals für eine Erklärung, die in der Fachwelt heute vorzugsweise als Erschöpfungssyndrom oder Fatigue (Müdigkeit) bezeichnet wird. Anzeichen sind vor allem Überlastung, ständige Frustration und zu hohe persönliche Erwartungen, auch Schuldgefühle und Versagensängste sind typisch. Wird das Burn-out-Syndrom außerdem von Selbstvorwürfen, Appetitminderung oder gar Selbstmordgedanken begleitet, ist von einer Depression auszugehen. Sie tritt bei mehr als der Hälfte der Betroffenen zusätzlich auf.

Ständig unter Druck

Meist lastet ein starker psychischer Druck schon über mehrere Wochen und Monate auf den Betroffenen – ein Teufelskreis, der keinen Ausweg zu bieten scheint. Als Risikofaktoren gelten eine hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Freiräume sowie überhöhte Ansprüche an sich selbst. Einmal aus dem seelischen Gleichgewicht geraten, kann sich der Zustand von Hilflosigkeit und Ohnmacht bis hin zur völligen Selbstaufgabe steigern. Neben Energielosigkeit, Schwäche und mangelndem Antrieb zeigen sich auf körperlicher Ebene unter anderem häufig schmerzhafte Muskelverspannungen an Nacken und Schulter, Spannungskopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und unbestimmte Herz- bzw. Brustbeschwerden. Schlagen die verzweifelten Selbstversuche sich „zusammenreißen“ und zu Aktivitäten „aufzuraffen“ fehl, folgt die anschließend eine umso größere Phase der Frustration mit totaler Resignation. Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Angstgefühle, Gereiztheit, herabgesetzte Konzentration und Libidoverlust sind nicht selten die Folge.

Aussichten und Auswege

Rund 15 Prozent der Deutschen, so heißt es, haben einmal im Leben über einen längeren Zeitraum Beschwerden eines Burn-outs an sich erfahren. Dabei ist es für die Betroffenen in der akuten Krankheitsphase geradezu symptomatisch, dass sie selbst kaum wirksame Lösungswege erkennen können. Doch außer einer medikamentösen Behandlung nach Maßgabe des Facharztes gibt es durchaus weitere effektive Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten. Hierzu zählen Methoden der Verhaltenstherapie (VT), psychotherapeutische und auch psycho-dynamische Verfahren. Dabei ist es vom Einzelfall abhängig, ob die Bewältigung der Krankheit im Rahmen einer Einzel- oder Gruppentherapie sinnvoll ist. Eine Therapie in der Gruppe bietet dabei den Vorteil und die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen im Sinne der Selbsthilfe auszutauschen zu können. Gegenseitiges Verständnis kann für den Einzelnen, der in seiner beruflichen und familiären Umgebung oft auch Ablehnung stößt, eine enorme emotionale Unterstützung bedeuten und die Genesung vorantreiben.

YouTube [‘ju:.tju:b] ist eine im Februar 2005 von den drei ehemaligen Paypal Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründete Website, auf der die Benutzer Video-Clips ansehen und hochladen können. Am 9. Oktober 2006 gab Google die Übernahme von YouTube bekannt. Zu einem Preis von 1,6 Milliarden US-Dollar!

Die Macher von YouTube.com, ihre Geschichte, die Hintergründe und der in der Geschichte fast einmalige Milliarden- Deal mit Google hier im Infohammer.

Die Geschichte beginnt nicht, wie schon so viele vor ihr, im gelobten Land, dem Silicon- Valley, sondern hat ihren Ursprung in Deutschland.

Hier hatte der 1979 in Merseburg geborene Jawed Karim Anfang 2005 die Idee zu dem weltweit führenden Videoportal. Der junge Deutsche tüftelte mit Firmengründer Steve Chen (27) eine Möglichkeit aus, wie sich Videos schneller und leichter ins Netz stellen lassen.

Als er an Paypal (ein Bezahlsystem im Internet) arbeitete, lernte er auch Chad Hurley (29) über Steve Chen kennen. Die drei gründeten später zusammen die Video-Internetseite YouTube.

Karim verließ YouTube während der Wachstumsphase, soll aber nach wie vor einer der größten Anteilseigner an dem Unternehmen sein.

Der Aufbau des Unternehmens YouTube.com wurde im November 2005 stark vorangetrieben. YouTube erhielt 3,5 Millionen US-Dollar vom Silicon Valley Risikokapitalgeber Sequoia Capital, der auch Google bei der Anfangsfinanzierung geholfen hatte.

Im April 2006 bekam die junge Firma weitere 8 Mio. US-Dollar von Sequoia.

Man bedenke, das YouTube.com zwar 67 Mitarbeiter zu der damaligen Zeit hatte, aber weder große Umsätze schrieb, noch Gewinn abwarf. Trotzdem stieg die Bewertung von YouTube von 600 Mio. US-Dollar im Frühjahr 2006 auf 1,5 Milliarden US-Dollar im Herbst des Jahres.

Im Oktober 2006 trafen sich die Google Herrscher Eric Schmitt und Larry Page in einem unscheinbarem Ketten-Restaurant der Marke „Dennys“ mit den beiden YouTube Gründern Chad Hurley und Steve Chen und machten den beiden das unvorstellbare Angebot in Höhe von 1,65 Milliarden zum Kauf ihrer Firma und um damit Internet Geschichte zu schreiben.

Chad und Steve blieben dabei so cool, dass diese sich sogar zwei Tage Bedenkzeit ausbaten. Erst die Zusage, YouTube. com innerhalb des Google Konzerns mit größtmöglicher Autonomie weiter führen zu dürfen, gab den Ausschlag, und Hurley und Chen schlugen ein.

