Beiträge in Kategorie: Gesundheit


So wird dieses wichtige Mineral auch gern genannt – zu Recht, wie Sie gleich erfahren werden. Magnesium ist ein Aktivator von über 200 Enzymreaktionen und beim Energie-Stoffwechsel jeder einzelnen Körperzelle beteiligt.
Ein 70 kg schwerer Mensch „enthält“ ca. 24 g Mg. (Im vergleich: Calcium 1200g!)
Davon ist in den Knochen 12 – 16g, der Rest in Körper und Muskelzellen und nur ein kleiner Teil im Blutplasma (1%).

Besonders magnesiumreiche Nahrungsmittel sind:
Nüsse, Schokolade, Vollkornprodukte, grünes Gemüse.

Aus der Nahrung, sowie aus zugeführten Magnesiumverbindungen wird nur ein geringer Teil aufgenommen. (Bandbreite: 20-60 % der zugeführten Menge). Eine hohe Zufuhr reduziert die Aufnahme, bei geringerer Zufuhr wird dafür mehr resorbiert! Pro Tag brauchen wir ca. 400 mg Magnesium, um die Verluste über Nieren (100mg) und Darm (200mg) wieder auszugleichen. Unsere Niere ist dabei ein Sparkünstler:

Sie filtert 95 % des im Blut zirkulierenden Magnesiums wieder zurück. (Die im Urin gemessene ausgeschiedene Magnesiummenge liefert für die Diagnostik ein gutes Abbild des Magnesiumstatus, im Gegensatz zur Blutuntersuchung.)

Wie kommt es zu einem Magnesiumdefizit?

  • Zu geringe Zufuhr (Diät, Fasten, Darmerkrankungen, falsche Ernährung)
  • Erhöhter Bedarf: bei Schwangerschaft, Diabetes, Sport, Stress (Adrenalinausschüttung)
  • Hohe Ausscheidungsverluste bei Diabetes, Durchfall, Schwitzen, bei Einnahme von Medikamenten (Wassertabletten, Abführmittel), Alkohol, Coffein

Pro Tag nehmen wir ca. 200 bis 300 mg Magnesium auf. Das reicht nicht ganz für eine gute Versorgung. Deshalb rate ich zu einer Nahrungs-Ergänzung, weil sie völlig risikofrei ist. ( Einzige Ausnahme: Schwere Nierenfunktionsstörung). Als Großer Gegenspieler des Calciums regelt Magnesium die Signalübertragung an Nerven und Muskelzellen. Wenn Calcium der „Antreiber“ ist, so ist Magnesium eher der „Beruhiger“.

(Die Einnahme von Calcium und Magnesium zusammen stellt kein Problem dar, da sie verschiedene Transportsysteme für die Aufnahme besitzen.)

Damit kommen wir unmittelbar zu den wichtigsten Magnesiumwirkungen:
Am Herzen:
Es schützt als natürlicher “Calciumantagonist“ die Herzzellen vor einer Überladung mit Calcium. Dadurch verbessert sich die Pumpfunktion, der Sauerstoffbedarf des Herzens wird geringer, der Herzmuskel arbeitet effektiver und die Herzkranzgefäße entspannen sich. Durch diese „Ökonomisierung“ bessert sich eine  bestehende Herzschwäche und auch Rhythmusstörungen treten seltener auf. Magnesium wirkt beruhigend, indem es den Einfluss der Stresshormone auf das Herz dämpft.

Am Nervensystem / Gehirn:
Im Gehirn wirkt es als Gegenspieler einiger „erregender“ Überträgersubstanzen (NMDA Rezeptoren). Es reguliert und ordnet sozusagen unkontrolliert ablaufende und einströmende Informationen und hilft bei der Konzentration auf das Wesentliche. Das macht es zu einem wertvollen Helfer bei ADHS und Lernstörungen und beginnender Demenz.
Auch bei Unruhezuständen, Schlafstörungen und Nervosität kann man es nebenwirkungsfrei gut einsetzen. Allerdings ist es hier kein Akutmittel, der Körper braucht eine „ Aufsättigung“ über mehrere Wochen. Unter einer guten Magnesiumsättigung werden im Körper im Bedarfsfall weniger Stresshormone ausgeschüttet und deren Blutkonzentration sinkt. Das fördert die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.

