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Heute am 1. November 2008 um 00.00 Uhr rufte die IG Metall zum Warnstreik auf bis 2.00 Uhr in der Früh folgten 4000 Mitarbeiter der Audi AG Ingolstadt den Aufruf und legten die Arbeit nieder. Zudem kamen die Leiharbeiter der Firmen Adecco und Tuja. Die IG Metall fordert 8 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten der Metall und Elektroindustrie und 75 Euro für die Auszubildenden. Die Arbeitgeber legten ein bescheidenes Angebot vor. Im Detail 230 Euro Einmalzahlung für das Jahr 2008 und 2,1 Prozent Tabellenwirksame Erhöhung für 2009. Damit ist nicht mal die Preissteigerungsrate abgedeckt.

Die Schere zwischen Entgelten und Gewinnen ist in den vergangenen Jahren immer stärker auseinander gegangen. Seit 2003 sind die Nettogewinne der Metallindustrie um 220 Prozent gestiegen, die Entgelte dagegen nur um 16 Prozent.

Zudem ein paar kleine Fakten zu den Zahlen von Audi.

Audi hat in den ersten 9 Monaten diesen Jahres wieder mal einen neuen Rekord aufgestellt und schwimmt derzeit gegen den Trend der Automobilkrise. Der Audi AG ging es noch nie so gut wie jetzt. Sie steigerte den Umsatz um sagenhafte 2,1 Prozent auf 25,8 Mrd Euro. Der operative Gewinn wuchs um 13,6 Prozent auf 21 Mrd Euro. Damit steigerte Audi die operative Marge um 0,8 Prozentpunkte auf 8 Prozent. Damit ist für Audi das 13. Rekordjahr in Folge in Sicht. Audi wird dieses Jahr die Schallmauer von 1 Mio Autos durchbrechen und fest an der Route 2015 arbeiten.

Warum Streikt die IG Metall gerade am 1. November, der ja ein kirchlicher Feiertag ist. Allerheiligen ist heute. Wenn die Arbeitgeber von den Arbeitnehmern verlangen an so einem Tag zu arbeiten, dann haben Sie auch das Recht an so einem Tag zu streiken.

Der Audie Chor an diesem schönen Tag jubelte: 8 Prozent konsequent, 8 Prozent konsequent, 8 Prozent konsequent, 8 Prozent konsequent.

Machen wir einmal hier ein kleines Rechenbeispiel und gehen von der Audi AG aus. Die Audi in Deutschland hat ca. 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, diese Beziehen im Schnitt ein Bruttto Gehalt von 3.000 Euro (Nur zum besseren Mathe Verständnis).

Monatlich werden 150 Mio Euro an die Mitarbeiter in Deutschland ausgezahlt. Würde jeder Beschäftigte diese konsequenten 8 Prozent Lohnforderung erhalten hätte er Brutto rein rechnerisch 240 Euro mehr in der Tasche und das Monatlich. Netto im Schnitt 144 Euro mehr im Monat. Ich rechne hier mit 40 Prozent Abgaben für den Staat. Die Audi müsste also nur 12 Mio mehr überweißen und das Monatlich. Dies ist nur das Beispiel von der Audi AG.

Gehen wir ein Stück weiter und rechnen die gesamte IG Metall aus mit ihren 2,333 Millionen Mitgliedern stand 31. Dezember 2006, aktuellere Daten liegen mir nicht vor. Durchschnittsverdienst wieder die besagten 3000 Euro.

Das sind 240 Euro mal 2,333 Millionen Mitlgiedern ist gleich . Eine Summe von 559.920.000,00 Euro das sind 559,920 Millionen Euro pro Monat oder 6.719,04 Millionen Euro Brutto pro Jahr Kaufkraftwertsteigerung.

Rechnen wir jetzt die einzelnen Posten von so einer großen Summe durch.

Die Sozialversicherung ist ja in 4 Parteien aufgespaltet.

