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YouTube [‘ju:.tju:b] ist eine im Februar 2005 von den drei ehemaligen Paypal Mitarbeitern Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim gegründete Website, auf der die Benutzer Video-Clips ansehen und hochladen können. Am 9. Oktober 2006 gab Google die Übernahme von YouTube bekannt. Zu einem Preis von 1,6 Milliarden US-Dollar!

Die Macher von YouTube.com, ihre Geschichte, die Hintergründe und der in der Geschichte fast einmalige Milliarden- Deal mit Google hier im Infohammer.

Die Geschichte beginnt nicht, wie schon so viele vor ihr, im gelobten Land, dem Silicon- Valley, sondern hat ihren Ursprung in Deutschland.

Hier hatte der 1979 in Merseburg geborene Jawed Karim Anfang 2005 die Idee zu dem weltweit führenden Videoportal. Der junge Deutsche tüftelte mit Firmengründer Steve Chen (27) eine Möglichkeit aus, wie sich Videos schneller und leichter ins Netz stellen lassen.

Als er an Paypal (ein Bezahlsystem im Internet) arbeitete, lernte er auch Chad Hurley (29) über Steve Chen kennen. Die drei gründeten später zusammen die Video-Internetseite YouTube.

Karim verließ YouTube während der Wachstumsphase, soll aber nach wie vor einer der größten Anteilseigner an dem Unternehmen sein.

Der Aufbau des Unternehmens YouTube.com wurde im November 2005 stark vorangetrieben. YouTube erhielt 3,5 Millionen US-Dollar vom Silicon Valley Risikokapitalgeber Sequoia Capital, der auch Google bei der Anfangsfinanzierung geholfen hatte.

Im April 2006 bekam die junge Firma weitere 8 Mio. US-Dollar von Sequoia.

Man bedenke, das YouTube.com zwar 67 Mitarbeiter zu der damaligen Zeit hatte, aber weder große Umsätze schrieb, noch Gewinn abwarf. Trotzdem stieg die Bewertung von YouTube von 600 Mio. US-Dollar im Frühjahr 2006 auf 1,5 Milliarden US-Dollar im Herbst des Jahres.

Im Oktober 2006 trafen sich die Google Herrscher Eric Schmitt und Larry Page in einem unscheinbarem Ketten-Restaurant der Marke „Dennys“ mit den beiden YouTube Gründern Chad Hurley und Steve Chen und machten den beiden das unvorstellbare Angebot in Höhe von 1,65 Milliarden zum Kauf ihrer Firma und um damit Internet Geschichte zu schreiben.

Chad und Steve blieben dabei so cool, dass diese sich sogar zwei Tage Bedenkzeit ausbaten. Erst die Zusage, YouTube. com innerhalb des Google Konzerns mit größtmöglicher Autonomie weiter führen zu dürfen, gab den Ausschlag, und Hurley und Chen schlugen ein.

Laut einem Bericht der Zeitung New York Post waren auch Gesellschaften wie Viacom, Disney, AOL, eBay und Rupert Murdochs News Corp. – die Muttergesellschaft der New York Post – an einem Kauf von YouTube interessiert. Murdochs Medienimperium hat im Jahre 2005 durch den Kauf des Portals MySpace für 580 Mio. US-Dollar einen neuen Internet-Kaufrausch eingeläutet.

Am 9. Oktober 2006 war es dann soweit. YouTube.Com wurde vom Suchmaschinenbetreiber Google für umgerechnet 1,31 Milliarden Euro (in Aktien) gekauft. Die Marke YouTube soll weiterhin bestehen bleiben, der Betrieb mit 67 Mitarbeitern – darunter die Gründer Chad Hurley und Steve Chen – wird die Geschäfte vorerst unabhängig weiterführen. Die Übernahme des noch defizitären Unternehmens ist der teuerste Zukauf in Googles Firmengeschichte und die bislang höchste Bewertung eines Internetdienstes, der auf der Beteiligung von Benutzern basiert.

Der Geldsegen trifft alle, nicht nur das Unternehmen. YouTube.com ist dadurch für alle Zeiten saniert und die beiden aktiven Gründungsmitglieder kassieren jeder bis zu 250 Millionen Dollar. Ihr Freund und Ex-Partner Karim bekommt immerhin noch 100 Millionen. Aber das größte Stück des Google Kuchens bekommt der clevere Kapitalgeber Sequoia. Insgesamt über 550 Millionen Dollar werden dort verbucht.

Und das, obwohl Chen und Hurley gar nicht verkaufen wollten. Noch im September gaben sie frech in der „New York Times“ bekannt: “Wir denken gar nicht daran, uns kaufen zu lassen oder an die Börse zu gehen.“

Was ist YouTube. com?