An der Muskulatur:

Magnesium setzt die „Grundspannung“ der Muskulatur herab und löst dadurch Verspannungen und Verkrampfungen. Es dämpft unkontrollierte Muskelzuckungen und verhindert Krämpfe. Beim Sport sinkt sowohl die Milchsäurekonzentration als auch der Sauerstoffbedarf des Muskels. Das führt zu einer Leistungsverbesserung.

An den Blutgefäßen:

Auch hier setzt Magnesium als Gegenspieler des Calciums die Wandspannung der Blutgefäße am Herzen und im Kreislaufsystem herab. Das macht es zu einem natürlichen Blutdrucksenker. Schon 240 mg pro Tag lassen den Blutdruck um ca. 4.5 / 2.3 mm Hg sinken – unschädlich und nebenwirkungsfrei! Außerdem werden die Thrombozyten (Bluttplättchen) am Zusammenklumpen gehindert und das Blut bleibt fließfähiger. Blutdrucksenker wie z.B. Diuretika („Wassermittel“) schwemmen leider zuviel Mg aus, und neutralisieren damit ihre Wirkung zum teil wieder. Deshalb dringend Mg ersetzen, wenn Sie diese Medikamente einnehmen!

Am Knochen:
Hier befindet sich der größte Mg-Vorrat. Wichtig für den Aufbau einer stabilen Knochenstruktur und eines gesunden Gelenkknorpels.

Bei Diabetes:

Bei Diabetikern wird zuviel Mg über die Niere ausgeschieden. Das führt auf die Dauer zu einem Mangel. Und das ist schlecht, den Mg aktiviert die sogenannte Insulin “andockstellen“, der Zucker wird aus dem Blut schneller entfernt und die Blutzuckereinstellung verbessert sich. „Insulinresistenzen“ beim sogenannten „Metabolischen Syndrom“ verbessern sich ebenfalls.

Bei Migräne:

Hier wirkt Mg beruhigend auf die erregenden Überträgerstoffe (Neurotransmitter) und entspannt  Gefäße und Muskulatur. Zusammen mit Vitamin B2 kann man es in einer täglichen Dosierung von 400 mg Mg und 100-400mg B2 zur Migräneprophylaxe mit gutem Erfolg anwenden.

Bei Schwangerschaft:
Magnesium ist ein natürlicher Wehenhemmer!
Es wirkt entspannend auf die Gebärmutter (auch ein Muskel), somit erleichtert es ein vollständiges Austragen des Kindes durch Vermeidung vorzeitiger Wehen und lästiger Kontraktionen. Diese bedeuten jedes Mal eine schlechtere Sauerstoffversorgung des Fötus, was im Übermaß schlecht für die Entwicklung ist.
Außerdem braucht der Fötus in den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten täglich 5-7 mg Mg zum Einlagern.

Zusammenfassung:

Magnesium ist ein außerordentlich wichtiger Mineralstoff, vielseitig in der Wirkung und in therapeutischer Dosierung praktisch nebenwirkungsfrei.
Es wirkt ausgleichend und entspannend auf Psyche, Nervensystem, Muskeln und Herz / Kreislaufsystem – eben Salz der Inneren Ruhe !
Bei der Einnahme sollten Sie auf die verschiedenen Magnesiumzubereitungen achten: Wo Magnesium draufsteht, sollte es auch drin sein. Das ist aber nicht immer der Fall. Oder möchten Sie 10 Tabletten am Tag schlucken, wenn 1 genügen würde? Das gilt auch für die verschiedenen Magnesiumsalze.

Hier muss man beim der Umrechnung aufpassen:
Magnesiumcitrat 180mg enthalten nur ca. 29 mg reines Mg Magnesiumoxid 180mg dagegen ca. 110mg.