Laut einem Bericht der Zeitung New York Post waren auch Gesellschaften wie Viacom, Disney, AOL, eBay und Rupert Murdochs News Corp. – die Muttergesellschaft der New York Post – an einem Kauf von YouTube interessiert. Murdochs Medienimperium hat im Jahre 2005 durch den Kauf des Portals MySpace für 580 Mio. US-Dollar einen neuen Internet-Kaufrausch eingeläutet.

Am 9. Oktober 2006 war es dann soweit. YouTube.Com wurde vom Suchmaschinenbetreiber Google für umgerechnet 1,31 Milliarden Euro (in Aktien) gekauft. Die Marke YouTube soll weiterhin bestehen bleiben, der Betrieb mit 67 Mitarbeitern – darunter die Gründer Chad Hurley und Steve Chen – wird die Geschäfte vorerst unabhängig weiterführen. Die Übernahme des noch defizitären Unternehmens ist der teuerste Zukauf in Googles Firmengeschichte und die bislang höchste Bewertung eines Internetdienstes, der auf der Beteiligung von Benutzern basiert.

Der Geldsegen trifft alle, nicht nur das Unternehmen. YouTube.com ist dadurch für alle Zeiten saniert und die beiden aktiven Gründungsmitglieder kassieren jeder bis zu 250 Millionen Dollar. Ihr Freund und Ex-Partner Karim bekommt immerhin noch 100 Millionen. Aber das größte Stück des Google Kuchens bekommt der clevere Kapitalgeber Sequoia. Insgesamt über 550 Millionen Dollar werden dort verbucht.

Und das, obwohl Chen und Hurley gar nicht verkaufen wollten. Noch im September gaben sie frech in der „New York Times“ bekannt: “Wir denken gar nicht daran, uns kaufen zu lassen oder an die Börse zu gehen.“

Was ist YouTube. com?

YouTube.com ist ein Internetportal für Down- und Upload von Videoclips, egal welchen Ursprungs.

Auf der Website findet man Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. Sogenannte „Video-Feeds“ können in Blogs gepostet, aber auch einfach auf Webseiten über eine Programmierschnittstelle (API) eingebunden werden. Mit einem geschätzten Anteil von 45 Prozent ist YouTube der populärste Dienst dieser Art.

Welche Technik wird bei YouTube.Com verwendet?

YouTube verwendet das Flash-Video-Format (*.flv). Die Videos können online als Stream im Webbrowser betrachtet oder lokal gespeichert und mit FLV-fähigen Softwareplayern abgespielt werden. Zum Betrachten der Videos im Webbrowser ist die Installation des Adobe-Flash-Plugins erforderlich.

Zum lokalen Speichern der Videos können clientbasierte Lösungen oder Server basierte Dienste verwendet werden. Auch einfaches Sichern der Videos durch das Kopieren temporärer Dateien ist möglich.

Beispiele für FLV-kompatible Softwareplayer unter Windows sind der Media Player Classic (mit FFDShow Filter), der VLC Media Player, der mplayer und der für ausschließlich .flv-Dateien ausgelegte FLV Player.

Videos können in verschiedenen Formaten (AVI, MPEG, WMV oder Quicktime) zu YouTube hochgeladen werden. Die Clips dürfen eine Größe von 100 MB oder 10 Minuten nicht überschreiten und werden vor der Weiterverbreitung von YouTube in das Flash-Video-Format konvertiert. Empfohlen wird eine Videoauflösung von 320×240 Pixeln. Videos höherer Auflösung werden bei der Konvertierung in das Flash-Video-Format herunterskaliert.

Wer nutzt YouTube.com?

Eigentlich jeder, der mit Videos zu tun hat.

Täglich werden etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen (Stand: Oktober 2006). Von Nutzern beanstandete oder als anstößig gemeldete Videos werden von You-Tube-Mitarbeitern überprüft und gegebenenfalls gelöscht.

Die Popularität von YouTube lässt sich aus der großen Community erklären, die Video-Dateien hochladen, bewerten und kommentieren kann.

YouTube ist seit seiner Gründung rasant zum führenden Videoportal im Internet aufgestiegen. Derzeit geht man von einem Marktanteil von etwa 47 Prozent aus.

Welche negativen Seiten gibt es bei YouTube. com?

Video-Qualität
Wie auch beim vergleichbaren Portal „Google Video“ wird die meist geringe Qualität der Filme von Kritikern bemängelt, die u. a. durch die maximale Dateigröße (100 MB) hervorgerufen wird; bei einigen Videos stimmen auch Film- und Tonspur nicht überein.

Videos mit fragwürdigem Inhalt
Obwohl es laut den Nutzungsbedingungen von YouTube nicht erlaubt ist, Videos mit rassistischem und/oder ethnisch diskriminierendem Inhalt hochzuladen, werden diese Videos, nachdem sie von Zuschauern als unangebracht deklariert wurden, bisweilen nicht gelöscht, sondern lediglich nur noch für registrierte Nutzer zugänglich gemacht. Da bei einer Registrierung jedoch keine Altersverifizierung durchgeführt wird, stößt YouTube vor allem bei Jugendschützern und deutschen Medien auf Kritik.

Urheberrechtsverletzungen
Ein weiterer Kritikpunkt liegt darin, dass es beim Hochladen von Videos durch die Nutzer vielfach zu Urheberrechtsverletzungen kommt. Einige Experten gehen davon aus, dass dies bis zu 90% des hochgeladenen Materials betrifft. Nach der geltenden amerikanischen Rechtsprechung muss YouTube solche Inhalte allerdings erst nach einer Abmahnung durch die Rechteinhaber löschen (Opt-Out-Verfahren). Am 14. Juli 2006 wurde YouTube von US-Journalist Robert Tur auf 150.000 US-Dollar verklagt, weil ein von ihm aufgezeichnetes Video ohne seine Zustimmung veröffentlicht wurde. Viele Benutzer schätzen YouTube jedoch genau aus diesem Grund, da sie so an urheberrechtlich geschütztes Material kommen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Auch Universal Music bereitet eine Klage gegen YouTube vor.