YouTube.com ist ein Internetportal für Down- und Upload von Videoclips, egal welchen Ursprungs.

Auf der Website findet man Film- und Fernsehausschnitte, Musikvideos sowie selbstgedrehte Filme. Sogenannte „Video-Feeds“ können in Blogs gepostet, aber auch einfach auf Webseiten über eine Programmierschnittstelle (API) eingebunden werden. Mit einem geschätzten Anteil von 45 Prozent ist YouTube der populärste Dienst dieser Art.

Welche Technik wird bei YouTube.Com verwendet?

YouTube verwendet das Flash-Video-Format (*.flv). Die Videos können online als Stream im Webbrowser betrachtet oder lokal gespeichert und mit FLV-fähigen Softwareplayern abgespielt werden. Zum Betrachten der Videos im Webbrowser ist die Installation des Adobe-Flash-Plugins erforderlich.

Zum lokalen Speichern der Videos können clientbasierte Lösungen oder Server basierte Dienste verwendet werden. Auch einfaches Sichern der Videos durch das Kopieren temporärer Dateien ist möglich.

Beispiele für FLV-kompatible Softwareplayer unter Windows sind der Media Player Classic (mit FFDShow Filter), der VLC Media Player, der mplayer und der für ausschließlich .flv-Dateien ausgelegte FLV Player.

Videos können in verschiedenen Formaten (AVI, MPEG, WMV oder Quicktime) zu YouTube hochgeladen werden. Die Clips dürfen eine Größe von 100 MB oder 10 Minuten nicht überschreiten und werden vor der Weiterverbreitung von YouTube in das Flash-Video-Format konvertiert. Empfohlen wird eine Videoauflösung von 320×240 Pixeln. Videos höherer Auflösung werden bei der Konvertierung in das Flash-Video-Format herunterskaliert.

Wer nutzt YouTube.com?

Eigentlich jeder, der mit Videos zu tun hat.

Täglich werden etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen (Stand: Oktober 2006). Von Nutzern beanstandete oder als anstößig gemeldete Videos werden von You-Tube-Mitarbeitern überprüft und gegebenenfalls gelöscht.

Die Popularität von YouTube lässt sich aus der großen Community erklären, die Video-Dateien hochladen, bewerten und kommentieren kann.

YouTube ist seit seiner Gründung rasant zum führenden Videoportal im Internet aufgestiegen. Derzeit geht man von einem Marktanteil von etwa 47 Prozent aus.

Welche negativen Seiten gibt es bei YouTube. com?

Video-Qualität
Wie auch beim vergleichbaren Portal „Google Video“ wird die meist geringe Qualität der Filme von Kritikern bemängelt, die u. a. durch die maximale Dateigröße (100 MB) hervorgerufen wird; bei einigen Videos stimmen auch Film- und Tonspur nicht überein.

Videos mit fragwürdigem Inhalt
Obwohl es laut den Nutzungsbedingungen von YouTube nicht erlaubt ist, Videos mit rassistischem und/oder ethnisch diskriminierendem Inhalt hochzuladen, werden diese Videos, nachdem sie von Zuschauern als unangebracht deklariert wurden, bisweilen nicht gelöscht, sondern lediglich nur noch für registrierte Nutzer zugänglich gemacht. Da bei einer Registrierung jedoch keine Altersverifizierung durchgeführt wird, stößt YouTube vor allem bei Jugendschützern und deutschen Medien auf Kritik.

Urheberrechtsverletzungen
Ein weiterer Kritikpunkt liegt darin, dass es beim Hochladen von Videos durch die Nutzer vielfach zu Urheberrechtsverletzungen kommt. Einige Experten gehen davon aus, dass dies bis zu 90% des hochgeladenen Materials betrifft. Nach der geltenden amerikanischen Rechtsprechung muss YouTube solche Inhalte allerdings erst nach einer Abmahnung durch die Rechteinhaber löschen (Opt-Out-Verfahren). Am 14. Juli 2006 wurde YouTube von US-Journalist Robert Tur auf 150.000 US-Dollar verklagt, weil ein von ihm aufgezeichnetes Video ohne seine Zustimmung veröffentlicht wurde. Viele Benutzer schätzen YouTube jedoch genau aus diesem Grund, da sie so an urheberrechtlich geschütztes Material kommen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Auch Universal Music bereitet eine Klage gegen YouTube vor.

Authentizität der Inhalte
Ebenso wie andere Online-Dienste mit Social- Networking-Charakter wird YouTube zunehmend als Plattform für Guerilla-Marketing genutzt. Die Authentizität von Inhalten ist häufig nur schwierig zu beurteilen.