Ihre erreichte Gesamtpunktzahl lässt einen wissenschaftlich fundierten Rückschluss auf Ihre Nikotinabhängigkeit zu:

  • 0 bis 2 Punkte: Sie gelten als gering abhängig von Nikotin.
  • 3 bis 5 Punkte: Sie gelten als mittel bis deutlich abhängig.
  • 6 bis 7 Punkte: Sie gelten als stark abhängig.
  • 8 bis 10 Punkte: Sie gelten als sehr stark abhängig.

Wie auch immer der test ausfällt, es lohnt sich mit dem Aufhören anzufangen. Sie haben sich mit dem Thema „Rauchen aufhören“ auseinandergesetzt. Damit haben Sie bereits den ersten Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher getan.
Herzlichen Glückwunsch!

Wollen Sie weitermachen?

Dann fragen Sie gleich Ihren Arzt nach Möglichkeiten zur Rauchentwöhnung! Den er hat ein gutes Rezept für Sie!

Bereits nach sechs Antworten wissen Sie, wie stark Sie körperlich von Zigaretten und Nikotin abhängig sind. Einfach Zutreffendes ankreuzen und abschließen die erreichten Punkte zusammenzählen. Die Auswertung finden Sie hinter diesem Link.

1. Wann nach dem Aufwachen rauchen Sie Ihre erste Zigarette?

  • Innerhalb von 5 Minuten 3 Punkte
  • 6-30 Minuten 2 Punkte
  • 31-60 Minuten 1 Punkt
  • Nach 60 Minuten 0 Punkte

2. Fällt es Ihnen schwer, an Orten, an denen das rauchen verboten ist, nicht zu rauchen?

  • Ja 1 Punkt
  • Nein 0 Punkte

3. Auf welche Zigarette würden Sie nicht verzichten wollen?

  • Die erste am Morgen 1 Punkt
  • Andere 0 Punkte

4. Wie viele Zigaretten rauchen Sie etwa pro Tag?

  • 1 – 10 0 Punkte
  • 11 – 20 1 Punkt
  • 21 – 30 2 Punkte
  • 31 und mehr 3 Punkte

5. Rauchen Sie am Morgen mehr als am Rest des Tages?

  • Ja 1 Punkt
  • Nein 0 Punkte

6. Kommt es vor, dass Sie rauchen, wenn Sie krank sind und tagsüber im Bett bleiben müssten?

  • Ja 1 Punkt
  • Nein 0 Punkte

Mit dem Rauchen aufzuhören ist kinderleicht. Ich habe es schon 100-mal geschafft.
Mark Twain

Stolz statt Scheitern! Jetzt durchstarten!

Wenn Raucher etwas über Rauchentwöhnung lesen, so hören sie meistens auf – zu lesen. Das sollten Sie jetzt nicht tun! Sie verpassen sonst möglicherweise Informationen für den Schritt in ein rauchfreies Leben.

Warum scheitern die meisten?

Haben Sie auch schon einmal versucht, von jetzt auf gleich mit dem Rauchen aufzuhören? Diesen so genannten „kalten Entzug“ versuchen 70 bis 80 Prozent aller Raucher mindestens einmal. Die Erfolgsquote nach einem Jahr liegt bei bescheidenen drei bis fünf Prozent.

Erfolg ist auch eine Frage der Strategie

Frei sein, unabhängig von Zigaretten den Tag gestalten - Sie haben es selbst in der hand! Es gibt viele Methoden zur Rauchentwöhnung. Sie sind so unterschiedlich wie die Raucher selbst. Entscheiden Sie sich für die Methode, die u Ihnen passt. Zu Ihrem Lebensstil und zu Ihrer Art, Herausforderungen anzunehmen und zu meistern. Versetzen Sie Ihre Familie und Freunde als Nichtraucher ins Staunen. Anerkennung und Stolz werden Ihnen sicher sein!