Rentenversicherung:
Beitrag aktuell seit 1. Januar 2007 gelten 19,9 % 1.337,08896 Millionen Euro

Krankenversicherung:

Die Krankenversicherung Entgelte kommen in den Gesundheitsfond der ab 1. Januar 2009 einen Beitrag von 15,5% vorsieht. 1.007,856 Millionen Euro

Arbeitslosenversicherung:
Der Beitragssatz beträgt seit dem 1. Januar 2008 3,3 % des beitragspflichtigen Bruttoentgelts.
221.728.320 Euro

Pflegeversicherung:

Für die gesetzlich Versicherten beträgt der Beitragssatz seit dem 1. Juli 2008 1,95 %
131.021.280 Euro

Nicht zu vergessen die Lohnsteuer, hier nehmen wir als Rechenexempel 20 Prozent an.
Das macht wiederum 1.343,808 Millionen Euro

Wenn die geforderten 8 Prozent Tabellenwirksam umgesetzt wird. Erhält allein die Sozialkasse der BRD von 6.719,04  Millionen Euro 40,65 Prozent das macht 2.731,28976 Millionen Euro Jährlich.

Die Bundesrepublik Deutschland hätte pro Jahr wieder 2.643,94224 Millionen Euro mehr zum Konsumieren und um die Wirtschaft anzukurbeln.

Diesmal glaube ich nicht das sich die Politik in diese Angelegenheiten einmischen wird, weil wer 500 Mrd Euro, auf einmal für aktuelle Finanzkrise und das marode Bankensystem zur Verfügung stellen kann und dabei Jahrelang jammert wir haben kein Geld in den Taschen. Der soll sich schleunigst in Deckung begeben. Die 68er lassen grüßen.

Ich hoffe ich konnte euch damit ein bischen auf die Sprünge helfen, was in diesem System alles schief läuft.

Euer Infohammer

Mit einem wesentlich selbstbewussteren Auftritt ging das neue Audi TT Coupé im September 2006 an den Start. Während der Vorgänger wegen seiner runden Form mit den proportional kleinen Fenstern heute ein wenig langweilig wirkt, hat der Neue viel mehr Pep in die Optik bekommen.

Geduckte, lauernde Haltung

Zwar ist die vertraute Grundform geblieben, aber in wesentlichen Punkten hat der Zweitürer zugelegt: Im Vergleich zum TT von 1998 ist das Coupé 137 Millimeter länger, 78 Millimeter breiter und sechs Millimeter höher geworden. Das ändert die Proportionen und schafft mehr Dynamik. Vor allem der tief gezogene Single-Frame-Grill und die schräg geschnittenen Scheinwerfer geben dem beringten Sportler eine geduckte, lauernde Haltung. Die Seitenlinie zeigt nach wie vor ein klassisches Coupé mit nach hinten abfallendem Dach und spitzwinkligen Seitenfenstern. Der 3.2 V6 rollt serienmäßig auf schicken 17-Zöllern – optional lässt sich das Coupé mit 18- Zoll-Felgen besohlen.

Ausfahrbarer Spoiler

Auch die Rückansicht des schicken Sportlers ist ansehnlicher geworden: Die Endrohre der V6-befeuerten Variante weisen links und rechts auf die Kraft des Wagens hin. Die kleinere Vierzylinder-Motorisierung hat zwei nebeneinander stehende Endrohre auf der linken Seite. Am Heck gibt es einen ausfahrbaren Spoiler, der normalerweise dezent versteckt ist. Erst ab 120 km/h fährt er automatisch aus und bei 80 km/h wieder ein. Verspielte Naturen können aber auch in der Stadt mit ausgefahrenem Spoiler cruisen – per Tastendruck kann der Windabweiser aufgestellt werden.

Zupackende Sportsitze

Im elegant eingerichteten Innenraum gibt es ausgeformte Sportsitze, die Fahrer und Beifahrer zupackend aufnehmen und mehr als ausreichend Seitenhalt bieten. Dass die Sitze zugleich bequem sind, qualifiziert den TT auch als Mobil für längere Strecken. Wohlgemerkt: Für zwei. Zwar gibt es einen Fond und dort auch zwei Sitzmöglichkeiten, aber diese sind wirklich nur als Notsitze zu betrachten. Dafür ist das Piloten-Duo nicht nur bequem, sondern zugleich auch recht luftig untergebracht.

Lenkrad unten abgeflacht

Es gibt genügend Raum für die Schultern, Beine und Arme. Dass das Einsteigen keine zwängende Angelegenheit wird ermöglicht auch das neue, unten abgeflachte Sportlenkrad. Es ist mit Leder bezogen und recht griffig. An den alten TT erinnern noch die runden Luftdüsen. Die vier Rundinstrumente hinter dem Lenkrad sind jetzt in Tuben gefasst und gut ablesbar.