Authentizität der Inhalte
Ebenso wie andere Online-Dienste mit Social- Networking-Charakter wird YouTube zunehmend als Plattform für Guerilla-Marketing genutzt. Die Authentizität von Inhalten ist häufig nur schwierig zu beurteilen.

Bestimmt hat jeder von euch schon irgendwann einmal Alkohol getrunken. Vielleicht nicht nur, weil er geschmeckt hat, sondern auch aus vielen anderen Gründen. Alkohol kann, in geringen Mengen konsumiert, sicherlich positive Wirkungen haben, jedoch überwiegen die negativen Begleiterscheinungen und diese werden oft nicht gesehen.
Einige statistische Fakten:

42.000 Todesfälle sind in Deutschland jährlich im Zusammenhang mit Alkohol zu beklagen. Geschätzte 4,3 Millionen Bürger sind alkoholabhängig. Die Dunkelziffer liegt weitaus höher und berücksichtigt nicht die trockenen Alkoholiker. Rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle sind auf Alkoholkonsum zurückzuführen. Rund sieben Prozent aller Straftaten in Deutschland werden unter Alkoholeinfluss begangen. Jede sechste Kündigung in Deutschland erfolgt auf Grund von Alkoholmissbrauch.

Danach beginnt für viele der freie Fall mit sozialem Abstieg, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Verwahrlosung und extremer Alkoholabhängigkeit bis hin zum körperlichen Verfall. Ein Teufelskreis!

Auch wenn die Problematik in der breiten Öffentlichkeit nicht als solche wahrgenommen wird: Alkohol ist die „Volksdroge Nr. 1“.

Beispiel “Binge-Drinking” (Quelle: Uni Stuttgart)

Mit “Binge-Drinking” bezeichnet man ein Risikomuster des Alkoholkonsums, das nach Angaben des Bundesministeriums für Gesundheit in den vergangenen Jahren gerade unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen besorgniserregend zunimmt: “Binge-Drinking”, am besten zu übersetzen mit „Rausch-Trinken“, liegt dann vor, wenn mehr als z.B. 3 Pils oder 2 Gläser Wein hintereinander getrunken werden.

Alkoholkrank wird man nicht von heute auf morgen, die Krankheit entwickelt sich schleichend. Kritisch kann es werden, wenn Alkohol beim Essen und bei der Freizeitgestaltung einfach dazugehört und nicht mehr wegzudenken ist, oder wenn bei psychischen und sozialen Belastungen getrunken wird.

Ein Anzeichen für die Gefahr ist auch, wenn die alleinige Vorstellung, abstinent sein zu müssen, Sorgen bereitet oder wenn man sich erst nach ein paar Gläsern richtig ausgeglichen und wohl fühlt.

Nicht immer fallen die Betroffenen durch häufige Rauschzustände auf. Eine Alkoholkrankheit ist auch nicht immer sofort feststellbar. Die Krankheit verläuft oft über Jahre hinweg und wird von den Erkrankten meist geleugnet, da ihnen die Schwere nicht bewusst ist. Bei Konfrontation mit ihrer Alkoholproblematik reagieren Betroffene sehr häufig aggressiv, das heißt, sie werten das ihnen Gesagte als Vorwurf oder Angriff. Erst wenn sich die Folgen der Sucht nachhaltig zeigen, besteht gute Aussicht, dass der Betroffene Hilfe annimmt.

Ab diesem Moment hat eine Therapie gute Chancen. Dieser Zeitpunkt ist für einige der Betroffenen auch der so genannte “persönliche Tiefpunkt”, bei dem ein Weg aus der Abhängigkeit noch möglich ist. Hört der Alkoholkranke schließlich mit dem Trinken auf, beginnt ein langwieriger Prozess, der durch Rückfälle häufig unterbrochen sein kann. Trinken Alkoholkranke stunden- oder tagelang keinen Alkohol, stellen sich bei ihnen körperliche Entzugserscheinungen ein. Das reicht je nach Krankheitsstadium von Schlafstörungen, Zittern, starkem Schwitzen und Kreislaufproblemen bis hin zu Halluzinationen und epileptischen Anfällen. Eine der schlimmsten Folgen, das „Delirium Tremens“, kann bei einem Kreislaufzusammenbruch sogar zum Tod führen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen unterschiedlichen Trinkgewohnheiten und Abhängigkeitsgraden:

Der Erleichterungstrinker benötigt größere Mengen Alkohol in Konfliktsituationen.
Er ist psychisch abhängig.

Der Gelegenheitstrinker trinkt nur zu „besonderen Anlässen“ wie auf Feiern, im Vereinsheim oder im Urlaub. Er ist nicht abhängig, jedoch hochgradig gefährdet.

Der Gewohnheitstrinker trinkt kontinuierlich und erlebt dabei meist keine Rauschzustände mehr. Er ist körperlich abhängig. Lässt der Alkoholspiegel nach, kommt es sehr schnell zu Entzugserscheinungen.

Der Quartalstrinker trinkt zu „besonderen Gelegenheiten“ oder bei Konfliktsituationen. Im Gegensatz zum Konflikt- und Gelegenheitstrinker verfällt er jedoch in mehrtägige Trinkexzesse mit einem enormen Alkoholverbrauch. Er ist psychisch abhängig, kann aber dennoch über Wochen abstinent bleiben.

