Beiträge in Kategorie: Gesundheit


Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon 100-mal geschafft.
Mark Twain

Stolz statt Scheitern! Jetzt durchstarten!

Wenn Raucher etwas über Rauchentwöhnung lesen, so hören sie meistens auf – zu lesen. Das sollten Sie jetzt nicht tun! Sie verpassen sonst möglicherweise Informationen für den Schritt in ein rauchfreies Leben.

Warum scheitern die meisten?

Haben Sie auch schon einmal versucht, von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufzuhören? Diesen so genannten „kalten Entzug“ versuchen 70 bis 80 Prozent aller Raucher mindestens einmal. Die Erfolgsquote nach einem Jahr liegt bei bescheidenen drei bis fünf Prozent.

Erfolg ist auch eine Frage der Strategie

Frei sein, unabhängig von Zigaretten den Tag gestalten – Sie haben es selbst in der hand! Es gibt viele Methoden zur Rauchentwöhnung. Sie sind so unterschiedlich wie die Raucher selbst. Entscheiden Sie sich für die Methode, die u Ihnen passt. Zu Ihrem Lebensstil und zu Ihrer Art, Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Versetzen Sie Ihre Familie und Freunde als Nichtraucher ins Staunen. Anerkennung und Stolz werden Ihnen sicher sein!

Neben Hypnose, Akupunktur sowie Nikotinpflastern und –kaugummis hat die medizinische Forschung medikamentöse Therapien entwickelt, die für jeden Rauchertyp und für jede Stärke der Nikotinabhängigkeit geeignet sind. Mit besonders guten Erfolgschancen.

Wie abhängig sind Sie?

Machen Sie jetzt den Schnelltest! Bringen Sie das Ergebnis mit, wenn Sie sich bei Ihrem Arzt unverbindlich beraten lassen. Er kennt neue, modernere Methoden zur Rauchentwöhnung und kann Ihnen die entscheidende Unterstützung für ein neues Leben ohne Zigaretten bieten. Eine erfolgreiche Rauchentwöhnung ist oftmals einfacher zu erreichen als Sie denken!

Fragen Sie Ihren Arzt! Er hat ein gutes Rezept für Sie!

Akupunktur

Eine Methode der Traditionellen chinesischen Medizin. Die starken körperlichen Symptome der Anfangsphase des Nikotinentzugs sollen so gemildert werden.

Hypnose
In der hypnotischen Trance ist das Unterbewusstsein für Anweisungen empfänglicher. Veränderungen des Rauchverhaltens sollen so herbeigeführt werden.

Nikotinersatz
Über Pflaster oder Kaugummi wird dem Körper Nikotin zugeführt, um die Entzugssymptome zu mildern.

Medikamentöse Therapie
Nikotin wirkt auf das Nervensystem und löst ein Wohlgefühl aus. Neuartige Medikamente können diese Wirkung ohne Nikotin auslösen und das Rauchverlangen entscheidend lindern.

„Kalter Entzug“

70 bis 80 Prozent aller Raucher versuchen mindestens einmal, spontan mit dem Rauchen aufzuhören, die Erfolgsquote liegt bei 3 – 5 Prozent.

Der britische Arzt Dr. Edward Bach entwickelte um 1930 die nach ihm benannte Bach-Blütentherapie, die aber erst Jahrzehnte nach seinem Tod richtig populär wurde. Grundgedanke dieser Behandlungsform ist, dass bestimmte Blüten eine besondere Energie besitzen, welche sie an den Menschen weitergeben können und damit eine positive Wirkung auf Körper und Psyche erzielt. Diese Wirkung wird vor allem durch die Regulierung von seelischen Ungleichgewichtszuständen erreicht, denn Bach ging davon aus, dass jede körperliche Krankheit durch einen seelischen Missstand ausgelöst wird. Diese Missstände unterteilte Bach in 38 sogenannte „disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur“. Nun wurde jedem dieser Zustände eine – in den Augen Bachs – passende Blüte zugeordnet.

Die Herstellung der einzelnen Blütenessenzen verläuft folgendermaßen: Zur höchsten Blütezeit werden die Blüten gesammelt und sofort in reines Quellwasser eingelegt. Danach wird das Ganze einige Zeit der Sonne ausgesetzt. Dadurch sollen die Blüten ihre Schwingungen und Informationen auf das Wasser übertragen. Um die Essenz haltbar zu machen, wird sie mit Alkohol vermischt, manche verwenden auch Obstessig dazu. Trotzdem sind die Essenzen nur ca. zwei Monate haltbar und sollten danach nicht mehr verwendet werden, insbesondere, wenn sich die Mischung verfärbt und sich der Geruch verändert. Heute werden die Bach-Blütenessenzen meist als fertige, bereits konservierte Mischungen von vielen verschiedenen Herstellern verkauft.