Zwei Motoren zur Wahl

Wahlweise lässt sich der neue TT entweder mit einem Zweiliter-TFSI-Motor mit 200 PS oder einem 3,2-Liter-V6 mit 250 PS ordern. Beide Motorisierungen können mit dem Sechsgang-DSG-Getriebe S tronic oder mit einer knackigen Sechsgang-Handschaltung kombiniert werden. Beide Getriebevarianten sind eine gute Wahl, je nachdem, welche Schalt-Vorlieben der Fahrer hat. Das DSG-Getriebe lässt sich sowohl an Lenkrad-Paddles als auch am Wählhebel manuell bedienen.

Spritziger Vierzylinder

Mit dem 200 PS starken Vierzylinder- Otto ist das kompakte Coupé spritzig motorisiert. Die Maschine hängt satt am Gas, bringt schon bei niedrigen Touren richtig Kraft und animiert zu Zwischenspurts. Der kernige Sound passt zu den sportlichen Ambitionen des TT, Lastwechsel werden mit einem kurzen Röhren aus Richtung Auspuff belohnt. Mit Schaltung flitzt das Coupé in 6,6 Sekunden auf Tempo 100, mit DSG ist es noch zwei hundertstel Sekunden schneller. Beide Getriebevarianten ermöglichen eine Spitze von 240 km/h.

V6: Nicht wesentlich agiler

Wer noch mehr Power will, kann sich für den V6 entscheiden – muss aber nicht, zumindest nicht in puncto Leistung und Agilität. Der große Motor ist ein laufruhiges, kultiviertes Aggregat, dass ruhig noch ein bisschen aggressiver klingen könnte. Der Otto beschleunigt den 1,4 Tonnen schweren Sport-Audi als Schalter in 5,9 Sekunden auf 100 km/h, die DSG-Variante schafft den Spurt gar in 5,7 Sekunden. Beide sind bei 250 km/h abgeregelt. Während bei den Dynamikwerten der Unterschied allerdings nicht zu groß erscheint, sind die Differenzen beim Verbrauch schon beachtlich: Die beiden Zweiliter-Varianten wollen laut Audi jeweils 7,7 Liter Super im Schnitt, der V6 mit DSG verbraucht 9,4 Liter, der Schalter nimmt sich 10,3 Liter.

Kleiner Motor nur mit Frontantrieb

Der 2.0 TFSI wird zum Marktstart nur mit Frontantrieb angeboten, der 3.2 V6 verteilt seine Kraft serienmäßig auf alle vier Räder. Für den normalen Einsatz reicht der Frontantrieb völlig aus, wer häufig schnelle Serpentinenpassagen einlegen will, sollte sich für den Quattro-Antrieb und somit für den großen Motor entscheiden. Als Vierradler liegt der TT noch satter und sicherer auf dem Asphalt. Für ein Sportmobil ist das Audi-Coupé allerdings recht komfortabel abgestimmt und überraschend bequem gefedert.

Ab 31.900 Euro

Der neue Audi TT kostet als 2.0 TFSI mit Handschaltung 31.900 Euro, die Variante mit S Tronic ist für 34.000 Euro zu haben. Als V6 quattro kostet der Ingolstädter Renner 39.900 Euro, als 3.2 S Tronic 42.000 Euro. Zur Serienausstattung aller Varianten gehören das ESP, eine elektronische Differenzialsperre, die Klimaautomatik und die Sportsitze. Der V6 hat zusätzlich Leder-Alcantara-Bezüge für die Sitze und Bi Xenonscheinwerfer ab Werk an Bord. Wer übrigens das Dach für seinen TT abwählen möchte, muss sich noch ein Weilchen gedulden: Die Roadster-Variante wird erst im Frühjahr 2007 auf den Markt kommen.

An einem schönen, mit viel Sonnenlicht durchzogenem Donnerstag war es soweit. Das Infohammer Team steht vor einem nagelneuem Audi Q7. In Lavagraumetalic schimmert das „SUV“ (Sport Utility Vehicle) vor uns.

Schon beim Einsteigen bemerken wir, dass hier eine andere Dimension des Fahrgefühles auf uns wartet.