Der Spiegeltrinker hat ständig Alkohol im Blut und in seiner Nähe. Ohne geht es nicht, er setzt aber alles daran, nicht auffällig zu werden, was ihm auch sehr oft gelingt. Er legt Alkoholvorräte an und versteckt diese.

Der abhängige Trinker kann seinen Konsum nicht mehr kontrollieren. Er kann zwar kurzzeitig verzichten, gewöhnt sich jedoch an immer größere Mengen. Somit geht die psychische Abhängigkeit zunehmend in die körperliche über. Alkohol soll ein Genussmittel sein. Sicher ist jedoch: Sollten Spirituosen erst jetzt erfunden werden, müsste der flüssige Stoff sofort unter das Betäubungsmittelgesetz allen und wäre somit verboten.

Anmerkung der Redaktion: Die Leistung des menschlichen Gehirns lässt mit steigender Promillezahl deutlich nach. Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass schon ab 0,2 Promille die Wahrnehmung für Lichtquellen erheblich verändert ist und die Risikobereitschaft steigt. Also gilt auch bei kleinen Mengen: „Don`t drink & drive“

Disney, Halloween, Coca Cola, Burger, Donuts, The L Word, Sex and the City, Microsoft, Levi’s, Superstars……

Das Phänomen „Amerikanische Kultur“ (oder was man dafür hält) ist auf dem Vormarsch. Die Amerikanisierung in Deutschland lässt sich nicht mehr aufhalten.

Der ursprüngliche Begriff der „americanization“ bezog sich überwiegend auf Europäer, die als Immigranten nach Amerika kamen. Man wollte ihnen die amerikanischen Ideen vermitteln, ja sie sollten das amerikanische Wertesystem akzeptieren und letztendlich als ihr eigenes übernehmen. Da Emigranten früher meist die Verbindung zu ihrem Heimatland abbrachen, war die Bereitschaft, sich in die neue Kultur zu integrieren, vielleicht eher gegeben als in der Gegenwart.

Mittlerweile kommt der Begriff „Amerikanisierung“ auch im deutschen Kontext verstärkt zur Anwendung. Mit ihm verbunden ist die Annahme, Deutschland und andere Teile Europas und der Welt würden mit amerikanischen Produkten, Ideen und Leitbildern überschwemmt.

Diese Überflutung mit fremden Kultureinflüssen wurde anfangs vorwiegend von Intellektuellen als eine extrem negative Entwicklung angesehen, der es Einhalt zu gebieten galt. Während vor dem Zweiten Weltkrieg die Beeinflussung eher von Europa in Richtung Amerika verlief, kehrte sich der Strom nach dem Krieg um und verlief fortan überwiegend von Amerika nach Europa.

Hinsichtlich des technischen Fortschritts wurde Amerika weitgehend als führend betrachtet, was Kunst und Kultur betraf, sah man die USA als reine Kapitalisten, die der europäischen Kultur weit unterlegen waren. Dennoch hatten Kino, Jazz und Comics es geschafft, auch den europäischen Kultur- und Wirtschaftsraum zu erobern.

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten sich diese Phänomene weiterentwickelt und festgesetzt. Nun traten beispielsweise auch die Rockmusik, das Fernsehen und die Science-Fiction ihren Siegeszug an. Mit Hilfe des technischen, wirtschaftlichen und politischen Einflusses der USA entstand eine Massenkultur, die heute allgemein das Alltagsleben prägt und Amerika nach wie vor als entscheidende Referenzgröße darstellt. Unser Fernsehen zum Beispiel, das vom Alltag nicht mehr wegzudenken ist, ist der Amerikanisierung stark ausgeliefert, weil die Strategien des Medienmarktes nirgendwo sonst überboten werden können.

Der Filmexport boomt und die Populärkultur aus Amerika greift immer weiter um sich: Sie verlässt die heimischen Landesgrenzen und schwappt zu uns herüber.

Dies ist mittlerweile so alltäglich geworden und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Auch in der Sprache macht sich der Einfluss der USA bemerkbar. Die Wörter werden einfach aus dem englischen übernommen und üben mittlerweile einen großen Einfluss auf das deutsche Sprachgut aus, vor allem bei Jugendlichen. Jedoch ist Englisch in unserem Sprachgebrauch kaum mehr entbehrlich, denn würde man versuchen , gängige Wörter ins Deutsche zu übersetzen, sähe das in etwa so aus: Nachdem man den Computer gestiefelt und sich eingemeldet hat, startet man einen Blätterer. Übersetzung: Nachdem man den Computer gebootet und sich eingeloggt hat, startet man den Browser.

In der Computersprache noch durchaus verständlich, aber wie ist es mit anderen Wörtern? Homie z.B. abgeleitet von dem engl. Homeboy Bedeutung: guter Freund. Oder das Wort Dissen abgeleitet vom englischen Verb „to dish“ Bedeutung: Sich abfällig äußern.

Diese Begriffe stammen ursprünglich aus der amerikanischen Hip-Hop-Szene. Schaltet man das Radio, Viva oder MTV an, wird man regelrecht von englischsprachigen Songs erschlagen.

Anders in Frankreich, wo die französische Regierung den „Kampf gegen die sprachliche Amerikanisierung“ angegangen ist und Pflichtquoten für die französische Musik und Filme eingeführt hat.

Im Zuge der Globalisierung ist es sicherlich ein großer Schritt nach vorne. Aber ist es in Sachen Völkerverständigung denn immer sinnvoll?

Meist ist es doch eher lächerlich, wie manche Menschen vorgeben, so international zu sein. „Nicht wahr Darling“ oder „Ich habe später noch ein Meeting“ statt einer Besprechung. In Sachen Mode macht sich Amerika ebenfalls bemerkbar: Man denke da mal an Cargo Pants oder Army Parker. Und wer setzt diese „Trends“?