Neben Hypnose, Akupunktur sowie Nikotinpflastern und –kaugummis hat die medizinische Forschung medikamentöse Therapien entwickelt, die für jeden Rauchertyp und für jede Stärke der Nikotinabhängigkeit geeignet sind. Mit besonders guten Erfolgschancen.

Wie abhängig sind Sie?

Machen Sie jetzt den Schnelltest! Bringen Sie das Ergebnis mit, wenn Sie sich bei Ihrem Arzt unverbindlich beraten lassen. Er kennt neue, modernere Methoden zur Rauchentwöhnung und kann Ihnen die entscheidende Unterstützung für ein neues Leben ohne Zigaretten bieten. Eine erfolgreiche Rauchentwöhnung ist oftmals einfacher zu erreichen als Sie denken!

Fragen Sie Ihren Arzt! Er hat ein gutes Rezept für Sie!

Akupunktur

Eine Methode der Traditionellen chinesischen Medizin. Die starken körperlichen Symptome der Anfangsphase des Nikotinentzugs sollen so gemildert werden.

Hypnose
In der hypnotischen Trance ist das Unterbewusstsein für Anweisungen empfänglicher. Veränderungen des Rauchverhaltens sollen so herbeigeführt werden.

Nikotinersatz
Über Pflaster oder Kaugummi wird dem Körper Nikotin zugeführt, um die Entzugssymptome zu mildern.

Medikamentöse Therapie
Nikotin wirkt auf das Nervensystem und löst ein Wohlgefühl aus. Neuartige Medikamente können diese Wirkung ohne Nikotin auslösen und das Rauchverlangen entscheidend lindern.

„Kalter Entzug“

70 bis 80 Prozent aller Raucher versuchen mindestens einmal, spontan mit dem Rauchen aufzuhören, die Erfolgsquote liegt bei 3 – 5 Prozent.

Der britische Arzt Dr. Edward Bach entwickelte um 1930 die nach ihm benannte Bach-Blütentherapie, die aber erst Jahrzehnte nach seinem Tod richtig populär wurde. Grundgedanke dieser Behandlungsform ist, dass bestimmte Blüten eine besondere Energie besitzen, welche sie an den Menschen weitergeben können und damit eine positive Wirkung auf Körper und Psyche erzielt. Diese Wirkung wird vor allem durch die Regulierung von seelischen Ungleichgewichtszuständen erreicht, denn Bach ging davon aus, dass jede körperliche Krankheit durch einen seelischen Missstand ausgelöst wird. Diese Missstände unterteilte Bach in 38 sogenannte „disharmonische Seelenzustände der menschlichen Natur“. Nun wurde jedem dieser Zustände eine - in den Augen Bachs - passende Blüte zugeordnet.

Die Herstellung der einzelnen Blütenessenzen verläuft folgendermaßen: Zur höchsten Blütezeit werden die Blüten gesammelt und sofort in reines Quellwasser eingelegt. Danach wird das Ganze einige Zeit der Sonne ausgesetzt. Dadurch sollen die Blüten ihre Schwingungen und Informationen auf das Wasser übertragen. Um die Essenz haltbar zu machen, wird sie mit Alkohol vermischt, manche verwenden auch Obstessig dazu. Trotzdem sind die Essenzen nur ca. zwei Monate haltbar und sollten danach nicht mehr verwendet werden, insbesondere, wenn sich die Mischung verfärbt und sich der Geruch verändert. Heute werden die Bach-Blütenessenzen meist als fertige, bereits konservierte Mischungen von vielen verschiedenen Herstellern verkauft.

Bach-Blütenessenzen können auf verschiedene Weise eingenommen werden. Am häufigsten werden jeweils 1-2 Tropfen Essenz in ein halbes Glas gegeben und in kleinen Schlucken getrunken. In akuten Fällen kann die Essenz auch direkt, d.h. ohne Wasser, eingenommen werden. Am besten geht dies, indem man 1-2 Tropfen auf seinen Handrücken träufelt und sie dann mit der Zunge aufnimmt.