Kaum haben wir im Cockpit Platz genommen und uns mit den zahlreichen Instrumenten vertraut gemacht, spüren wir die Erhabenheit und den Luxus den dieses Fahrzeug ausstrahlt.

Die hohe Sitzposition und die äußeren Abmessungen tragen ihren Teil dazu bei, dass Fahrer und Insassen gleichermaßen beeindruckt sind von diesem Gefühl der Größe.

Wir starten den Q7 und bewegen ihn vorsichtig auf die Straße. Es beschleicht einen die Angst, kleinere Verkehrsteilnehmer einfach zu übersehen und von der Straße zu schieben, doch die ersten Meter der Testfahrt verlaufen ohne Probleme und wir gewöhnen uns an die doch erheblichen Abmessungen dieses Gefährtes.

Überraschend ruhig geht der Q7 zur Sache. Ausgewogen und sehr sportlich ist der erste Eindruck und das Fahren beginnt richtig Spaß zu machen.

Unser „Ausritt“ beginnt auf der Landstraße und wir bewegen das „SUV“ in Richtung Altmühltal. Während die Landschaft an uns vorbei zieht merken wir, dass es nicht ganz einfach ist, unsere Begeisterung an die gegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen anzupassen.

Das Fahrzeug liegt wie ein Brett auf der Straße, die Kurvenlage ist ein Traum. Größe und Gewicht spielen nur noch optisch eine Rolle. Wir wünschen uns ein Flussbett, einen Hügel oder andere off-road-tauglichen Gelände um dieses „Monster“ seine wahre Kraft entfalten zu lassen. Die Straße scheint nicht genug für den Q7 zu sein…

Die Fahrt bringt uns schließlich auf die Autobahn und auch hier merken wir, der neue Audi hat alles was ein Fahrzeug benötigt, um sich in allen Lagen zu behaupten.

Der Abzug ist hervorragend, schnell befinden wir uns kleinwagenjagend auf der Überholspur und spüren die ganze Kraft des 3.0 TDI Quattro-Antriebs mit seinen 6 Zylindern. Die 233 PS der Maschine genügen, um auch auf der Autobahn in der Oberklasse mitzuspielen.

Kein Störgeräusch im Innenraum beeinträchtig den Fahrspaß und wir beschließen, das Auto in die Innenstadt zu bewegen.

Hier merkt man sofort die Neugier und das Interesse der Passanten an dem Fahrzeug, da wir neidvolle und bewundernde Blicke ernten.

Der „Pimp-Faktor“ ist extrem hoch und erhöht natürlich den Spaß an diesem Gefährt, aber zugleich kehrt die Angst zurück, man könnte den Q7 beim Parken ausversehen auf einem Smart abstellen.

Die Straßen und Wege sind jedenfalls breit genug und man kommt bequem um die Ecken in unserer Altstadt. Klar, ein Parkplatz langt in der Regel nicht und beim einparken waren wir definitiv auf das serienmäßige Audi-Parking-System angewiesen. Aber auch hier lassen sich Anfangsschwierigkeiten nach ein paar Versuchen ablegen und der Umgang mit dem Q7 im Stadtbereich wirft keine weiteren Probleme auf.

Als Fazit unserer kleinen Testfahrt lässt sich folgendes Anmerken:

Der Audi Q7 ist ein Traumauto.

Außen- und Innendesign überzeugen in gewohnt exzellenter Audi-Manier. Das Navigationssystem, welches unser Testwagen hatte, ist wohl momentan eines der besten auf dem Markt. Die Instrumente und die Bedienungseinheiten im Cockpit sind durchdacht und sehr komfortabel zu handhaben.

Die Sitzpositionen vorne wie hinten, sind ausgezeichnet. Der Platz für Fahrer, Beifahrer und Insassen ist äußerst großzügig bemessen. Die Ladekapazität im Heck selbstverständlich enorm.

Beim Verbrauch lagen wir bei unserem Ritt bei ca. 16 Liter auf 100 km. Aber das kann auch an unserer „sportlichen“ Fahrweise gelegen haben und wir verweisen deshalb lieber auf die Herstellerangaben. Wer mehr Infos und detaillierter technische Angaben zum Audi Q7 benötigt, der klickt auf www.audi.com. Hier findet man auch ausreichendes Bildmaterial und Preise.

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