Ganz klar, die Stars und Sternchen wie Jennifer Lopez, Beyonce Knowles, Puff Daddy oder auch Wu-Tang, die sogar eigene Modelabels haben wovon einige durch den Verkauf ihrer Mode teilweise mehr Geld verdienen als mit Ihrer Musik. Carry Bredshaw aus Sex and the City suggeriert, wie wichtig Kleidung ist, und setzt mit teuren Outfits Trends, die zum nachmachen animieren.

Ganz Typisch für Amerika: Fast Food

Können Sie sich noch ein Leben ohne MC Donalds, Kentucky oder Burger King vorstellen? Wohl kaum. Jedoch ist es bei uns noch nicht ganz so schlimm, denn hier gibt es noch keinen Absatz für XXXL Menüs mit 3L Cola und das ist auch gut so, denn in einem darf Amerika überhaupt kein Vorbild werden: Nämlich was das Körpergewicht des typischen Amerikaners angeht.

Globalisierung hin oder her, aber ein Land wie unseres sollte sich mit all seinen Eigenheiten und Traditionen treu bleiben und nicht die schlechten Eigenschaften anderer Kulturen übernehmen.

Euer Infohammer

Eines ist diesen Herbst/Winter klar: Die Persönlichkeit der Frau steht im Vordergrund.

Die Designer haben den Trend neu gesetzt und lassen der Trägerin wieder den Vortritt, dies bedeutet: Den Körper gekonnter und selbstbewusster in Szene zu setzen. Die Devise 2006/2007 lautet – Hauptsache hochgeschlossen.

Erdtöne, Grau und Off-White sind einige der Farben, dazu viele Lagen Cashmere und Flanell, sowie Strickmützen, sind das Ergebnis eines durch und durch tragbaren Winterlook.

Pullikleider sind diesen Winter nicht wegzudenken; aber ich spreche hier nicht nur über den Wärmeeffekt, sondern dieser „Wohlfühl- Look“ ist einer der wichtigsten „Must Haves“.

Die neuen, überlangen Pulli-Versionen (z.B. Max Mara und Stella McCartney) wirken besonders lässig zu Leggings und können sowohl mit Mini als auch wadenlangen Röcken getragen werden oder puristisch mit einer blickdichten Strumpfhose.

Uniform-Jacken:

Das was den Frauen einst schwache Knie bereitete, „Helden“ in Uniform, ist ohne Zweifel eine der Inspirationen der großen Designer (z.B. Dolce & Gabbana).

Mit den typischen Elementen Messingknöpfe, Stehkragen und Taillierung lässt sich so gut wie alles kombinieren. Ob zu eng anliegenden Hosen oder Jeans mit Rollkragenpullover und Lederstiefeln, selbst ein braver Rock lässt sich durch die Uniformjacke aufmotzen. Der Kreativität der Trägerin sind keine Grenzen gesetzt.

Napoleon, wir danken dir!

Leggings:

Ja, Sie haben richtig gehört: Verschmäht haben wir sie und in die Altkleidersammlung geworfen. Doch sie kommen mit aller Kraft zurück und sind eines der wichtigsten Kombinationsstücke der Herbst/Winterkollektion. Dazu spitze Pumps mit Pfennigabsätzen, voilà, die 80er sind zurück.

Hier geht es „drunter und drüber“:

Günstiges mit Teurem und etwas aus Oma´s Kleiderschrank und über den Top noch eins. Wer diesen Trend erfunden hat, steht in den Sternen, auf alle Fälle wirkt man bei diesem Outfit irgendwie unschuldig. Sollte man also etwas Bestimmtes haben wollen, setzt man einfach den „kleinen Mädchenblick“ auf und siehe da, das Guccitäschchen ist das Ihre

„Strickereien“:

Ein Klassiker - in allen Varianten und Formen existent. Zwar nicht neu, aber in dieser Saison auf allen Laufstegen zu sehen.

Grobstrick, Feinstrick, Jacken, Mäntel, Mützen und Kleider, meine Güte, wohin das Auge auch blickt, die internationalen Designer (z.B. Malo, Giorgio Armani u.v.m)haben sich wohl in die „Wolle gekriegt“, oder sagen wir besser: verstrickt.

Breite Gürtel:

Nein, wir sind nicht gerade vom Motorrad abgestiegen und haben vergessen, den Nierengurt abzulegen, sondern der Lieblingstrend der 80er-Jahre feiert sein Comeback.

Den XXL-Gürtel trägt man am besten zu Kleidern oder Mänteln und er sollte ohne Verzierungen und bunten Mustern sein. Ein vielseitiges Accessoire; denn je nach Material, kann man seiner Stimmung Ausdruck verleihen. Trägt man den Gürtel aus Satin, wirkt das Outfit romantisch, aber für den extravaganten Look wählt man auf alle Fälle die Lackvariante. Puristisch und immer passend: Der Ledergürtel.

Wollmützen:

Sie zieren die Häupter und sehen dabei unverschämt gut aus. Ob nun im Boy-Look oder Collage-Stil (z.B. Gaetano Navarra oder Sonia Rykiel), die Haare sollten auf jeden Fall offen getragen oder zumindest mit ein paar Haarsträhnen aufgelockert werden.

Booties:

Einer der heißesten Schuhtrends für den Herbst. Sie sehen aus wie abgeschnittene Stiefeletten (z.B.: Paco Gil) und sind zu kurzen Hosen, Röcken und kombiniert mit Männerhemden ein Blickfang. Eine fabelhafte Alternative, um viel Bein zeigen zu können und trotzdem warme Füße zu haben.