Die Wirksamkeit der Bach-Blütentherapie konnte bisher wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden. Kritiker sprechen den Essenzen – auch wegen der starken Verdünnung – keine physiologische Wirkung zu. Die Anwender sprechen allerdings eine andere Sprache. Viele Bachblüten-Anhänger berichten von sensationellen Wirkungen, selbst schwere Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Parkinson sollen durch Bachblüten schon gelindert oder sogar geheilt worden sein. Einen fundierten Beweis dafür gibt es jedoch nicht.

Die einzelnen Bachblüten und ihre Wirkungen in Kurzform:

  1. Agrimony: Probleme werden nicht mehr verdrängt, sondern aktiv angegangen.
  2. Aspen: Ängste werden gelindert und Ruhe kehrt ein.
  3. Beech: für mehr Selbstvertrauen und gegenseitige Toleranz
  4. Centaury: für mehr Selbstbehauptung, gegen Ausnutzen durch andere Menschen.
  5. Cerato: Für einen klaren Kopf und mehr Entscheidungskraft.
  6. Cherry Plum: gegen Selbstzweifel und innere Zerrissenheit.
  7. Chestnut Bud: schafft mehr Konzentration und Lernfähigkeit.
  8. Chicory: Die Konzentration auf das eigene Ich wird gefördert.
  9. Clematis: verankert Sie in der Realität und hilft gegen Fluchten in eine Phantasiewelt.
  10. Crap Apple: beseitigt Ekel und Unsauberkeitsgefühle.
  11. Elm: Sie finden Ihre innere Mitte und erlangen mehr Ruhe.
  12. Gentian: fördert Durchhaltevermögen, Mut und Selbstvertrauen.
  13. Gorse: wirkungsvoll gegen Depressionen und Existenzängste.
  14. Heather: gegen Narzissmus, übertriebene Eitelkeit und ein übersteigertes Geltungsbedürfnis.
  15. Holly: hilft bei Schuldgefühlen, Neid, Hass gegen sich selbst oder andere Menschen.
  16. Honeysuckle: Die Blüte zur Vergangenheitsbewältigung, für mehr Verankerung im Hier und Jetzt.
  17. Hornbeam: gegen körperliche und seelische Erschöpfung und Schwäche.
  18. Impatiens: gegen Nervosität, Ungeduld und Aggressivität.
  19. Larch: stärkt Selbstvertrauen und hilft gegen Ängste und Zweifel.
  20. Mimulus: wirkt allgemein gegen jede Art von Lebensangst.
  21. Mustard: gegen Depressionen, Verzweiflung und Zukunftsängste.
  22. Oak: lässt Sie zur Ruhe kommen, wirkt gegen übertriebenen Ehrgeiz, gut für “Workaholics”.
  23. Olive: gegen körperliche und seelische Erschöpfungszustände.
  24. Pine: wirkt gegen Schuldgefühle, Selbstzweifel und übertriebenen Perfektionsdrang.
  25. Red Chestnut: für Menschen, die zuwenig an sich selbst denken.
  26. Rock Rose: gegen Todesängste, Panik und psychische Spannungszustände.
  27. Rock Water: für mehr Zuversicht, Mut und Lebensfreude.
  28. Scleranthus: für mehr Entscheidungskraft und Mut.
  29. Star of Bethlehem: stärkt die Heilungskräfte, hilft beim Verarbeiten von Verletzungen aller Art.
  30. Sweet Chestnut: gegen Verzweiflung, Ausweglosigkeit und Panik.
  31. Vervain: gut gegen körperliche und psychische Verspannungen und Nervosität.
  32. Vine: hilft bei Eifersucht, Hass, Neid, Sturheit und Intoleranz.
  33. Walnut: hilft, mit Veränderungen und neuen Situationen besser fertig zu werden.
  34. Water Violet: sorgt für mehr Offenheit gegenüber anderen Menschen.
  35. White Chestnut: hilft, in schwierigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren und die Übersicht zu behalten.
  36. Wild Oat: hilft Ihnen, den Sinn des Lebens zu finden, zeigt Menschen den für sie richtigen Platz im Leben.
  37. Wild Rose: für mehr Aktivität und Unternehmergeist, gegen Lethargie.
  38. Willow: hilft, vergangenes loszulassen und alte Wunden zu heilen.
  39. Rescue: Eine Mischung aus fünf Bachblüten. Einzusetzen bei Notfällen wie schweren Erkrankungen, Unfällen, Schockzuständen, Selbstmordgedanken und völliger Verzweiflung. ACHTUNG: Ersetzt keinen Arzt- oder Krankenhausbesuch!