Bach-Blütenessenzen können auf verschiedene Weise eingenommen werden. Am häufigsten werden jeweils 1-2 Tropfen Essenz in ein halbes Glas gegeben und in kleinen Schlucken getrunken. In akuten Fällen kann die Essenz auch direkt, d.h. ohne Wasser, eingenommen werden. Am besten geht dies, indem man 1-2 Tropfen auf seinen Handrücken träufelt und sie dann mit der Zunge aufnimmt.

Die Wirksamkeit der Bach-Blütentherapie konnte bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Kritiker sprechen den Essenzen – auch wegen der starken Verdünnung – keine physiologische Wirkung zu. Die Anwender sprechen allerdings eine andere Sprache. Viele Bachblüten-Anhänger berichten von sensationellen Wirkungen, selbst schwere Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Parkinson sollen durch Bachblüten schon gelindert oder sogar geheilt worden sein. Einen fundierten Beweis dafür gibt es jedoch nicht.

Die einzelnen Bachblüten und ihre Wirkungen in Kurzform:

  1. Agrimony: Probleme werden nicht mehr verdrängt, sondern aktiv angegangen.
  2. Aspen: Ängste werden gelindert und Ruhe kehrt ein.
  3. Beech: für mehr Selbstvertrauen und gegenseitige Toleranz
  4. Centaury: für mehr Selbstbehauptung, gegen Ausnutzen durch andere Menschen.
  5. Cerato: Für einen klaren Kopf und mehr Entscheidungskraft.
  6. Cherry Plum: gegen Selbstzweifel und innere Zerrissenheit.
  7. Chestnut Bud: schafft mehr Konzentration und Lernfähigkeit.
  8. Chicory: Die Konzentration auf das eigene Ich wird gefördert.
  9. Clematis: verankert Sie in der Realität und hilft gegen Fluchten in eine Phantasiewelt.
  10. Crap Apple: beseitigt Ekel und Unsauberkeitsgefühle.
  11. Elm: Sie finden Ihre innere Mitte und erlangen mehr Ruhe.
  12. Gentian: fördert Durchhaltevermögen, Mut und Selbstvertrauen.
  13. Gorse: wirkungsvoll gegen Depressionen und Existenzängste.
  14. Heather: gegen Narzissmus, übertriebene Eitelkeit und ein übersteigertes Geltungsbedürfnis.
  15. Holly: hilft bei Schuldgefühlen, Neid, Hass gegen sich selbst oder andere Menschen.
  16. Honeysuckle: Die Blüte zur Vergangenheitsbewältigung, für mehr Verankerung im Hier und Jetzt.
  17. Hornbeam: gegen körperliche und seelische Erschöpfung und Schwäche.
  18. Impatiens: gegen Nervosität, Ungeduld und Aggressivität.
  19. Larch: stärkt Selbstvertrauen und hilft gegen Ängste und Zweifel.
  20. Mimulus: wirkt allgemein gegen jede Art von Lebensangst.
  21. Mustard: gegen Depressionen, Verzweiflung und Zukunftsängste.
  22. Oak: lässt Sie zur Ruhe kommen, wirkt gegen übertriebenen Ehrgeiz, gut für “Workaholics”.
  23. Olive: gegen körperliche und seelische Erschöpfungszustände.
  24. Pine: wirkt gegen Schuldgefühle, Selbstzweifel und übertriebenen Perfektionsdrang.
  25. Red Chestnut: für Menschen, die zuwenig an sich selbst denken.
  26. Rock Rose: gegen Todesängste, Panik und psychische Spannungszustände.
  27. Rock Water: für mehr Zuversicht, Mut und Lebensfreude.
  28. Scleranthus: für mehr Entscheidungskraft und Mut.
  29. Star of Bethlehem: stärkt die Heilungskräfte, hilft beim Verarbeiten von Verletzungen aller Art.
  30. Sweet Chestnut: gegen Verzweiflung, Ausweglosigkeit und Panik.
  31. Vervain: gut gegen körperliche und psychische Verspannungen und Nervosität.
  32. Vine: hilft bei Eifersucht, Hass, Neid, Sturheit und Intoleranz.
  33. Walnut: hilft, mit Veränderungen und neuen Situationen besser fertig zu werden.
  34. Water Violet: sorgt für mehr Offenheit gegenüber anderen Menschen.
  35. White Chestnut: hilft, in schwierigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren und die Übersicht zu behalten.
  36. Wild Oat: hilft Ihnen, den Sinn des Lebens zu finden, zeigt Menschen den für sie richtigen Platz im Leben.
  37. Wild Rose: für mehr Aktivität und Unternehmergeist, gegen Lethargie.
  38. Willow: hilft, vergangenes loszulassen und alte Wunden zu heilen.
  39. Rescue: Eine Mischung aus fünf Bachblüten. Einzusetzen bei Notfällen wie schweren Erkrankungen, Unfällen, Schockzuständen, Selbstmordgedanken und völliger Verzweiflung. ACHTUNG: Ersetzt keinen Arzt- oder Krankenhausbesuch!