3,32 Liter Kraftstoffverbrauch auf 100 Kilometern. Ein Traum? 1650 Kilometer ohne Tankstopp. Unmöglich? Nicht für ein Team bestehend aus 22 Fahrern und elf Audi A4 2.0 TDI. Im Rahmen eines Effizienzmarathon absolvierten sie die Strecke Wien – Basel – Wien mit einem Verbrauch von 3,32 Litern und nur einer einzigen Tankfüllung. Bei den Spritpreisen weit jenseits der magischen 1,50 Euro/Liter Marke wird das Autofahren immer mehr zum Luxusgut und treibt den Haltern die Schweißperlen auf die Stirn. Doch wie lässt sich ein so niedriger Verbrauchswert erzielen? Welche Einbussen müssen in Kauf genommen werden? Und was kann ich tun, um aktiv Kraftstoff zu sparen?

1.650 Kilometer und das ohne Tankstopp!!!

Audi hat es geschafft und den CO2 Dreckschleudern den Kampf angesagt! 22 Teams (10 Bild und 2 Audi Teams) sagten den Kampf gegen den Verbrauch an. Der Gewinner fuhr mit nur 56 Litern 1.650 Kilometer weit. Der beste Wert lag bei durchschnittlich 3,32 Litern auf 100 Kilometern. Der CO2 – Ausstoß lag bei 88 Gramm pro Kilometer.

Die erste Runde führte vom 23. bis 25. Juni von Basel über Wien zurück nach Basel. Bei der zweiten Fahrt Wien – Basel – Wien wurde das hervorragende Ergebnis (3,44 Liter auf 100 Kilometern) sogar noch einmal getoppt: 3,32 Liter standen am Schluss auf dem Bordcomputer.

Los ging alles mit einer Anzeige in der Fachzeitschrift „Autobild“. Es wurden 20 zweier Teams ausgelost die mit einem Audi A4 2.0 TDI mit 120 PS den Verbrauch Marathon bestreiten sollen.

Nicht nur Berufstätige sind auf das Auto angewiesen – und müssen die immer weiter steigenden Spritpreise hinnehmen. Nimmt man die Umweltkomponente um den CO2-Ausstoß hinzu, wird es höchste Zeit zum UMDENKEN:

Zwar sind momentan viele alternative Antriebskonzepte in den Entwicklungsabteilungen der Autohersteller, eine vernünftig erprobte Serienreife erreichten bis jetzt nur wenige. Eine davon ist das Fahren mit Erdgas. Erdgasfahrzeuge, sind Autos, die vorrangig mit komprimierten Erdgas als Kraftstoff betrieben werden und mit einem Verbrennungsmotor als Antriebsaggregat ausgestattet sind. Dabei entspricht der Motor einem herkömmlichen Ottomotor.

Der Unterschied:
Anstatt eines Benzin-Luft-Gemisches wird ein aufbereitetes Erdgas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. Ein Erdgasfahrzeug wird meist mit dem Kürzel CNG (Compressed Natural Gas) gekennzeichnet.

Die größten Vorteile gegenüber dem „normalen“ Sprit sind zum einen die Betankungspreise und zum anderen die enormen Umweltvorteile.

Normalbenzin kostet momentan weit mehr als das doppelte pro getanktem Liter. In Deutschland gibt es bereits mehr als 700 Erdgastankstellen, so dass eine Versorgung gewährleistet ist. Allein in Bayern sind es fast 100. Ein anderer Aspekt ist „der Grüne Daumen“. Wer mit Erdgas fährt, schont die Umwelt – 80 Prozent weniger Schadstoffe – und bekommt Geld dafür. Bis Ende 2018 wird es Steuerbegünstigungen seitens des Staates für die Mineralölbesteuerung geben. Das Ziel der Europäischen Kommission ist, dass bis 2020 – 10 Prozent aller Pkws mit Erdgasantrieb fahren.

Um mit Erdgas zu fahren, gibt es zwei Möglichkeiten. Die Umrüstung Ihres aktuellen Fahrzeugs oder die Neuanschaffung eines CNG – Serienautos. Theoretisch können fast alle Kraftfahrzeuge mit Ottomotoren auf den alternativen Betrieb mit Erdgas umgerüstet werden. Am Motor selbst müssen dabei kaum Veränderungen vorgenommen werden. In Kauf nehmen muss der Interessierte nur einen Platzverlust im Kofferraum für die Installation des Erdgastanks – bei Serienfahrzeugen meist unterflurig.

Wichtig ist, die Umrüstung in den Fahrzeugbrief und den Kraftfahrzeugschein eintragen zu lassen. Die Nachrüstung kostet zwischen 2000 und 4000 Euro je nach Autotyp. Wer den Kauf eines neuen Autos plant, kann mit einem Erdgasfahrzeug von Anfang an kräftig sparen. Einige Autofirmen haben bereits solche Fahrzeuge in ihrer Produkt Palette.

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