Müde, kraftlos und erschöpft – das sind typische Anzeichen eines sogenannten Burn-outs (engl. Burn out = ausbrennen, sich verausgaben). Besonders leistungsorientierte Menschen, wie Manager oder Berufssportler, sowie Angehörige sozialer und helfender Berufe, wie Krankenpfleger, Lehrer etc., sind davon betroffen. Zunehmend zeigt sich nun aber auch bei jungen hochbegabten und motivierten Menschen ein erhöhtes Burn-out-Risiko.

Der Psychoanalytiker Herbert Freudenberger verwendete den Begriff „Burn-out“ im Jahr 1974 erstmals für eine Erklärung, die in der Fachwelt heute vorzugsweise als Erschöpfungssyndrom oder Fatigue (Müdigkeit) bezeichnet wird. Anzeichen sind vor allem Überlastung, ständige Frustration und zu hohe persönliche Erwartungen, auch Schuldgefühle und Versagensängste sind typisch. Wird das Burn-out-Syndrom außerdem von Selbstvorwürfen, Appetitminderung oder gar Selbstmordgedanken begleitet, ist von einer Depression auszugehen. Sie tritt bei mehr als der Hälfte der Betroffenen zusätzlich auf.

Ständig unter Druck

Meist lastet ein starker psychischer Druck schon über mehrere Wochen und Monate auf den Betroffenen – ein Teufelskreis, der keinen Ausweg zu bieten scheint. Als Risikofaktoren gelten eine hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Freiräume sowie überhöhte Ansprüche an sich selbst. Einmal aus dem seelischen Gleichgewicht geraten, kann sich der Zustand von Hilflosigkeit und Ohnmacht bis hin zur völligen Selbstaufgabe steigern. Neben Energielosigkeit, Schwäche und mangelndem Antrieb zeigen sich auf körperlicher Ebene unter anderem häufig schmerzhafte Muskelverspannungen an Nacken und Schulter, Spannungskopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und unbestimmte Herz- bzw. Brustbeschwerden. Schlagen die verzweifelten Selbstversuche sich „zusammenreißen“ und zu Aktivitäten „aufzuraffen“ fehl, folgt die anschließend eine umso größere Phase der Frustration mit totaler Resignation. Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen, Angstgefühle, Gereiztheit, herabgesetzte Konzentration und Libidoverlust sind nicht selten die Folge.

Aussichten und Auswege

Rund 15 Prozent der Deutschen, so heißt es, haben einmal im Leben über einen längeren Zeitraum Beschwerden eines Burn-outs an sich erfahren. Dabei ist es für die Betroffenen in der akuten Krankheitsphase geradezu symptomatisch, dass sie selbst kaum wirksame Lösungswege erkennen können. Doch außer einer medikamentösen Behandlung nach Maßgabe des Facharztes gibt es durchaus weitere effektive Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten. Hierzu zählen Methoden der Verhaltenstherapie (VT), psychotherapeutische und auch psycho-dynamische Verfahren. Dabei ist es vom Einzelfall abhängig, ob die Bewältigung der Krankheit im Rahmen einer Einzel- oder Gruppentherapie sinnvoll ist. Eine Therapie in der Gruppe bietet dabei den Vorteil und die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen im Sinne der Selbsthilfe auszutauschen zu können. Gegenseitiges Verständnis kann für den Einzelnen, der in seiner beruflichen und familiären Umgebung oft auch Ablehnung stößt, eine enorme emotionale Unterstützung bedeuten und die Genesung vorantreiben.