Müde, kraftlos und erschöpft – das sind typische Anzeichen eines sogenannten Burn-outs (engl. Burn out = ausbrennen, sich verausgaben). Besonders leistungsorientierte Menschen, wie Manager oder Berufssportler, sowie Angehörige sozialer und helfender Berufe, wie Krankenpfleger, Lehrer etc., sind davon betroffen. Zunehmend zeigt sich nun aber auch bei jungen hochbegabten und motivierten Menschen ein erhöhtes Burn-out-Risiko.

Der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger verwendete den Begriff „Burn-out“ im Jahr 1974 erstmals für eine Erklärung, die in der Fachwelt heute vorzugsweise als Erschöpfungssyndrom oder Fatigue (Müdigkeit) bezeichnet wird. Anzeichen sind vor allem Überlastung, ständige Frustration und zu hohe persönliche Erwartungen, auch Schuldgefühle und Versagensängste sind typisch. Wird das Burn-out-Syndrom außerdem von Selbstvorwürfen, Appetitminderung oder gar Selbstmordgedanken begleitet, ist von einer Depression auszugehen. Sie tritt bei mehr als der Hälfte der Betroffenen zusätzlich auf.

Ständig unter Druck

Meist lastet ein starker psychischer Druck schon über mehrere Wochen und Monate auf den Betroffenen – ein Teufelskreis, der keinen Ausweg zu bieten scheint. Als Risikofaktoren gelten eine hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Freiräume sowie überhöhte Ansprüche an sich selbst. Einmal aus dem seelischen Gleichgewicht geraten, kann sich der Zustand von Hilflosigkeit und Ohnmacht bis hin zur völligen Selbstaufgabe steigern. Neben Energielosigkeit, Schwäche und mangelndem Antrieb zeigen sich auf körperlicher Ebene unter anderem häufig schmerzhafte Muskelverspannungen an Nacken und Schulter, Spannungskopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und unbestimmte Herz- bzw. Brustbeschwerden. Schlagen die verzweifelten Selbstversuche sich „zusammenreißen“ und zu Aktivitäten „aufzuraffen“ fehl, folgt die anschließend eine umso größere Phase der Frustration mit totaler Resignation. Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Angstgefühle, Gereiztheit, herabgesetzte Konzentration und Libidoverlust sind nicht selten die Folge.

Aussichten und Auswege

Rund 15 Prozent der Deutschen, so heißt es, haben einmal im Leben über einen längeren Zeitraum Beschwerden eines Burn-outs an sich erfahren. Dabei ist es für die Betroffenen in der akuten Krankheitsphase geradezu symptomatisch, dass sie selbst kaum wirksame Lösungswege erkennen können. Doch außer einer medikamentösen Behandlung nach Maßgabe des Facharztes gibt es durchaus weitere effektive Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten. Hierzu zählen Methoden der Verhaltenstherapie (VT), psychotherapeutische und auch psycho-dynamische Verfahren. Dabei ist es vom Einzelfall abhängig, ob die Bewältigung der Krankheit im Rahmen einer Einzel- oder Gruppentherapie sinnvoll ist. Eine Therapie in der Gruppe bietet dabei den Vorteil und die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen im Sinne der Selbsthilfe auszutauschen zu können. Gegenseitiges Verständnis kann für den Einzelnen, der in seiner beruflichen und familiären Umgebung oft auch Ablehnung stößt, eine enorme emotionale Unterstützung bedeuten und die Genesung vorantreiben.

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