XL-Taschen:

Auch wenn es für die Männerwelt immer ein Rätsel bleiben wird: Wir Frauen brauchen unsere Handtaschen, und das Moto lautet: „Je größer, um so besser“. Sie sind die treuesten Begleiter auf Shoppingtouren, Reisen und Geschäftsessen. Mit den neuen XL-Taschen haben Sie genügend Platz, um alle wichtigen Kosmetikaccessoires zu verstauen und sehen dadurch auch XL-perfekt aus.

Special

Peep Toes Shoes:

Sex in the City und Manolo waren einmal. Christian “Es spitzen vorne zwei Zehen heraus” Louboutin, ist der Renner schlechthin. Vollkommen und durchdacht: Denn das Letzte, was der Mann bei einer vorbeigehenden Frau noch sieht, sind die Sohlen und die sind bei Louboutin knallrot. Wie kann Man(n) bei solch einen Signal widerstehen?

Wenn Studenten ihren Kommilitonen in Deutschland einen Besuch abstatten, müssen sie für die Kneipen – und Biergartenbesuche über die gebräuchlichen Getränkebezeichnungen gut informiert sein. Schließlich will man auf sein Lieblingsgetränk auch im Urlaub nicht verzichten. Infohammer hilft euch bei den Reisevorbereitungen.

Der Bier – Äquator von Norden nach Süden, von Links nach Rechts.

1.    Norddeutschland
•    Alster (Pils + Orangenlimo)

2.    Mecklenburg – Vorpommern
•    Greifswalder (Schwarzbier + Cola)

3.    Emsland
•    Moorwasser (Altbier + Cola)

4.    Ostdeutschland

•    Potsdamer / Potsi / Pots (Pils + rote Fassbrause)
•    Diesel (Pils + Cola)

5.    Berlin
•    Weiße mit Schuss (Weißbier + Himbeer-/Waldmeistersirup)
•    Weiße mit Strippe (Weißbier + Korn oder Kümmelschnaps)

6.    Münsterland
•    Wurstwasser (Pils + Orangenlimo)
•    Alt Schuss (Altbier + Himbeersirup)

7.    Niederrhein
•    Schweinebier (Pils + Cola)
•    Krefelder ( Altbier + Cola oder Altbier + Hefeweizen oder Altbier + Malzbier)

8.    Ostwestfalen

•    Schmutziges (Pils + Cola)

9.    Rheinland

•    Drecksack (Pils + Cola)

10.    Hessen (Landschaft Wetterau)
•    Dreckiges / Gestreiftes (Pils + Cola)

11.    Oberfranken
•    ABC-Maß (Asbach + Bier + Cola)

12.    Mittelfranken
•    Schwarze / Bumber (Pils + Cola + Kirschlikör oder Asbach)

13.    Saarland
•    Panasch / Panache (Pils + Limo)
•    Gespritztes (Pils + Cola)

14.    Bayern
•    Russe (Weißbier + Zitronenlimo)
•    Radler (Pils + Zitronenlimo)
•    Neger / Mohren (Pils + Cola)
•    Goaßnmaß (Dunkelbier + Cola + Kirschlikör)

Meist stammen sie aus Großmutters Trickkiste und halten sich hartnäckig: Mythen rund um Pflege und Make-up. Doch die Wissenschaft hat viele Irrtümer entlarvt.
Alles Lüge!

1.    Parfüm in der Sonne verursacht Hautflecken?

Duftstoffe, die Flecken hervorrufen, dürfen längst nicht mehr ins Flakon. Für empfindliche Hauttypen gibt es seit einiger Zeit sogar spezielle Sunproof-Produkte – Alkoholfreie Parfums, die bei Sonnenschein bedenkenlos getragen werden können.

2.    Sonne hilft gegen Akne?

Tatsächlich reduziert UV-Licht die Talgproduktion und wirkt leicht entzündungshemmend. Lässt die Sonne nach, kommen Pickel stärker als vorher: UV-Licht verdickt die Haut minimal, und je dicker die Haut, desto schneller tauchen Unreinheiten auf.

3.    Schokolade macht Pickel?

Schokolade macht glücklich, deshalb wird sie oft bei Stress gegessen. Weil Stress durchaus Pickel verursachen kann, hat sich hier wahrscheinlich eine falsche Verbindung zwischen beiden Fakten hergestellt.

4.    Durch Pusten trocknet Nagellack schneller?

Im Gegenteil: Die Trockenzeit kann sich durch das Anpusten sogar verlängern, weil die Feuchtigkeit in der Atemluft die Aushärtung verhindert. Wenn Sie es eilig haben, können Sie einen der schnell trocknenden Nagellacke verwenden. Die von vielen Herstellern angeboten werden.

5.    Lippenbalsam macht abhängig?

Das könnte nur funktionieren, wenn die Talgdrüsen der Lippen ihre Arbeit einstellen würden, nachdem man einen Lippenbalsam benutzt hat. Lippenbalsam hilft zur Vorbeugung rauer Lippen. Sind sie bereits aufgesprungen, sollte man vor dem Zubettgehen eine Fettcreme oder Melkfett dick auftragen.

6.    Bleaching - Zahncremes greifen die Zähne an?

Eine normale aufhellende Zahnpasta schadet den Zähnen nicht. Mit speziellen Raucher – Zahncremes sollten Sie allerdings vorsichtig sein: Sie enthalten Schleifpulver, das den Zahnschmelz angreifen kann. Am besten nur abwechselnd mit normaler Zahnpasta verwenden.

7.    Mascara lässt die Wimpern brechen?

Im Gegenteil: Moderne Wimperntusche enthält pflegende Proteine, welche die empfindlichen Härchen sogar schützen. Brüchige Wimpern können Sie trotzdem bekommen – wenn Sie abends das abschminken zu oft vergessen.

8.    Make-up verstopft die Haut?

Die neue Generation der Kosmetikprodukte enthält extrem feine Inhaltsstoffe, mit denen keine Pore verstopfen kann. Außerdem sind Make-ups ein prima UV-Schutz und tragen dazu bei, dass die Haut länger jung bleibt.

9.    100 Bürstenstriche lassen Haare glänzen?

Beim Bürsten wird das Kopfhautfett im Harr verteilt, das es geschmeidig und glänzend macht. Allerdings regen die Bürstenstriche die Durchblutung der Kopfhaut an, die dadurch noch mehr Fett produziert. Außerdem können qualitativ minderwertige Bürsten die Schuppenschicht der Haare aufrauen, wodurch Spliss und Haarbruch entstehen. Besser als zu viele Bürstenstriche: Glanzprodukte der Haarpflegelinien nutzen.

10.    Schneiden macht die Haare dicker?

Für das Wachstum der Haare ist allein die Haarwurzel verantwortlich, die durchs Schneiden nicht angeregt wird. Mit einem Friseurbesuch alle vier bis sechs Wochen kann man allerdings gespaltenen Spitzen vorbeugen – gesunde Haare sehen einfach fülliger aus.

11.    Häufiges Waschen hilft gegen fettige Haut?

Durch häufiges Reinigen erzielt man sogar den gegenteiligen Effekt: Wird die Haut zu stark ausgetrocknet, produzieren die Talgdrüsen umso fleißiger. Waschen Sie fettige Haut zweimal täglich mit einer milden Lotion und verwenden Sie eine Tagescreme, die auf Ihren Hauttyp abgestimmt ist. Viele Produkte enthalten Kräuter oder andere Stoffe, die beruhigend auf die Talgdrüsen wirken.

12.    Cellulite entsteht durch Fett?

Für Orangenhaut ist nicht das Gewicht, sondern schwaches Bindegewebe verantwortlich. Gegen Cellulite hilft deshalb keine Diät – nur regelmäßige Bewegung eine gezielte Gymnastik können das Gewebe straffen.

13.    Baden trocknet die Haus aus?

Wer bei 38 Grad und nicht länger als 20 Minute badet, muss nichts befürchten. Spätestens nach 20 Minuten sollten Sie allerdings aus der Wanne steigen. Vor dem Austrocknen schützen außerdem ölhaltige Badelotionen. Nach dem Baden die Haut nicht abrubbeln und auf jeden Fall eincremen.

Nicht nur Entspannung, sondern auch Spannung vermissen viele Menschen in ihrem Alltag. Pflichten und Routinen machen ihr Leben fade. Denkst auch Du angenervt „immer dasselbe“?

Für alle die sich im Alltag neue Perspektiven wünschen

  • Sehe dein Zuhause in anderem Licht. Stell eine Stehlampe an einen anderen Platz. Verstell die Höhe von Pendelleuchten, die Richtung von Strahlern, schraube zur Abwechslung eine farbige Glühbirne (Energiesparlampe, LED,) ein.
  • Gönne Dir einen kleinen Luxus. Mach einmal in der Woche in einem Cafe, Coffeeshop oder einer Kneipe Zwischenstopp – jede Woche woanders. Probiere jedes mal etwas anderes, beobachte die Menschen um sich herum.

Für alle, die eine kleine Herausforderung brauchen

  • Trete mit deinen Freizeitkickern gegen eine andere Freizeitmannschaft aus der Umgebung an. Spiele mit beim Theaterstück am Gemeindefest, oder schlage in deinem Chor vor an einem Wettbewerb teilzunehmen.
  • Nehme Dir ein Wochenende Zeit, und ziehe innerhalb deiner Wohnung um. Stell die Möbel um, belege Regalfelder und Schubläden nach einem neuen System. Genügend verändert hast Du, wenn Du beim nächsten Heimkommen das Gefühl hast: Ich betrete mein neues Zuhause. Neuer Schwung ist damit vorprogrammiert.
  • Lese zielgerichtet. Beispielsweise ein Sachbuch mit dem Ziel, den Inhalt beim nächsten Abteilungsmeeting oder beim nächsten Treffen in deinem Bekanntenkreis vorzustellen. Worüber wolltest Du schon immer mehr wissen? Nehme Dir ein völlig neues Wissensgebiet vor, und eigne Dir systematisch Grundkenntnisse an.
  • Hilfreich für den Erwerb von Wissen aus Büchern: Führe ein Lektüretagebuch, in dem Du neben Autor, Titel und Lesedatum auch wichtige Aussagen festhälst.

Für alle, die sich auf größere Veränderungen vorbereiten möchten

  • Setzte Dir neue zeitliche Prioritäten. Schaffe Raum für Anliegen, die derzeit zu kurz kommen, obwohl sie Dir am Herzen liegen: die Pflege einer Freundschaft, die Sanierung deiner Zähne, besseres Management deiner Finanzen. Reserviere in deinem Kalender im nächsten halben Jahr genügend Zeit dafür. Damit das klappt, lege fest, was Du künftig nicht mehr tust.
  • Werde stark. Trainiere deinen Körper. Etwas Gewagteres: der derzeitige Trendsport Klettern. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern fördert auch Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen.

Jochen ist 11 Jahre alt und ein wirklich hübscher dunkelhaariger Junge. Er geht in die sechste Klasse. Seine Familie hat gerade soviel Geld um die hungrigen Münder zu füllen und die Miete plus Nebenkosten zu bezahlen. Dafür geht die Mutter putzen und der Vater, als gelernter Ingenieur für 415 Euro im Monat, Zeitungen austragen. Klassenfahrten, neues Schulmaterial, Spiele oder Urlaub - das alles ist schon seit langem Geschichte und würde jeglichen Budgetrahmen sprengen

Jochens größter Wunsch ist eine Markenjeans, die mit dem roten Etikett „Levis“, doch der absolute Höhepunkt wären Turnschuhe der Marke „Puma“. Doch davon träumt er schon seit zwei Jahren und fünf Monaten vergeblich. Jochen meint, dass er damit vielleicht nicht mehr so ausgeschlossen wäre und er seinen Status als Klassen- Looser ablegen könnte.

All seine Mitschüler tragen stylische Designerkleidung und kaufen sich in den Pausen regelmäßig etwas am Schulkiosk. Jochen hingegen verzehrt die belegten Brote, die ihm seine Mutter gemacht hat und trinkt aus der alten, aufgefüllten Fanta-Plastikflasche seine Limo. „Wie uncool!“

Fast jeden Tag bekommt er die Gespräche und das Getuschel seiner Mitschüler zu hören und spüren, die Ihn schmerzlich daran erinnern, wie anders er anscheinend ist.

Schon schlimm genug, dass Jochen der Einzige ist, der bei keiner Klassenfahrt teilnehmen kann, nein, er muss auch noch jener sein, der in der Schule als „Altkleider- Container -Dieb“ bezeichnet wird.

Zurückhaltend und ganz leise hört man Jochen die Frage stellen: “Warum können nicht alle die selbe Kleidung in den Schulen tragen, dann würde es vielleicht keiner bemerken, dass wir nicht so viel Geld besitzen.

So hätte ich vielleicht endlich die Chance ein paar Freundschaften mit Mitschülern zu schließen, die mich meiner selbst Willen mögen und nicht weil ich Polo Ralph Lauren auf meinen Shirt stehen habe!“

Doch eines ist sicher: Wie Jochen geht es täglich tausenden von Kindern und Jugendlichen.

Typische Argumente, die heute für die Schuluniform eingebracht werden, sind die Verbundenheit der Kinder und Jugendliche mit ihrer Schule und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls der Schüler untereinander. Weiterhin wird erwähnt, dass der zum Teil recht aggressiv (Schlägereien, Diebstahl, Mobbing) geführte Konkurrenzkampf um besondere Kleidung verschiedener Cliquen und der damit verbundene Gruppendruck unterbunden werden könne. Befürworter der Schuluniform argumentieren weiter, Uniformen förderten den Ausdruck charakterlicher Individualität, die sich eben nicht auf äußerliche Repräsentationsformen wie teure Markenkleidung beschränke. Auch der Unterschied zwischen Arm und Reich sei anhand der Kleidung nicht mehr sofort ablesbar und falle damit als gruppenkommunikative Dimension unter den Tisch. Weiterhin solle eine einheitliche Kleidung die Integration von Immigrantenkindern fördern.

Das größte Land in Europa, in dem Schuluniformen getragen werden, ist Großbritannien. In vielen seiner ehemaligen Kolonien wie z. B. Indien, Irland, Australien, Singapur, Hong Kong, Neuseeland, Zypern oder Südafrika wurden sie auch nach der Unabhängigkeit nicht abgeschafft. Schuluniformen gibt es ebenfalls in Japan, Vietnam und Korea. Russland beseitigte die Einheitskleidung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

In Kuba gibt es in allen Schulen und Universitäten Uniformen, die außer in der Grundschule nur zu besonderen Anlässen, wie dem Kursbeginn, getragen werden.

In den USA und Kanada gibt es keine Einheitskleidung in staatlichen, aber in vielen privaten Schulen. An sehr vielen staatlichen Bildungsstätten in den USA gilt jedoch seit dem Ende der 90er Jahre ein teilweise stark umstrittener Dress-Code. Danach dürfen keine Kleidungsstücke mit Aufschriften, oft nur in bestimmten Farben, z. T. keine Turnschuhe usw. getragen werden. Als Ergänzung gibt es strikte Regeln zu Haartracht und Schmuck.

In Deutschland wird das Thema immer wieder diskutiert und getestet. Einige wenige staatliche Schulen haben einheitliche Kleidung eingeführt. Schulkleidung ist hier nicht Schuluniform, denn die Schüler dürfen mitbestimmen und aus einer Kollektion aussuchen, was sie tragen wollen.

Eine neue Generation von Uniformierungen ist in Basel (Schweiz) an der Sekundarstufe (WBS Leonhard) anzutreffen. Diese Kleidung entspricht formell dem Gedanken der Uniformierung, sind jedoch optisch sehr stark an die Bedürfnisse von jungen Menschen angepasst. Bei der Kreation von Tanja Klein waren die beiden Versuchsklassen stark einbezogen und das Projekt wird auf Anstoß von einer Budgetberatungsstelle angegangen.

Der Vorschlag von Justizministerin Brigitte Zypries Schuluniformen einzuführen, ist bei prominenten Unionspolitikern auf Zustimmung gestoßen. “Ich halte das für eine gute Idee”, sagte der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber in München. Auch Bundesbildungsministerin Annette Schavan äußerte sich zustimmend. Stoiber und Schavan wollen die Schüler jedoch nicht zwingen Einheitskleidung zu tragen. “Die Schulen müssen die Möglichkeit haben, selbst über Einführung von Schuluniformen zu entscheiden”, betonte der CSUVorsitzende

Auch die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Katherina Reiche, unterstützt den Vorschlag von Zypries: “Eine einheitliche Schulkleidung nimmt den sozialen Druck raus. Sie dämpft den Marken-Fetischismus, der schon in der ersten Klasse beginnt“.

Während es in vielen Ländern ohne Beanstandungen funktioniert, scheint die Bundesrepublik in dieser Hinsicht ein Entwicklungsland zu sein!

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